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Regeln durchsetzen ohne Schimpfen

Shownotes

Kennt ihr auch diese Eltern, die völlig entspannt wirken? Die zwei oder mehr Kinder haben und ihren Familienalltag scheinbar mühelos meistern?
Oft wirkt es so, als hätten sie einfach mehr Energie, bessere Voraussetzungen oder würden vieles lockerer sehen. Doch dahinter steckt meist etwas ganz Grundlegendes: der Rahmen, den sie ihren Kindern geben.
In dieser Folge schauen wir uns an, warum dieser Rahmen so entscheidend ist – und wie er dabei helfen kann, den Familienalltag deutlich entspannter und klarer zu gestalten.

Bücher:
Auf die Flügel kommt es an von Herbert Renz-Polster (Affiliate-Link)
Vorbildlich unperfekt von Marlies Johanna

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo, Martin.

00:00:01: Ich hab wieder eine Frage mitgebracht, diesmal vergessen wir das nämlich nicht und zwar eine Einstiegsfrage um uns besser kennenzulernen ist natürlich cool wenn man uns besser kennenlernen kann oder?

00:00:10: Ja, wir können uns auch besser kennen lernen.

00:00:11: Kennengelernt.

00:00:12: Das ist auch

00:00:12: wichtig dass wir uns besser erkennen lernen.

00:00:16: Was habt ihr voneinander gelernt, dass ihr alleine nie gelernt hättet?

00:00:23: Die Fragen zum Einstiege sind schon recht deep

00:00:27: Da kommen ja gleich in die richtige Stellung.

00:00:29: Ja da stimmt was habe ich ... was ich von dir gelernt, was ich sonst nie ... ... gelernt hätte.

00:00:36: Boah da fällt mir aber viel ein!

00:00:39: Ja das sind so vor allem soft skates würde ich sagen also sowas wie ... ... keine Ahnung mit Situationen umgehen ... ... vielleicht mit schwierigen Situationen ... ... umgehen Ordnungen?

00:00:51: Ich glaube so Ordnungsstrategien

00:00:53: habe ich auch voll vier von dir gemacht.

00:00:54: Mir fällt auch etwas ein.

00:00:55: Etwas was sehr wichtig ist... ...etwas was du gar nicht konntest als wir uns kennengelernt haben.

00:01:03: Da gibt's viel, also ...

00:01:05: Ja okay.

00:01:05: Ordnung, es gehört auch dazu aber... Also du hattest da massives Problem im Minusbereich?

00:01:14: Das stimmt meins jetzt zu finanzen!

00:01:18: Ich hab nicht so oft mein Geld geachtet.

00:01:21: Aber ich würde nicht sagen dass ich ein Problem damit hatte, vielleicht ist das ja Teil des Problems, dass ich nicht denke, dass sich ein Problem mit hat.

00:01:28: Hä wie kannst Du das nicht

00:01:29: denken?!

00:01:31: Ja, okay.

00:01:32: Mal ich's mal in.

00:01:33: die Zahlen sprechen für sich.

00:01:35: Was hab' ich noch gelernt?

00:01:37: Aber generell auch so mit Situationen entspannter umgehen weil du bist also... Zum Beispiel hatte ich damals was gerade kennengelernt.

00:01:45: In der Situation habe ich meinen Autoschütze einfach nicht gefunden und ich war dann immer so dass ich mich dann so reingesteigert hab und dann so ultra gestresst geworden bin und dann verzweifelt aber auch so ... fahre ich gesucht habe und dann nicht mehr so gründen.

00:01:58: Okay, das war der Autoschuss war in der Sofa-Ritze so viel zu Ordnung.

00:02:02: Aber

00:02:02: er hat auch die Sofa also tausendmal durchsucht ne?

00:02:06: Also es ist jetzt nicht so dass er da einfach nur nicht gefunden.

00:02:09: Ja und Malis ist halt so... Malis hat da so einen klareren Blick drauf.

00:02:14: Du bist da halt weniger so, dass du so in Stress aufgehst oder dass du auch generell so manche Dinge einfach ein bisschen Entspannter siehst und sagen kannst du ja okay das kommt jetzt voll dramatisch vor aber eigentlich ist es nicht so schlimm.

00:02:30: Ich glaube ich habe damals auch zu dir gesagt Ja, Du wirst ihn halt eh wieder finden.

00:02:35: Also wir mussten halt mit Bus zum Sport fahren.

00:02:40: Da waren wir übrigens noch nicht zusammen.

00:02:41: also es war so.

00:02:42: wie war eine Fahrgemeinschaft.

00:02:43: Wir sind immer zusammen zum CrossFit gefahren Und also Fahrgemeinheit in dem Sinne dass ich mitgefahren bin weil ich hatte kein Autor.

00:02:50: bei Martin schon hab ich halt irgendwie, hast du mich kurz vor der Anruf meintest ja wir müssen jetzt zum Bus weil du eben das dein Ausschluss nicht findest.

00:03:01: Ich glaub du hattest auch einfach ein schlechtes Gewissen aber dann saß mir im

00:03:04: Bus und ich

00:03:06: war nur so... Du wirst den eh wieder finden.

00:03:08: also was stresst du dich jetzt?

00:03:09: Wir sitzen jetzt doch im Bus, wir fahren jetzt zum Sport und wenn du nach Hause kommst findest du ihn wieder.

00:03:13: und es war wirklich so.

00:03:13: wir sind nachhause gekommen und du hast mit zehn Minuten später ein Bild von diesem Schlüssel geschickt.

00:03:19: Es war ehklar, dass du den dann findest.

00:03:21: Man findet Sachen nicht, wenn man so fahrig und gestresst ist ... Ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich dich mithin nehmen wollte und noch eine andere Freundin.

00:03:29: Aber es ist doch egal!

00:03:30: Und am beiden kurz vorerschreiben musste, oh ja, kann euch nicht mitnehmen.

00:03:34: Weil ich finde mein Autoschüsse nicht.

00:03:35: Ich kam mir schon richtig dumm vor dabei.

00:03:37: Also, ich hab mir gar nichts dabei gedacht.

00:03:40: Ich glaube, du denkst dann immer, jetzt denken die das ich dumm bin?

00:03:44: Ja.

00:03:45: kann passieren.

00:03:46: Also keine Ahnung, ich dachte mir einfach gar nichts dabei.

00:03:48: Ich dachte mir nur so okay dann laufe ich jetzt die zwei Meter zur Bushaltestelle.

00:03:52: das blöde am Bus fahren ist ja nicht also hin fuhr der immer perfekt nur zurück musste man immer da eine Stunde warten oder den dreiviertel stunde oder so je nachdem wann der Kurs halt vorbei war.

00:04:01: deshalb war es halt dafür praktischer aber War komplett egal.

00:04:05: Ich weiß aber auch noch, wie wir dann in diesem Bus saßen und es war so heiß!

00:04:09: Es war so ein richtig heißer Tag... ich weiß noch, dass sie die ganze Zeit dieses Gespräch über diesen Schlüssel geführt haben und ich nur dachte, boah, ich will raus aus dem Bus weil das so heiß ist und ich hab immer versucht dich zu beschwichtigen und ich wollte eigentlich gar nicht weiter reden, weil ich einfach dich reden wollte, weil's mir so heiß war.

00:04:25: Ja ja, das war auf jeden Fall eine Situation.

00:04:28: Die werden mich beide nicht vergessen.

00:04:33: Aber jetzt bist du an der Reihe.

00:04:35: Was hab ich von dir gelernt?

00:04:37: Viele Dinge auch.

00:04:39: Gott sei Dank, ich dachte

00:04:40: jetzt kommen so die Klatsche so ... Na ja, von dir hab ich eigentlich nichts gelernt.

00:04:44: Nein!

00:04:45: Also, ich würd sagen, ich hab vor allem gelernt mit den kleinen Dingen glücklich zu sein und es klingt irgendwie so ... blöd aber...

00:04:53: Das klingt sehr schön.

00:04:55: Ja also, ich weiß nicht, das klingt doch so abgedroschen, weißt du was ich meine?

00:05:00: Aber ... Du bist halt so, guck mal da, Wasser glitzert, das ist voll schön.

00:05:07: Das wär mir halt davor nie aufgefallen und ich hab irgendwie gelernt jetzt auf solche Sachen zu achten.

00:05:11: Und es ist einfach total toll im Alltag so innezuhalten und so ... Boah, das Wasser glitzert, das is voll schön.

00:05:17: oder dieser Sonnenuntergang den genieße ich jetzt einfach.

00:05:20: Irgendwie keine Ahnung, ich war immer viel zu fokussiert auf das Ziel um den Weg überhaupt so richtig zu beachten.

00:05:28: Und das heißt nicht dass der Weg für mich Also, dass er dadurch für mich frustrierend wurde oder sonst.

00:05:32: Er war halt so mittelsom Zweck und durch dich hab ich gelernt, das der Weg ... Das Ziel ist?

00:05:38: Oh mein Gott!

00:05:38: Das ist so abgedroschen aber du weißt ja was ich meine.

00:05:42: Das klingt irgendwie auf eine oberflächliche Art und Weise deep.

00:05:46: Ja, es ist wirklich auch irgendwie dieb.

00:05:50: Es sind quasi diese Plattitüden, die so abgetroschen sind, obwohl sie eigentlich total deep sind, aber sie werden dadurch abgedrochen, benutzt.

00:06:00: Naja, vor allem also ich finde generell so Sprichwörter sind eigentlich voll hilfreich aber man muss immer selbst drauf kommen.

00:06:06: Man

00:06:07: muss den Sinn selber sich... Erarbeiten.

00:06:09: Genau, die bringen ... Also so wie der Weg ist das Ziel bringt ... Entspannte Eltern, entspanntes Kind bringt niemanden was wenn es einem von außen gesagt wird und gleichzeitig bin ich mir ganz sicher dass es stimmt aber man muss halt selber dahinter kommen wie es für einen stimmt.

00:06:21: weil damit ist nicht gemeint oh ich muss jetzt irgendwie auf der Couch liegen sondern mit Entspannung ist für mich zumindest hat sich rausgestellt gemeint dass ich nicht das Gefühl habe in den Situationen so den Kopf zu verlieren, den Überblick zu verliern.

00:06:32: Sondern wenn ich immer noch im Großen und Ganzen die Zuversicht habe Dass alles schon irgendwie klappen wird Dann strahle ich die nötigen Entspannungen, Anfangszeichen aus um meinen Kindern eben auch diese Zuversicht zu geben und dann eskaliert's halt einfach nicht.

00:06:45: Egal was die Kinder machen.

00:06:46: Aber das ist so schön!

00:06:48: Das ist eine perfekte Überleitung zum Erziehungsthema.

00:06:50: Falls du jetzt fertig bist mit was du von mir gelernt hast?

00:06:53: Also das ist auf jeden Fall das erste was mir so eingefallen ist.

00:06:56: aber ich bin mir sicher dass ich bestimmt noch viel mehr von dir gelernt habe.

00:07:01: Ich denke wir haben einiges voneinander gelernt.

00:07:03: Es war ja ein cooler Einblick in unser Kennengelernt.

00:07:08: Und alles so war nix was mit dir, warum bist du so hängen geblieben heute?

00:07:27: Also ... grade so dieses.

00:07:30: was meintest du?

00:07:31: den Überblick bewahren.

00:07:33: Finde ich absolut Game Changer!

00:07:35: Ich glaube der ... wir haben ja schon viele super wichtige Erziehungskills gehabt aber einer der auch extrem wichtig ist finde ich ist die Fähigkeit nicht einfach automatisch zu reagieren sondern Situationen, die gerade unübersichtlich sind oder in denen die Kinder halt keine Ahnung sich dann rumstressen.

00:07:58: Oder was auch immer zu schaffen eine Inne zu halten oder auch wenn man wütend wird.

00:08:04: Dann der Lage zu seinen Innen zu halten und sich erst mal einen Überblick zu verschaffen und dann zu handeln das ist absoluter Game Changer.

00:08:11: ja zum Beispiel beobachten genau.

00:08:13: Ich finde es so cool weil die Kinder kennen das mittlerweile schon von mir.

00:08:16: ich sag dann manchmal einfach stopp Einfach mal kurz warten, weil ich verliere sonst den Überblick und dann funktioniert gar nichts mehr.

00:08:22: Und letztens hab' ich einfach gesagt Stopp!

00:08:24: Einfach einmal kurz warten ... Weil?

00:08:26: Und dann war mein Sohn so... Also unser sechsjähriger so Du verlierst sonst den überblick und klappt gar nix mehr.

00:08:31: Ich weiß, ich weiß.

00:08:32: Ja was ist so... Und das war richtig cool!

00:08:33: Weil ich einfach so war ja wir sind ein Team und da war ich so kurz okay Wir machen jetzt Das und das, so und so.

00:08:39: Was hältst du davon?

00:08:40: Okay machen wir so

00:08:41: okay.".

00:08:41: Und dann hat's geklappt und ich dachte mir so geil!

00:08:43: Ich finde generell ... Ich weiß es ist jetzt kurz ein Themen-Switch aber sechsjährige Kinder oh mein Gott ich liebe alles daran.

00:08:49: Es ist

00:08:50: so cool, es ist so

00:08:51: coool.

00:08:53: Ich hab auch das Gefühl bis jetzt jedes Alter ist einfach richtig cool.

00:08:56: Also ich habe so Bock auf alles was noch kommt weil bis jetzt find' ich alles einfach richtig coool.

00:09:00: Die kleinen Kindalter sind so süß Aber... Ich feier ja schon Kindesalter.

00:09:05: also ich muss sagen ich bin glaube echt schon jemanden für Kindkinder, Pubertät.

00:09:11: Keine Ahnung, aber so davor...

00:09:14: Aber ich finde davor auch cool!

00:09:15: Also ich fand bis jetzt alles cool.

00:09:16: Guck mal du sagst doch immer wenn du dir Bilder anguckst von den als sie noch zwei waren bist du immer oh das war eine tolle Zeit und so Du kannst es gar nicht... Du sagst das hast du bei allem Ja also keine Ahnung.

00:09:27: Was ich halt jetzt bei den sechsjährigen auch voll faszinieren finde, ist einfach diese Regeln.

00:09:31: Diese Rahmen die wir etabliert haben, die kommen jetzt an und sich verfestigt.

00:09:35: Aber werden halt auch

00:09:36: angenommen?

00:09:37: Die werden auch umgesetzt wenn wir gar nicht... Also zum Beispiel Fernsehen.

00:09:40: ne Die dürfen ja eigentlich nie fernsehen und dann halt ausnahmsweise dürfen sie halt mal einen Film gucken oder so.

00:09:45: Zum Beispiel das letzte Mal an dem Geburtstag vom Sechschen, also einem Geburtstagstag.

00:09:50: da war es dann so dass ich meinte okay du darfst was möchtest du fernziehen?

00:09:53: Du darfst eine Sache angucken und dann war er so ein Film oder eine Serie oder kein Anwalt.

00:09:56: So ja möchte was ist was gucken Da mach ich dir eine Folge an.

00:10:02: Und bei Prime und so weiter ist es ja einfach so, dass dann immer ne automatische nächste Folge anfängt.

00:10:07: Dann kam er zu mir und meinte, Mama die Folge ist vorbei, da fing jetzt ein anderer an, machst du bitte aus?

00:10:14: Ja.

00:10:14: Ich war so ... Okay, mach' ich klar!

00:10:17: Er hätte einfach zwei gucken können.

00:10:22: Aber ich glaube, das ist, weil wir Ihnen das erklären.

00:10:24: Hey, das is nicht gut für dein Gehirn!

00:10:26: Du brauchst dazwischen drin ne Pause... Also ich glaube es wirklich keine Ahnung.

00:10:30: und auch mit den Süßigkeiten hat er irgendwie Süßkeiten geschenkt bekommen zusammen Geburtstag und dann ... Ich hab halt alle Süßheiten bei mir oben im Schrank Und die Kinder dürfen an den Schrank rangehen.

00:10:39: aber ich sag halt auch klipp und klar Mir ist es lieber, wenn ihr mich fragt.

00:10:43: Weil dann hab ich einen Überblick darüber?

00:10:46: Wie viel ihr gegessen habt und dann weiß ich wie's euch geht weil Süßigkeiten sind halt nicht so gesund.

00:10:51: das bedeutet ihr könnt euch danach schlechter konzentrieren.

00:10:53: ihr schlaft nicht so gut ihr seid müde.

00:10:56: also ich sag jetzt nicht irgendwie ihr werdet dick davon weil ich finde das stimmt auch nicht.

00:10:59: man muss halt viel davon essen um dick davon zu werden aber man muss generell ... Also weißt du was ich meine?

00:11:03: es gibt halt so viele Faktoren einfach die da mit rein dingsen.

00:11:07: ja es hat auch ein bisschen problematisch Wenn die Kinder dann übergewichtige, mehrgewichtigen Menschen auf der Straße sehen und sagen, der hat so viel Süßigkeiten gegessen.

00:11:18: Genau das macht ja gar keinen Sinn.

00:11:19: Das stimmt

00:11:20: auch einfach nicht.

00:11:21: Ja eben.

00:11:22: Und deshalb sage ich eher sowas wie du kannst dich konzentrieren.

00:11:25: Ich glaube, das macht auch einen Unterschied.

00:11:27: Wenn die Kinder mich fragen, hey, möchtest du ein Gummibärchen?

00:11:28: Sag ich halt voll oft nee ganz ehrlich mir ist es zu süß, mir schmeckt das nicht so und ich finde das voll spannend weil die Kinder jetzt auch eben mal sagen ja die und die Gummimärchen sind mir zu süss, die mag ich nicht so.

00:11:37: oder wenn sie irgendwie eine Torte hat zum Beispiel gab's Torte haben die Torte gegessen nach dem halben Stück.

00:11:42: so jamie ist das gerade zu süße.

00:11:43: ich will jetzt noch mehr und ich find das voll gut dass Sie dafür auch so ne Awareness haben.

00:11:48: was ich sagen wollte... Das sieht

00:11:49: aus wie eine Option ist für die Kinder zu sagen das ist zu süess.

00:11:51: Ja er wollte mir die Gumbi-Bärchen geben also er wollte und Gummibärchen, die jetzt zum Geburtstag geschenkt bekommen hat von einem Freund, der ja Mama ... Hier hab ich dir hingelegt damit du die da in den Schrank machen kannst.

00:12:02: Da war ich so aber das sind doch deine!

00:12:03: Das ist doch nicht meine.

00:12:05: Ich habe halt meine Südigkeiten um, die verteile ich an die Kinder oder dürfen sie ran?

00:12:08: Aber es sind ja seine.

00:12:09: Aber also, ja, aber ich will die trotzdem da oben haben, damit ich dich fragen kann, dass ich nicht zu viel davon esse, damit's mir nicht schlecht geht.

00:12:15: Weil ich so, ich vertraue dir da, ich glaube, du kannst mittlerweile wirklich gut damit umgehen.

00:12:19: Du nimmst dir gerne mit in dein Zimmer.

00:12:23: Diese Packung ist immer noch nicht leer.

00:12:26: Also ich find das schon cool, dass jetzt ein Monat ungefähr her.

00:12:30: Ich finde auch, dass es einer der wichtigsten Erziehungsgoals, dass die Kinder quasi die eigenen Werte und Regeln und quasi vor allem die Regeln, die ja eigentlich vor allem bestehen sollten entweder damit, dass Familienleben gut funktioniert oder weil's einfach gut für die Kinder ist damit sie gut zurechtkommen leben.

00:12:53: Wenn Sie das dann für sich annehmen und integrieren, ist es einfach mega-gut.

00:12:58: Das ist ja genau das was wir wollen!

00:13:00: Und ich glaube auch wie du schon gesagt hast dass so dieses Erklären total wichtig und hilfreich ist.

00:13:06: und gleichzeitig denke ich auch man kann nicht mal alles.

00:13:09: also man muss da schon eine Waage finden.

00:13:10: Man sollte jetzt Kindern auch nicht immer alles erklären müssen wenn man halt sagt Stopbleib stehen oder sollten die stehen bleiben bevor sie vom Auto überfahren werden.

00:13:20: Aber

00:13:20: das erklärt man doch auch.

00:13:21: Also ich finde, man erklärt es und man erklärt es aber nicht jedes Mal aufs Neue.

00:13:27: Genau ja voll.

00:13:28: also deshalb da muss dann ein bisschen aufpassen.

00:13:31: aber ich finde gerade so Sachen wie Hör auf Stopp und lasst das was ist ich solche Sachen bedürfen keine Erklärung und das kann man ja auch erklären dass das halt

00:13:41: Ja, aber ich finde auch da erklärt man halt ... Ich finde, man erklärt es schon mindestens einmal.

00:13:46: Woran es liegt und die Regeln, mit denen wir haben wird nicht gehauen oder so was.

00:13:51: Da ... Ich arbeite das schon noch mal mit den Kindern?

00:13:54: In dem Moment ist einfach nur ... Nein du darfst das nicht!

00:13:56: Genau in dem Moment ja.

00:13:56: Wir haben jetzt mittlerweile auch eingeführt.

00:13:59: also zum Beispiel gestern hat die Kleine den Großen mit ihrem Toni geschlagen und deshalb kommt der Toni für zwei Tage weg.

00:14:06: Also das ist tatsächlich wie eine Strafe dass wir sagen okay weil Eigentlich würde man ja sagen, wenn das Kind mich haut, dann räumliche Trennung.

00:14:15: Ich gehe zum Beispiel in einen anderen Raum oder schick das Kind aufs Zimmer.

00:14:17: aber das funktioniert halt bei uns einfach überhaupt gar nicht und ich finde schon dass eine Konsequenz mittlerweile folgen muss weil die schon zu groß sind haben wir auch in der Folge mit den Fehlern drüber gesprochen.

00:14:29: Das ist auch total hilfreich es funktioniert

00:14:32: wirklich gut.

00:14:32: hier hauen fast gar nicht mehr, so jetzt gestern eben einmal und dann hat sie aber auch gleich wieder verstanden okay das war zu richtig blöden.

00:14:38: Jetzt ist halt der Tony für zwei Tage weg.

00:14:39: also das heißt so

00:14:41: was viele machen die dann quasi nicht bestrafen wollen ist quasi doch bestrafen genau indem sie halt schimpfen oder indem Sie halt quasi so so ein auf beleidigt machen also quasi so emotional das so hoch pushen

00:14:58: ja

00:14:59: und dann dem Kind quasi schlechtes Gewissen machen.

00:15:00: es ist ja genauso dass er widersinnigerweise gesagt wird, strafen sie blöd.

00:15:06: Weil wir wollen dass die Kinder aus reiner Empathie das nicht machen und gleichzeitig sagen ja Kinder können ja noch keine Empathien müssen Empathied lernen so also Das passt ja auch schlecht zusammen.

00:15:18: Ja voll ich glaube da haben wir auch letzte Folge schon drüber gesprochen.

00:15:23: Ja auf jeden Fall ist es tatsächlich so dass Schimpfen halt viel schlimmer ist als eine Konsequenz Die erklärt wird logisch ist und vor allem ruhig.

00:15:32: Also, wenn ihr quasi sagt ja nicht ... Tja!

00:15:34: Das hast du jetzt davon.

00:15:35: Jetzt kriegst du deinen Toni nicht wieder?

00:15:36: Sondern hey, wir haben das besprochen und zwar bespreche das vorher in einem ruhigen Moment.

00:15:42: Wir wollen es als Familie nicht mehr.

00:15:44: Ihr haut uns nicht mehr, das akzeptieren wir einfach nicht mehr.

00:15:47: Und deshalb ist die Konsequenz daraus, dass ihr ein Spielzeug für zwei Tage abgeben müsst, wenn er jemanden haut und wird es mitkriegen oder uns haut.

00:15:56: Und das Ding ist halt, dass es überhaupt nichts miteinander zu tun hat.

00:15:59: Das ist ja keine logische Konsequenz ne?

00:16:01: Also es ist ja nicht irgendwie ... Du haust mich ja.

00:16:03: deshalb haben wir jetzt räumlichen Abstand.

00:16:06: Wenn eigentlich wär's eine logischere Konsequent zu sagen okay du hast mich gehauen jetzt gehst du für fünf Minuten keine Ahnung was aufs Zimmer.

00:16:13: Das wäre eine logische Konsequenz.

00:16:14: die könnte den Kind auch verknüpfen und fünf Minuten aufs Zimmer zu gehen ist jetzt auch nicht emotional irgendwie schädigend sozusagen.

00:16:20: aber Also zumindest unsere Kinder bleiben halt nicht im Zimmer, wir müssten die da drin einsperren.

00:16:25: Und das ist für mich ein absolutes No-Go und gleichzeitig finde ich es aber auch wichtig dass ich als Mutter wie so eine Handlungsmacht habe über diese Situation.

00:16:33: Das finden viele bestimmt verwerflich.

00:16:35: also dass man sagt ja ich hätte gerne die Macht über die Situation, das Ding ist aber halt einfach.

00:16:39: wenn

00:16:40: ich

00:16:40: meinem Kind sage stopp und die Hände festhalte und es mir dann stoppen nicht hauen, ich halte dir deine Hände fests zum Beispiel, dann ist es für mich keine echte Grenze.

00:16:51: Weil meine Grenze immer wieder überschritten wird.

00:16:54: und wenn ich sage stopp!

00:16:55: Ich wühle nicht dass du mich haust Jetzt kommt ein Spielzeug weg, weil wir das besprochen haben.

00:17:01: Dann hab ich diese Grenze trotzdem irgendwie auf einer Art noch gesetzt.

00:17:04: auch wenn nicht gehauen wurde habe ich halt trotzdem noch eine Konsequenz die ich daraus ziehen kann und deshalb finde ich diese Konseqenzen voll gut.

00:17:11: Und gleichzeitig ist sie aber vorher schon festgelegt worden.

00:17:14: Das heißt, sie ist nicht irgendwie emotional.

00:17:15: Ich sag jetzt nicht ja, ich nehm dir jetzt deine ganzen Spiesachen weg!

00:17:18: Wenn du es nochmal machst dann feiern wir Weihnachten nicht oder sonst was sondern... Wir haben uns zusammengesetzt.

00:17:22: Ich hab gesagt hey Leute das will ich nicht lass uns mal gemeinsam überlegen.

00:17:26: und die Tage ein Spielzeug abgebt, meistens streiten sie sich auch irgendwas.

00:17:31: Zum Beispiel gestern haben die sich um einen Tony gestritten, sich deshalb gehauen, dann ist klar der Tony kommt weg, weil genau darum haben sie sich gestritte.

00:17:42: Ich persönlich finde das voll die gute Zwischenlösung, weil ich so einfach nicht schimpfe, weil mich gar nicht erst hilflos fühle ... Zusätzlich dazu muss aber natürlich dann diese Situation aufgearbeitet werden.

00:17:54: Gestern zum Beispiel hab ich mit der Kleinen noch mal gesprochen, meinte zu ihr hey warum haut man nicht?

00:17:59: Wie willst du das dein Bruder dich haut?

00:18:01: Das tut doch weh!

00:18:03: Wie fühlt sich das an?

00:18:05: Was können wir jetzt machen damit er weiß dass du ihn lieb hast?

00:18:08: Dann hat sie halt ein Entschuldigungsbild gemalt und hat darauf gemalt warum das schlecht ist also z.B.

00:18:13: Dass es im Herz wehtut, dass es im Körper wehttut und dass man halt Freunde ist um es wieder gut zu machen, sich in den Arm zu nehmen und so was.

00:18:23: Das besprechen wir halt auch weil ich finde das wichtig.

00:18:25: Ich finde auch Konsequenzen mittlerweile einfach total wichtig und wenn man alles auf natürliche Konseqenzen versucht abzulagern also dass man darauf hofft, dass natürliche Konsequenzen eintreten dann bist du was sehr eingeschränkt in der Handlungsmacht, weil es treten nicht immer natürliche Konsequenzen auf.

00:18:44: Gerade bei so sozialen Sachen und bei so Sozialverhalten und so.

00:18:48: Klar kannst du darauf warten dass dein Kind von anderen Kindern ausgeschlossen wird als natürliche Konsequenz, weil sich einfach unsoziär verhält.

00:18:55: aber Dann ist es einerseits zu spät A und B oder dann lernt's wieder auf die harte Tour.

00:19:02: Und ich finde gerade... Ich

00:19:02: würde sagen das ist voll ins Messer laufen lassen.

00:19:04: Genau!

00:19:04: Das ist vor ins Messern laufen lassen und ich finde grade so wie wir das jetzt machen Das funktioniert einfach so viel besser, weil man einfach diese Handlungsmacht hat und weil man nicht so impulsiv dann handelt.

00:19:17: Und wenn man halt auch nicht in der Situation nach irgendwelchen Mitteln, nach irgendwelschen Konsequenzen sucht die einfach total bescheuert sind oft oder halt nicht so nachtragend ist keine Ahnung.

00:19:27: das ist viel weniger emotional aufgeladen und da kann man sagen so es kommt jetzt weg.

00:19:33: Punkt ich werde dann halt nicht mal wütend oder so dass alles viel entspannter macht es einfacher funktioniert auch besser.

00:19:39: Die Kinder verstehen das und die Kinder verstehen dann, okay wir haben hier gerade wirklich eine Grenze

00:19:44: überschritten.".

00:19:45: Ja voll!

00:19:46: Also ich habe da letztens auch eine riesige Meta-Analyse und nochmal ne große Studie zu gelesen.

00:19:52: Es war sogar ne Langzeitstudie mit fünf tausend ProbandInnen oder Kindern.

00:19:59: Und da wurde halt auch noch mal gezeigt, dass Schimpf noch einfach gar nichts bringt.

00:20:03: also Schimpfen ist halt einfach Das bringt halt für den Moment, was um das Verhalten zu stoppen.

00:20:11: Aber schon zehn Minuten später zeigen die Kinder wieder dasselbe Verhalten.

00:20:15: Was halt so komplett unnötig ist und zusätzlich hat es langzeit negative Folgen in.

00:20:21: es führt dazu, dass die Kinder aggressiver sind.

00:20:24: Dass sie selber ... Also ich glaube, dass sie halt zu aggressiveren Verhalten neigen, dass Sie frustrierter sind Und dass sie auch sowas wie Ängste entwickeln können usw.

00:20:34: So eine Angststörung oder Depression.

00:20:36: Das war eine Langzeitsstudie, dass die Kinder in einem Teenager auch zu Depressionen neigen usw.

00:20:42: Und das bei Sachen wie Schimpfen beschämen ... Halt natürlich auch ein Clubs auf den Po, also Spanking.

00:20:52: Ja diese ganzen Methoden und das hat aber gleichzeitig eine logische Konsequenz.

00:20:57: Also es war halt ... Das Beispiel war das Time Out.

00:21:00: Also das wäre ja eben dieses aufs Zimmer schicken oder sich das Kind neben sich auf die Bank nehmen sozusagen.

00:21:07: Dass das halt wenn das ... ruhig und quasi souverän vorgetragen wird.

00:21:13: Und das halt nicht nachtragend, also ohne Schimpfen oder das Kind nicht nattragend

00:21:17: behandelt

00:21:18: wird so dass dann voll der die effektive Methode ist um einem Kind was beizubringen weil es gleichzeitig verbindend ist... ...und aber trotzdem eine klare Grenze aufzeigt.

00:21:29: Ich

00:21:29: finde dadurch schafft man auch erst so richtig Klare Grenzen zu halten und zu etabliern und die für alle verständlich zu machen.

00:21:38: klar ist, okay dieses Verhalten ist eine Grenzüberschreitung und das wird sanktioniert.

00:21:44: Dann ist es für alle absehbar und bringt halt viel mehr Klarheit und bringt mich nicht in die Situation dass ich irgendwie wütend irgendeinen Scheiß mache.

00:21:55: Ich glaube auch.

00:21:57: Es ist voll ehrenwert, wenn Eltern das anders machen und viele sagen ja auch Kinder müssen nicht funktionieren.

00:22:02: aber das halte ich halt für voll den romantisierten Blick auf erstens Kindheit und zweitens auf Mensch sein weil Kulturen haben einfach Regeln gesellschaften brauchen Regeln und Familien brauchen auch Regeln damit es halt funktioniert.

00:22:14: Und das Ding ist einfach Wenn man ganz klare Regeln einen klaren Rahmen innerhalb der Familie hat dann führt es einfach auch dazu, dass das Familienleben insgesamt viel harmonischer ist.

00:22:24: Das finde ich auch so lustig, weil ich musste letztens lachen innerlich, weil diese ganzen bedürfnisorientierten Tipps, die find ich mittlerweile extrem sinnvoll.

00:22:35: Weil wir halt aber auch einen klaren Rahmen haben also... Ich finde zum Beispiel dieses Pick Your Fights oder Choose Your Battles, ich glaub Jasper Jules ja Pick Your Feits genannt und dann ... oder im Lautschuhssier-Battles, wo der quasi nur ... das ist genau dasselbe.

00:22:51: Also ich find generell alle Tipps von Jesper Johl die sind halt so geil umsetzbar wenn man einen festen Rahmen hat also wenn man Kinder hat die schon erzogen sind so grundsätzlich.

00:23:01: Weil es voll easy mittlerweile bei uns in der Familie zu sagen pick your fights weil wir haben halt einen klaren Rahmen und wir haben klare Regeln und es funktioniert halt grundsätzlich alles.

00:23:12: Und dann kann ich halt in dem Moment sagen ja, wenn meine Tochter jetzt gerade dass eine Papierchen, was sie auf dem Boden geworfen hat nicht aufheben will.

00:23:21: Aber grundsätzlich weiß ich später, räumt sie halt X, Y und Z wieder auf oder sie hat heute schon ihr Zimmer aufgeräumt oder keine Ahnung, was so das grundsätzlich funktioniert?

00:23:29: Dann pick your files, muss sich jetzt darauf beharren, dass sie das aufhebt oder kann ich es auch einfach ausnahmsweise aufhebe?

00:23:34: Und dann kommuniziere ich das auch so und sage hey, ich heb's gerade ausnahmsweise für dich drauf!

00:23:41: Ich find das so spannend, weil es ergibt nur Sinn, wenn du grundsätzlich deine Kinder erziehst.

00:23:46: Wenn du sie nicht grundsätzlich erziehst ... Dann kannst du nicht Yo-Fights picken!

00:23:51: Weil dann machst du alles für die.

00:23:53: und das ist genau das Problem, wo gerade viele Eltern reinrennen in die Messer.

00:24:01: Weil der Grundsätzliche Konsens in unserer Gesellschaft nicht mehr ist, dass man Kindern einen Rahmen vorgibt, sondern dass der Grundsetzliche Konsenz quasi ist.

00:24:10: oder nicht sehr grundsätzlich konzent, sondern dass halt Eltern einfach gar nicht mehr erziehen wollen weil sie Angst haben ihren Kindern quasi zu schaden damit.

00:24:17: Ja es wie schon gesagt hatte in der letzten Folge Erziehungstipp sind sehr relativ und das ist ob sie nützlich sind hängt auch sehr stark davon ab wen sie erreichen und wie sie aufgefasst werden was der Kontext ist.

00:24:32: also Erziehungs Tipp sind immer hochkontextabhängig und deshalb kann ich eigentlich nur da ran appellieren.

00:24:40: Auf jeden Fall selber nachzudenken, also man muss sich selbst Gedanken machen was will ich?

00:24:44: Was sind meine Werte?

00:24:45: Was ist mein Erziehung?

00:24:47: Auch was ist mein Rahmen?

00:24:49: Den muss man selbst festlegen und dann muss man auch Erziehungs Tipps einfach für sich sortieren.

00:24:54: Muss überlegen passt das jetzt zu meinen Werten, zu meinem Rahmen?

00:24:58: Passt es zudem wie ich erziehen will oder passt es nicht dazu?

00:25:01: Ich weiß dann ist wieder die Gefahr dass man sagt mein meiner Erziehensstil ist jetzt unterzogen und meine kinder sollen wild und frei sein und die müssen hier gar nicht.

00:25:10: Ja, aber

00:25:11: das ist okay.

00:25:11: wenn das für einen selber geht?

00:25:13: Genau dann passen viele Erziehungstipps quasi genau da rein, die man dann für sich wählt, die vielleicht nicht zu dem Ergebnis führen dass ich wollen würde.

00:25:25: Ja du!

00:25:25: Aber wenn die andere Person

00:25:27: es

00:25:27: will...

00:25:27: ja was ich aber auch für meine Kinder nicht wollen würde, aber gut ist halt jeden seine Sache.

00:25:34: Ich glaube, was ich halt grundsätzlich gelernt habe mehr oder weniger war ... dass ich mir Erziehungstipps eher von Leuten hole die nicht komplett Burnout haben.

00:25:43: Oder quasi deren ... Tipps aus dem Burnout raus mit extremen Privilegien verbunden sind wie hol den Kindermädchen oder ... hol den Babysitter oder ... Also weiß das ich meine?

00:25:55: So weil ja okay schön aber bringt halt nichts sondern dass ich tatsächlich hab mir überlegt okay Dass man so struggled, dass man das auch blöd findet Kinder zu haben.

00:26:05: Also dieses Regretting-Motherhood.

00:26:07: Wen muss ich angucken?

00:26:08: Bei wem muss ich gucken was sie machen?

00:26:10: dies schön finden Eltern zu sein die eine gute Zeit haben deren Kinder nicht die ganze Zeit am Rad drehen und die halt einfach leben Und auch einfach so ganz offen dazu stehen zu sagen, meine Kinder kennen ihre Grenzen.

00:26:24: Die wissen was sie dürfen und was nicht.

00:26:25: Und das heißt jetzt nicht dass die Kinder dann verprügelt werden oder dass sie ausgeschimpft werden oder sonst irgendwas sondern dass es einfach nicht mitgemacht wird.

00:26:33: Und dass die Eltern noch einfach sagen da mache ich nicht mit.

00:26:36: und wenn man diese Eltern fragt wie sie erziehen würden die auch sagen Ich erziehe Bedürfnis orientiert aber die Zerdenken das nicht so.

00:26:45: Sondern also Ich kann das gar nicht anders beschreiben, sondern es ist halt auch ... Ja, keine Ahnung.

00:26:50: Es ist einfach dann dieses Ding von... ich habe jetzt auch letztens zum Beispiel mit, wo wir unser Fotoshooting hatten, mich mit ihr unterhalten und sie meint auch so ja, er zieht halt auch Bedürfnis orientiert, genau.

00:27:01: Und bla bla bla und so.

00:27:02: Dann hab' ich so gefragt Also, wie machst du?

00:27:06: Wir haben uns unterhalten.

00:27:07: Da meinte sie ja auch ... Wenn meine Kinder sich streiten oder so, dann haben wir selber ... Oder wenn die und die Regel brechen, haben wir überlegt, die waren halt selber ... Ja, wir wollen eine Strafe.

00:27:17: Und wir wollen, dass du uns z.B.

00:27:20: Fernsehverbot gibst für einen Tag.

00:27:22: Sie haben es im Prinzip so gemacht wie hier jetzt auch.

00:27:25: Dann dachte ich mir, krass!

00:27:26: Das würde in den akademisierten Kreisen nicht mehr als Bedürfnisorientiert gelten.

00:27:31: Weißt das, was ich meine?

00:27:32: Weil das halt so ein Tabuthema ist zu sagen, ja okay aber ... Das hat jetzt eine Konsequenz und die ist nicht logisch.

00:27:40: Ja weil er quasi gesagt wird du darfst nicht bestrafen, du darf nicht schreien oder nicht schimpfen.

00:27:45: Du darfst natürlich körperliche Gewalt nicht.

00:27:48: Und drohen und das ist auch als psychische Gewalt.

00:27:51: Wird so gesagt, aber es stimmt

00:27:52: eigentlich nicht?

00:27:53: Genau und dann hat man wirklich ... Äther laufen wie auf rohen Eiern.

00:27:58: Weil sie sich halt fragen was darf ich noch was habe ich für eine Handlungsmacht?

00:28:04: und ja es bleibt halt gar nichts übrig außer zu hoffen, dass das Kind von alleine einfach Empathie entwickelt.

00:28:11: Schon sehr früh also schon früher Empathied entwickelt als es im Bedürfnis orientierten Kreisen für möglich gehalten wird damit sie von alleine die Regeln befolgen von allein und das Familienleben sinnvoll wird.

00:28:28: Das ist so wie bei Wiener Serie Bluey, wo die gar keine Regeln haben aber in entscheidenden Situationen voll einsichtig sind und toll reagieren.

00:28:39: Darauf hofft man und es wird vermittelt dass das so ist Aber die Realität sieht eben oft anders aus.

00:28:45: Ja also ich sag nicht dass die Kinder dann nicht einsichtig reagieren können und so.

00:28:48: aber wenn halt In der Familie einfach jeder einzelne Punkt Ein Konfliktpunkt ist, egal was es geht.

00:28:55: Schuhe anziehen, rausgehen und so weiter.

00:28:57: Und auch da Eltern rumringen und kämpfen müssen, dass diese grundsätzliche Struktur des Tages überhaupt aufrechtalten ist.

00:29:04: Dann wird wieder mit Diagnosen um sich geschmissen.

00:29:06: Ja das Kind ist neurodivergent ... Das Detail einfach nicht.

00:29:09: Das hat PDA, keine Ahnung.

00:29:11: Okay aber das finde ich wichtig, wo ich jetzt noch mit einer Freundin drüber gesprochen hab die ADHS Ergotherapeutin ist und selber auch ... Sie hat erst ganz viele Weiterbildungen gemacht.

00:29:26: Und sie meint auch, das Ding ist halt ... Ja vielleicht hat man dieses Struggle durch ADHS aber das Therapieziel wäre dann ja zum Beispiel nicht zu sagen es ist nun mal einfach so sondern dass man halt Wege findet das trotz ADHS hinzukriegen weil es nicht okay ist sich rücksichtslos oder unsozial gegenüber anderen zu verhalten.

00:29:45: und das ist halt auch so.

00:29:46: das Ding so nein nur weil dein Kind XYZ hat was auch immer heißt es nicht wie der letzte Mensch, das haben wir auch schon ganz oft gesagt.

00:29:54: Ich hab halt das Gefühl, es wird oft einfach als Entschuldigung benutzt anstatt dass dann versucht wird, Wege zu finden die für dieses neurodivergente Kind passen weil ... Das neurodiverschente Kind hat am Ende nichts davon, neurodivagente Erwachsener zu sein, der nur gelernt hat mit Krücken zu laufen.

00:30:08: und dann werden ihm aber die Krücken am Ende weggerissen.

00:30:14: Und mir ist noch eingefallen oder ich Was noch gesagt wird, ist jetzt zusätzlich dieses Jahr du darfst.

00:30:18: Du musst die Gefühle deines Kindes begleiten damit es sich emotional gesehen fühlt und dafür nicht ganz wichtig.

00:30:23: das hat Herbert Renz-Polzer nämlich auch in seinem Buch geschrieben Und zwar heißt er's auf die Flügel kommt es an.

00:30:28: Das haben letzte mal nochmal ganz viele gefragt.

00:30:32: Dass das Sachen sind, die aus dem pädagogischen Kontext kommen.

00:30:37: Das war eine Empfehlung für pädagogische Fachkräfte und in diesem Kontext macht es auch viel mehr Sinn Gefühle zu benennen und sie zu begleiten weil man das Kind ... Weil man eine ganz andere Ebene mit dem Kind hat.

00:30:49: Und dass das aber im familiären Kontext nicht immer unbedingt Sinn macht und manche Kinder sogar noch wütender macht, wenn man dann immer sagt ja ich verstehe dich weil du bist Wüten und die sind so halt einfach seine Klappe.

00:30:59: Das hab' ich glaube auch schon ein paar Mal gesagt in Folgen, aber ich finde das total wichtig einzuräuten ist quasi pädagogische Konzepte für pädagogische Fachkräfte gemacht werden in einem pädagoischen Kontext wie Kita Schule etc... Und dass diese ganzen pädagogischen Konzepte nicht für Familien zu Hause gedacht sind.

00:31:22: Die sind einfach nicht dafür gedacht und man muss wirklich aufpassen, dass man die nicht eins-zu-eins Zuhause anwendet weil sie funktionieren auch einfach nicht.

00:31:32: Sie sind aber nicht für Zuhauses und funktionieren dementsprechend Zuhauser auch nicht eins zu eins.

00:31:36: Auch

00:31:36: wenn es eine

00:31:37: ganz andere

00:31:37: Belastung ist in einer ganz anderen Situation.

00:31:43: Im Kita-Kontext ist es ja so, dass der Wut oder die Frustration meistens nicht in Bezug auf die Erzieherin oder der pädagogischen Fachkraft weiß.

00:31:55: Dass das nicht ein Beziehungskonflikt ist sondern eher wie Kinder streiten sich um ein Spielzeug und dann kann halt die pädagogische Fachkraft als Moderatorin einschreiten.

00:32:05: aber die Beziehungen zwischen Vater Kind oder Mutter, Kind oder Eltern und Kind generell ist ja einfach eine ganz andere.

00:32:12: Und meistens sind auch die Eltern, diejenigen, die quasi jetzt gerade den Konflikt hervorgerufen haben.

00:32:18: Das Kind will weitermahlen aber soll jetzt rausgehen.

00:32:21: Da ist es dann eh so dass das Kind sich halt schwer durch die Person beruhigen lässt, die halt jetzt grade dafür verantwortlich ist, dass überhaupt dieser Konflikten entsteht.

00:32:30: Dass man jetzt aber ne zweite Bezugsperson da hat und sagen kann hey kümmer du dich jetzt mal drum, das ist ja auch sehr selten und sehr privilegiert, dass zwei Erwachsene gerade da sind.

00:32:38: Ja.

00:32:38: Und deshalb

00:32:38: funktioniert es auch nicht?

00:32:39: Genau, im Kita-Kontext geht's ja darum, dass die Kinder sich wohlfühlen in der Kita, das funktioniert die Betreuung und zu Hause gehts dann darum, denen auch quasi ... die auch emotional zu bilden.

00:32:50: Dazu gehört dir dazu, auch zu sagen okay du weinst jetzt wegen XY und dass man den auch wirklich sagen kann.

00:32:59: Schau mal, das ist aber nicht ein Grund zu weilen

00:33:02: oder nicht so schlimm

00:33:03: Das ist nicht so schlimm.

00:33:04: Ich find das schon wichtig, Kindern ... Nicht alles runterreden, aber ich find's schon wichtig Kinder beizubringen.

00:33:10: Das eine ist jetzt im Grund wütend zu werden.

00:33:13: Vielleicht das Wütend-Feldenbeispiel weil im Optimalfall wird man nicht wütent.

00:33:16: Aber man muss den Kindern auch beibringen, dass es eigentlich keine Situation in der man unbedingt wütender oder extrem traurig sein muss?

00:33:25: Ja!

00:33:26: Also ich weiß nicht ob ich das richtig vermütteln kann, Du, das ist gerade kein Grund dich so zu verhalten wie du dich verhältst.

00:33:36: Einfach um beizubringen... Es gibt Situation in denen es einfach nicht angemützt

00:33:40: wird.

00:33:41: Und das heißt aber nicht dass man die Konsequenz rausnichtziehen kann.

00:33:43: also zum Beispiel Hey!

00:33:45: Du findest dein Pullover grade blöd.

00:33:47: Das ist kein Grund deshalb auszurasten und rumzubrüllen Aber ziehen doch einfach aus und sucht den anderen raus.

00:33:52: Ja Also so die Lösung.

00:33:53: quasi weil man muss ja Wie gesagt Man muss ja nicht ausrasten So

00:33:57: voll.

00:33:57: und das das bringen wir den das müssen wir den ja Zuhause auch beibring welche Emotionen oder welche Verhaltensweisen angemessen sind.

00:34:04: In der Kita wird es uns auch beigebracht, aber da geht's ja in erster Linie eher darum Konflikte zu moderieren und zu begleiten Und dass der Kita-Alltag eben funktioniert und sich die Kinder wohlfühlen in der Kita.

00:34:17: Ja also ich finde das auch ein ganz wichtiger Punkt weil Ich finde halt Die Gefühle validieren ist halt was komplett anderes als zu sagen als das Verhalten zu validieren.

00:34:27: und Genau wenn jetzt irgendwie, weiß ich auch nicht.

00:34:31: Wenn meine Tochter sich hinknallt und ... Bei der

00:34:34: Spaghetti nicht schmecken ist kein Grund, den Teil auf dem Boden zu schmeißen, muss ich nicht sagen?

00:34:39: Ich versteh das, du wütend bist, weil du hast dir das anders vorgestellt.

00:34:42: Nein!

00:34:43: Du

00:34:43: verstehst es auch.

00:34:43: Ich verstehe das dann in dem Moment nicht.

00:34:45: Nein, das ist nicht okay.

00:34:47: Ungefähr

00:34:48: so mein ich das.

00:34:48: Nicht authentisch.

00:34:49: Ich meine das gar nicht immer, die Kinder zu sagen, holl nicht, sondern einfach ... Du rastest jetzt gerade komplett aus, weil deine Socke schief sitzt.

00:34:57: Entschuldige mal!

00:34:58: Aber das ist kein Grund hier die Bude auseinanderzunehmen nach dem Auto?

00:35:01: Genau wir können die Socke einfach grade rücken und da passiert nix.

00:35:05: Ich finde halt auch manchmal... Also zum Beispiel wenn eins unserer Kinder neigt auch dazu, wenn irgendwie irgendein Wehwähchen ist im Kratzer oder so, dann sozusagen oh nein mir geht's so schlecht also mich sich so richtig schlimm zu heulen und es ist auch dann zum Teil man hört auch ob das echtes Heulen ist oder gerade auch so reingesteigert Das Kind hat sich schon mal richtig verletzt.

00:35:24: Dann sag ich auch manchmal, hey also das ist ein ganz kleiner Kratzer, das verkraftest du.

00:35:28: überleg mal!

00:35:29: Du hast dir schon mal in den Finger geschnitten, es musste sogar genäht werden.

00:35:32: Es war viel, viel schlimmer und das hast du auch geschafft.

00:35:35: Also so ... das ist ja quasi im Endeffekt dasselbe wie es nicht so schlimm nur halt positiv formuliert im Sinne von, das stehst du schon durch?

00:35:43: Ja einfach Emotionen auch beschwichtigen weil jetzt ist halt nicht immer sinnvoll wegen jener Situation die maximale Emotion quasi frei rauszulassen oder auch überhaupt zu spüren.

00:35:56: Wir haben ja auch eine Folge, glaube ich gemacht über Gefühle in der wir auch erklärt haben dass quasi wie man Emotion wahrnimmt auch sehr davon abhängig ist wie man emotionen gelernt hat kulturell welche Emotionen für sowas für welche Emotion für was angemessen ist und das emotionen eben nicht evolutionär bedingt festgeschrieben sind Für gewisse situationen sondern das emotion vor allem erlernt sind.

00:36:21: und es ist einfach total sinnvoll Kinder beizubringen.

00:36:24: Schau mal, du musst jetzt nicht ausrasten oder tief traurig sein, such doch einfach eine

00:36:28: Lösung.".

00:36:29: Und das könnt ihr auch immer im Buch vorbildlich unperfekt alternd sein mit mehr Selbstvertrauen und Zuversicht nachlesen falls ihr es noch nicht gelesen habt.

00:36:35: Ihr könnt es euch gerne kaufen!

00:36:37: Genau also voll...und was ich jetzt noch sagen wollte ist würde nämlich quasi dann.

00:36:44: letztens hab ich in meiner Story geteilt.

00:36:47: Ja, meine Kinder ... Ich spiel eigentlich fast gar nicht mit.

00:36:49: Das hab ich so oft schon geteilt.

00:36:52: Die machen bei mir mit oder beschäftigen sich alleine und dann kommt immer die Frage, ich kann da die Urner stellen?

00:36:57: Es geht keine dreißig Sekunden nachdem die Story online ist.

00:37:00: Aber mein Kind will das nicht!

00:37:01: Mein Kind will nicht mitmachen und alleine spielen.

00:37:05: Du sagst deinem Kind, du kannst bei mir mitmachen oder spielst alleine?

00:37:09: Wenn das Kind frustriert ist, ist es halt frustrierte.

00:37:12: Ihr müsst da nichts machen!

00:37:14: Hört auch mal in die Folge ...

00:37:15: Das ist ja auch Stichwort Rahmen.

00:37:16: Ja so setzt man Rahmen.

00:37:19: Was bedeutet Gefühle begleiten rein?

00:37:21: Und das ist der Rahmen.

00:37:23: Der Rahmen ist bei uns zu Hause.

00:37:26: Wir haben unseren Alltag, die Kinder haben ihren Alltag.

00:37:29: Die überschneiden sich hin und wieder.

00:37:30: Die Kinder dürfen bei allem mitmachen was wir machen außer... Also ich sage eigentlich immer du darfst mitmachen.

00:37:37: manchmal wenn ich total drüber bin dann sag' ich auch Boah, ich brauche jetzt gerade Erwachsenenzeit.

00:37:40: Geh bitte auf dein

00:37:41: Zimmer.".

00:37:42: Und ich sag das auch so klar und finde es zum Beispiel wichtig, dass bei uns auch in klarer Rahmen ... Ich kann die Kinder aus Zimmerschicken nicht aus Wut sondern um damit sie da halt spielen können einfach um meine Ruhe zu bekommen.

00:37:51: Und ich weiß, dass das mittlerweile auch so... Oh ja!

00:37:54: Ich war ja ein Kinderzimmerkind und bla bla bla und meine Kinder dürfen übereisern.

00:37:58: Das ist schön für euch wenn ihr das mögt.

00:38:00: Ich brauche im Alltag Rückzug.

00:38:02: Wenn ich manchmal Rückzug brauche und sage, geh eine halbe Stunde auf dein Zimmer oder du kannst wieder rauskommen, aber ich brauch jetzt ne halbe stunde.

00:38:10: Ich möchte hier lesen, nicht reden ... Ja, wie setzt man das dann durch?

00:38:15: Damit das Kind da nicht wieder kommt!

00:38:17: Indem ich sage ganz klar, ich lese jetzt hier.

00:38:20: Ich rede nicht mehr mit dir und dann rede ich nicht mal mit meinem Kind.

00:38:22: Und das kann den Max machen!

00:38:26: Das funktioniert aber auch nur wenn man den klaren Rahmen hat... ...und das Kind zum Beispiel nicht anfängt einzubeißen und zu verprügeln oder das Kinder nicht anfängt die ganze Wohnung auseinanderzunehmen was unsere Kinder aber nicht machen weil sie halt wissen wenn Sie mich jetzt beißen oder prügeln da müssen sie halt ein Spielzeug abnehmen abgeben.

00:38:42: wenn sie jetzt die Wohnung aueinander nehmen müssen sie halt auch irgendwie keine Ahnung, die Konsequenzen tragen das alles wieder aufräumen und so weiter.

00:38:49: Und das sind aber Sachen, die muss man mit den Kindern dann auch ... Der Rahmen muss verlässlich sein.

00:38:53: Du musst mit den Kinder das auch durchstehen.

00:38:55: Das heißt, dein Kind wird frustriert sein.

00:38:58: Wenn es gewohnt ist, dass du hier entertainer bist, wird es frustrierd sein.

00:39:02: Das wird dir die Wohnung auseinandernehmen?

00:39:03: Und du musst das aushalten!

00:39:06: Und noch mal!

00:39:07: Und wahrscheinlich musst du's zehnmal aushalten.

00:39:10: Dann checkt dein Kind langsam, die meint es wirklich ernst.

00:39:12: Die will jetzt lesen.

00:39:14: Und dann kommt es, also so kommt das halt und ... Das Ding ist halt klar.

00:39:19: choose your fights.

00:39:20: Im ersten Moment ist es einfacher, dann zu sagen, das ist mir so anstrengend, das Thema jetzt durchzustehen.

00:39:25: Da brauchst du ja selber die Disziplin auch zu sagen ich steh das jetzt durch mit meinem Kind.

00:39:29: wir stehen jetzt diesen Frust durch.

00:39:31: Du räumst jetzt das auf und ich warte jetzt einfach so lange bis du das gemacht hast.

00:39:35: aber das ist meiner Meinung nach die Aufgabe als Eltern das durchzuziehen diesen Rahmen durchzu ziehen weil dann ist es kein Diskussionsthema mehr.

00:39:43: wer Kinder hat das gelernt wieder Momente geben.

00:39:46: Da wird das Kind die Grenze noch mal austesten, ich check jetzt was damit gemeint ist.

00:39:52: Das Kind testet ob ihr verlässlich seid?

00:39:54: Ist dieser Rahmen verlässig gesetzt existiert.

00:39:57: dennoch sind das Regeln die für mich existieren kann nicht mich auf Mama und Papa verlassen Und ich glaube ehrlich gesagt auch sorry Ich rede gerade über Zimmonolog aber ich glaube dass diese Verlässlichkeit auch dazu geführt hat Dass unser kind mit seinen sechs Jahren sich an diese regeln einfach hält, ohne dass wir das noch mal explizit sagen müssen.

00:40:14: Weißt du was ich meine?

00:40:15: Ja!

00:40:16: Ich würde auch auf jeden Fall einfach sagen, dass Kinder einfach einen verlässlichen Rahmen brauchen Punkt und dass das Familienleben Unterziehung und auch die Entwicklung der Kinder ohne verlässliche Rahmen nicht gut funktioniert.

00:40:32: Ich würde sagen ein verlässlicher Rahmen ist einfach.

00:40:36: Das ist wie beim Auto das Fahrgestell vom Auto.

00:40:40: Das ist die Basis, das ist das Fundament.

00:40:44: Was man einfach haben muss und was Kinder brauchen.

00:40:46: Bei Kindern kommen wir auf die Welt und haben keine Ahnung.

00:40:49: Kinder brauchen ja einfach irgendwas Verlässliches.

00:40:52: Die brauchen Wegweiser oder Bergführer.

00:40:54: Die müssen irgendwo herwissen... wie sie sich verhalten sollten, was gut und was schlecht ist.

00:41:02: Die müssen das nähern!

00:41:03: Und die lernen es am besten dadurch dass sie jemanden haben der denen das beibringt.

00:41:09: Das gibt ihnen auch einfach Sicherheit wenn die Kinder... Wir haben ja schon oft diese Bergführermetapher gehabt in alten Folgen und die hast du auch in dein Buch geschrieben.

00:41:19: aber wenn du mit dem Bergführer unterwegs bist in den Alpen und der sich die ganze Drück versichert wo willst nun angehen?

00:41:27: Kann am verzehnlichen oder schweren Weg, dann denkst du auch irgendwann so, boah keine Ahnung.

00:41:30: Ich fühle mich jetzt einfach hier unsicher weil ich habe zwar die Person, die mir Orientierung geben sollte, die erfahren ist aber die macht quasi ihren Job gerade nicht.

00:41:39: Jetzt muss ich gucken wie es dann angeht und die Kinder fangen ja auch an quasi dann Die Rolle der Eltern zu übernehmen Und Dann die Führung zu über nehmen einfach Weil sie ja irgendwie.

00:41:51: Irgendjemand muss ja anführen, irgendwann muss er Klarheit geben.

00:41:54: Und das müssen die Eltern sein.

00:41:57: und wenn das nicht die Eltern sind dann fehlt den Kindern die Orientierung, da fehlt ihnen die Sicherheit.

00:42:02: oder müssen sie auch permanent einfach durch Trial and Error lernen?

00:42:07: also ich mein lernt eh aus Trial & Error so das gehört dazu.

00:42:10: aber ansonsten müssen wir nur sich Dinger arbeiten anders funktioniert es ja kaum wenn Sie diese Orientierung nicht bekommen.

00:42:20: Ich finde auch grundsätzlich, dass dieser verlässliche Rahmen einfach dazu führt.

00:42:26: Dass alles Schöne... Also ich habe früher nicht mehr gerne meinen Kindern vorgelesen.

00:42:31: Ich hab's sogar gehasst!

00:42:33: Ich hab' nicht gerne mit denen gespielt.

00:42:34: Ich habe generell einfach nicht gerne den Zeit verbracht weil ich das Gefühl hatte und Ich sag das jetzt so offen und ich weiß, dass es ganz viele Eltern auch so geht.

00:42:42: Die brauchen mir nichts erzählen!

00:42:44: Ganz ehrlich also dieses Ohja, ich krieg nur ne Pause wenn mein Kind vor der Glotze sitzt ja dann magst du dein Kind sicher richtig gerne?

00:42:50: Also ich glaube das einfach nicht, ich glaube daran nicht.

00:42:53: Alle, mehr oder weniger auf ... Angepisst von ihren Kindern und erinnern sich daran, dass es schön ist mit den Kindern, wenn die schlafen.

00:42:59: So ging das mir.

00:43:01: Es war einfach anstrengend, es war nervig.

00:43:03: Weil alles wurde diskutiert und ich hatte keinen Spaß daran

00:43:06: mit denen zu spielen?

00:43:07: Als es richtig schlimm war und wir gar kein Rahmen hatten und alles quasi C war und nur um die Kinder rumgetanzt sind und nur das gemacht haben was die Kinder wollen, mehr der weniger... Da ging mir das schon so.

00:43:19: Das war einfach scheiß.

00:43:20: Ja, es ist einfach scheiss!

00:43:22: Es macht keinen Spaß und es sollte Spaß machen.

00:43:24: Elternschaft sollte Spaß man.

00:43:25: Und das ist kein Wunder dass Social Media knallevoll ist mit Leuten die sagen oh es ist so anstrengend Mutter zu sein.

00:43:30: Es ist so Anstrengvater zu sein.

00:43:32: ich finde das ganz doll schlimm wenn meine Kinder zuhause nicht

00:43:34: freuen.

00:43:35: Aber da muss man ja durch.

00:43:35: Ich mach drei

00:43:36: Kreuze.

00:43:36: Genau dann muss man durch.

00:43:37: Nein das ist nämlich genau.

00:43:40: wenn man dieses Gefühl hat... Dann ist das nicht richtig.

00:43:42: Ja, ich mach drei Kreuze wenn meine Kinder ... Wenn die Kita wieder losgeht nach ne Ferien und keine Ahnung was.

00:43:47: Mir geht es so nicht.

00:43:48: für mich macht es keinen Unterschied ob die Kinder zu Hause sind oder in der Kita.

00:43:52: Kein Unterschied im Sinne von.

00:43:54: Ich fühl mich deshalb nicht erschöpfter.

00:43:55: Ich find's auch schön, wenn sie in der Kitas sind einfach weil ich dann eben mehr im Flow arbeiten kann oder auch eher noch mal meine Ruhe habe Und gleichzeitig vermisse ich die richtig doll, wenn die in der Kitas sind Weil ich das auch richtig schön finde, wenn Sie da sind.

00:44:10: So sollte es sein.

00:44:11: Wenn die Kinder da sind, ist das nicht übermäßig anstrengend.

00:44:15: Es ist nicht anstrender als ein Vollzeitjob!

00:44:18: Es ist genau gleich anstrendend und ich glaube ... Das geht verloren, weißt du?

00:44:26: Weil die Kinder haben gar keinen Rahmen, die machen überhaupt nicht mit.

00:44:28: Und mittlerweile, ich lese den voll gerne vor, wenn die gestern Sonntag, wir hatten so'n Chili-Sontag Die Kinder sind im Zimmer und spielen, ich will voll vorlesen.

00:44:41: Kommt einer zu mir bitte?

00:44:42: Ich mach diese Angebote!

00:44:44: Weil der Rahmen ist, dass die Kinder erst mal für sich selbst verantwortlich sind ... in ihrer Freizeit, was auch vorlogisch ist.

00:44:51: Dass jeder für sich selbst verantwortlich ist.

00:44:54: Dann kommen aber die Angebote von mir und das ist wieder so ein Ding ... Was Jesper Jule gesagt hat, Beziehungsangebote machen funktioniert nicht, wenn quasi der Status quo ist du bist mein Entertainer oder Dienstleister?

00:45:04: Ich bin aber nicht

00:45:05: selbstleister.

00:45:06: Wenn das ganze Familienleben darauf basiert, dass man die Kinder beschäftigt.

00:45:12: Das geht einfach nicht!

00:45:13: Das ist ja dann auch nicht Angebote machen sondern es ist dann Vollzeit Bespaßungen.

00:45:18: Ja,

00:45:19: genau.

00:45:19: und wenn ihr an einem Punkt kommt, an dem halt klar ist deine Freizeit ist deine freizeit meine freizeite ist meine freizzeit Und es gibt Dinge die machen wir als familie gemeinsam Die wir auch machen müssen.

00:45:29: die hat zum tagesablauf dazu gehören wie zb.

00:45:31: Wir waren dann morgens mit den Kindern spazieren zwei Stunden ungefähr oder anderthalb Stunden und das steht dann auch nicht zur Debatte.

00:45:39: Das ist dann einfach so, dass machen wir jetzt als Familie?

00:45:41: Und da kommt ihr mit und es können die blöd finden oder nicht.

00:45:44: Die sind mittlerweile gewöhnt, sie finden's blöd und kommen dann trotzdem mit.

00:45:47: Wir müssen auch nicht mehr diskutieren.

00:45:48: so und das machen wir als Familie und dann kommt ihr nach Hause und könnt machen was ihr wollt und dann kommen halt aber auch Beziehungsangebote oder ja oder morgens, mittags, abends gemeinsam essen.

00:45:58: Das ist so der Tagesrahmen und dann brauchen die auch Raum wo sie für sich sein können.

00:46:04: Und malen die, basteln die, machen die Lego ... So sollte ich Familienleben und Kindheit aussehen.

00:46:11: Ich hab mich gefragt mit einem und zwei Kindern, wenn ich Familien gesehen habe mit drei Kindern, die entspannt und glücklich gewirkt haben?

00:46:20: bei denen das Familienleben offenbar funktioniert hat, die ihr Leben auf die Reihe bekommen haben.

00:46:25: Da hab ich mich mal gefragt wie machen sie das?

00:46:28: Wie können die das sind?

00:46:29: Das Supermenschen ja genauso genau so funktioniert das und auch was du gesagt hattest mit diskutieren dass wir nicht diskutieren.

00:46:37: für dich auch noch mein wichtiger Punkt weil diskutieren ist quasi Gegenspieler von festen Rahmen Weil wenn ich einen festen Rahm habe brauche ich nicht diskutiert und wenn ich diskutiere dann öffne ich eine Diskussion mit meinem Kind.

00:46:51: Also wenn ich anfange zu diskutieren, diskutiert mein Kind und mir weiter.

00:46:54: Das funktioniert in der Diskussion.

00:46:57: Ja Was ich an der Stelle wichtig finde, die Kinder wissen zum Beispiel auch warum wir rausgehen.

00:47:02: Und zwar aber nicht weil ich in dem Moment ... Ich sage in den Moment, wir gehen jetzt raus und dann gehen wir raus.

00:47:06: Aber wenn wir unterwegs sind, dann fahre ich immer, wie fühlst du dich?

00:47:09: Ja gut das macht Spaß!

00:47:10: Dann erkläre ich, genau deshalb gehen wir heraus.

00:47:12: Wir gehen raus, weil uns die frische Luft gut tut, weil es schön ist, weil er's den Kopf frei macht, weil das Schönes im Wald zu sein und weil das Spaß macht.

00:47:20: Weil die Not Natur so... Man kann diese Situation auch erklären, wenn der Moment vorbei ist.

00:47:26: Und das

00:47:27: ist viel sinnvoller!

00:47:27: Das ist in den meisten Fällen besser, weil im Konflikt dann... Das ist ja auch schnell eben diskutieren oder rechtfertigen.

00:47:36: Ja und wenn man die ganze Zeit versucht die Kinder zu überzeugen, dann gibt man ja auch wenig den festen Rahmen vor, sondern das habe ich ja auch gemerkt gehabt als sich das eine Kind zum ... zum Training immer gebracht habe und das nicht wollte.

00:47:50: Und dann war ich immer verunsichert, ... ... und hab versucht das Kind zu überzeugen... ... und das Einverständnis einzuholen, dass wir jetzt doch gehen.

00:47:56: Nur weil ich mir selber unsicher war ob das jetzt das Richtige ist,... ... und da habe ich irgendwann innegehalten und mir überlegt ja warum will ich das eigentlich?

00:48:02: Ich bin zum Schluss gekommen okay, das ist definitiv das Beste für mein Kind.

00:48:07: Und ich weiß, dass mein Kind weiß es nicht!

00:48:09: Also wird das jetzt gemacht.

00:48:10: Und seitdem war das überhaupt kein Thema mehr.

00:48:12: Ich habe einfach nicht mehr diskutiert.

00:48:14: Ich hatte diese Klarheit.

00:48:15: ok, ich weiß warum wir das machen.

00:48:17: Ich weiß, dass es das Beste für mein Kind ist und habe halt die Führung übernommen.

00:48:21: Und das hat einfach so gut funktioniert!

00:48:22: Dann hab ich gemerkt... ...dann den nächsten paar Male hat das Kind noch so probeweise diskutiert aber auch gar nicht so ernst sondern eher um herauszufinden wie läuft das?

00:48:32: Oder auch ein bisschen so spielmäßig.

00:48:34: also ich hatte wirklich das Gefühl das Kind spielt das jetzt quasi um einfach heraus zu finden was Sache ist.

00:48:40: und als sich dann die Fführungen übernommen habe, hab' ich ja auch gemerkt das Kind war erleichtert.

00:48:45: Also es hat einfach einen Eindruck gemacht, als wäre das jetzt angekommen und jetzt wäre das Kind dann jetzt erleichtert damit.

00:48:51: Dass ich das jetzt vorgebe.

00:48:53: Und dass ist quasi nicht selbstständig Entscheidungen treffen muss!

00:48:56: Ich finde das generell, dass die Kinder voll erleichtern wirken bei sowas Wir hatten.

00:49:02: also was ich aber auch wichtig finde bei einem klaren Rahmen Ist, dass man auch als Eltern oder was richtig ist wenn man Führung übernimmt Das man als Eltern auch die Fähigkeit hat zu sehen und das ist dann wieder dieses Pick Your Fights wann dass jetzt gerade kein Rahmen ist, der funktioniert für das Kind.

00:49:18: Wir hatten zum Beispiel die Regel ... Die Kinder ziehen sich alleine um.

00:49:24: Sowohl morgens als auch abends also allein halt die Sachen anziehen.

00:49:27: und dann hatten wir aber ... das Problem mit einem unserer Kinder, dass es auf einmal halt einfach jedes Mal kompletten Wutanfall bekommen hat beim Umziehen.

00:49:38: Weil irgendein Kleidungsstück anscheinend nicht richtig sitzt oder keinem aus.

00:49:40: Das Ding ist, das Kind ist gewachsen und ich war die Kleidung eine Zeit lang zu klein.

00:49:45: Und dadurch mussten wir erst nachkaufen.

00:49:47: Ich glaube so kam das zustande, weil sich alles an ... Ja, ich glaub schon, manchmal herausfordernd ist zu wachsen.

00:49:52: Dann fühlt sich alles komplett anders an.

00:49:54: Und das ging auch wirklich schnell.

00:49:56: Von einen Tag auf den anderen war dieses Kind einfach ... gefühlt fünf Zentimeter größer.

00:50:00: Und dann war halt einfach für mich klar, dieser Rahmen von wegen du ziehst dich alleine an was ich halt versucht habe da noch ein paar Tage durchzuziehen und auch mit diesem Frust aushalten.

00:50:14: und ja das ist jetzt die Regel und auch spielerisch und so es hat alles nicht funktioniert.

00:50:18: und ich muss sagen ich probiere dann trotzdem erst mal ob der Rahmen gerade funktionieren weil ich finde dann gleich zu sagen ah du hast jetzt da kommt jetzt Widerstand Wir müssen den Rahmen auflösen, das bringt nicht.

00:50:27: Man muss erst mal gucken ist es jetzt gerade ... braucht das Kind Verlästigkeit?

00:50:31: Dass dieser Rahmen funktioniert oder ist da ein richtiges Problem dahinter?

00:50:35: und da war ein richtigem Problem dahin, dass auch Sinn ergeben hat?

00:50:39: Und dann hab ich gesagt Da musste ich zum Beispiel auch da warst du auch erstmal nicht von überzeugt Aber ich meinte zu dir Ich stehe das mit dem Kind durch wir machen das zusammen Ich helf diesem Kind dabei Kleidung wieder gut fühlen zu finden.

00:50:52: Also ich hab auch wieder mit Mittag fahren und spielerisch, und hab dem Kind geholfen sich umzuziehen.

00:50:57: Hab dem Kind einfach viel Begleitung in genau dieser Situation gegeben.

00:51:01: Und das musste ich jetzt so zwei Wochen ungefähr machen.

00:51:05: Jetzt ist die neue Kleidung da, das Kind hat sich an die Kleidungen gewöhnt.

00:51:07: Und seit ein paar Tagen zieht es sich wieder ohne Diskussion selbst um.

00:51:11: aber zwar glaube ich einfach extrem wichtig dass ich für diesen einen Moment dann eben diese ... oder diesen Rahmen wieder ein bisschen auflöse und dann das Kind aber wieder an den Rahmen ranführe.

00:51:22: Also, ich hab dann aufgehört, das so komplett umzuziehen.

00:51:25: Ich hab gesagt ja mach mal das schnell, weil ich mache gerade das.

00:51:27: Oder hier fang schon mal an dich um zu ziehen oder zieh dich schon mal aus oder ... Und heute war es auch zum Beispiel so dass ich sagte hey ich mach dir jetzt einen Milchschirm zum Frühstück, aber ziehe dich bitte schnell um.

00:51:38: Dann kam das Kind einfach umgezogen wieder an und zwar gar kein Problem.

00:51:42: Dass man halt quasi diesen Rahmen dann auch mal kurz aussetzt einführt sozusagen.

00:51:47: Ich finde es total wichtig zu betonen, dass man so ein Rahmen auch nicht autoritär und mit Härte etabliert und indem man quasi immer mit dem Holzhammer sagt das wird jetzt gemacht und Punkt sonst gibt's hier eine Bestrafung oder so.

00:52:03: wie gesagt Konsequenzen gehören meines Erachtens zur Erziehung dazu.

00:52:08: aber seht ihr es meinetwegen bedürfnisorientiert wenn ihr es wollt?

00:52:12: Das find ich an der Stelle sogar eher hilfreich Weil ich finde, so einen Rahmen etablieren sollte man aus Fürsorge und Selbstachtung machen.

00:52:21: Fürsage den Kinder gegenüber, Selbstachtungen sich selbst gegenüber, dass man selbst ein annehmbaren Alltag hat und sich nicht ausbeutet.

00:52:30: Damit das Familienleben funktioniert, das sind die Ziele.

00:52:32: Das Ziel ist nicht, dass das Kind auf Kommando gehorcht.

00:52:37: Das ist es nicht, sondern das Kind muss einfach diese Sicherheit bekommen, das muss Orientierung bekommen.

00:52:42: Das soll Dinge lernen ... die es braucht fürs Leben.

00:52:47: Und dazu ist der Rahmen gut und deshalb ... Ich finde, also bei mir ist das so, wenn ich merke, dass ich so hart werde, wirklich auch physisch hart verkrampft und so.

00:52:59: Das muss jetzt aber!

00:53:01: Dann ist das meistens falsch.

00:53:02: Dann ist ein Indiz dafür, dass man lieber kurz innehält und sich überlegt, worum's eigentlich gerade geht?

00:53:08: Und ob's eigentlich grade nur darum geht, dass mal quasi die Macht haben will... Mal kurz prüfen, ob man das aus autoritären Beweggründen macht.

00:53:18: Und wenn ja dann ist es ganz gut dass einfach mal fallen zu lassen und diesen Rahmen mal kurz zu ignorieren.

00:53:25: Einfach für den Moment damit man da wieder raus kommt weil so... Es ist schwierig finde ich einen Rahmen zu etablieren.

00:53:32: Wenn man hart und autoritär isst.. Ist es nicht der richtige Weg.

00:53:38: Ja dass unser Kind sich nicht mehr alleine angezogen hat.

00:53:42: Und ich dann aber das eine Zeit lang übernommen habe und spielerisch wieder angeführt habe, war ja im Endeffekt gar nicht ein Aussetzen des Rahmens sondern ein Justieren der Rahmenbedingungen für den Rahmen.

00:53:53: Damit mein Kind halt wieder die Rahmenbedienung hat, Kleidung fühlt sich gut an.

00:53:57: Ich kann mich einfach anziehen und es ist kein Problem.

00:54:01: Das sind die Rahmen-Bedingungen, die ein Kind braucht.

00:54:03: so's bringt nichts in einem Kind was Probleme mit Kleidungen hat Aus welchen Gründen auch immer, da so verhärte dran zu gehen.

00:54:09: Sondern man muss halt Assoziationen schaffen die positiv sind.

00:54:13: Auch bei sensiblen Kindern natürlich.

00:54:15: wenn euer Kind hoch sensibles oder was weiß ich und Kleidung halt schwierig findet so.

00:54:19: Dann kauft ihr Kleidungen, die das Kind grundsätzlich mag?

00:54:21: E!

00:54:22: Also würde ich... Was ich halt mache ist einfach mit dem Kind zusammen.

00:54:25: mittlerweile sind ja größer Kleidungs-Ausdrucken, die sie schön finden und dann probieren Sie sich einmal an ob es passt.

00:54:30: und wenn's passt und es gut anfühlt, dann behalten wir es.

00:54:33: Und dann heißt aber auch dieses Kleidingsstück ist ein OK-Kleidungsstück.

00:54:37: Das heisst Wenn mein Kind das anzieht, wird es nicht wird nicht komplett ausgerastet und wir ziehen auch nicht tausendmal an, sondern was da meine Aufgabe ist.

00:54:47: Nicht dass mein Kind sich halt dann dreißig mal umzieht, sondern das mein Kind lernt mit den Emotionen von diesem Kleidungsstück quasi etwas Positives zu assoziieren.

00:54:57: Und dass das Kind lernte, dass Kleidung eben auch Gefühle auf der Haut macht?

00:55:01: Genau!

00:55:01: Und das nicht so überzubewerten ist...

00:55:04: Genau, und natürlich muss man Kleidung immer wieder aussortieren.

00:55:07: Wenn sich der Körper verändert, wenn man größer wird oder nicht vom Waschen wird, vielleicht auch.

00:55:11: manchmal fühlt es sich dann an so... Natürlich!

00:55:14: Aber wenn das jetzt einfach ein Kleidungsstück ist was gestern noch funktioniert hat, dann funktioniert das heute in der Regel auch.

00:55:20: Und wenn nicht, findet man das halt raus.

00:55:21: aber halt dieses grundsätzliche positive Assoziieren

00:55:24: ... Man merkt dass ja, wenn alle Kleidungenstücke kacke sind?

00:55:27: Ja Auch die, die halt gestern noch Lieblingskleidungsschücke waren.

00:55:30: Wenn sie wiederholt, kacke sind und dann guckt ihr euer Kind an und merkt, naja das ist auch tatsächlich ein bisschen kleiner geworden irgendwie ... Das reicht ja, es reicht!

00:55:37: Nein, das Kleidungsstudio reicht ja manchmal auch wirklich, dass das Mühe enger sitzt, dass es Mühe zu kurz ist.

00:55:43: Das fällt vielleicht optisch gar nicht sofort auf aber genau.

00:55:47: Und dass ihr da eure Kinder ernst nehmt.

00:55:49: so was ich noch sagen wollte Was ich nämlich in voll guter Vergleich finde, ist einfach Zähne putzen.

00:55:54: Beim Zähneputzen das ist nämlich auch ein Rahmen den ihr setzt und den setzen die meisten Eltern einfach zuverlässig weil sie das... Weil das einfach so unverhandelbar ist, dass gute Eltern ihrem Kindern die Zähne putzen.

00:56:05: Da überlegt ihr euch ja auch wie setzen wir das um?

00:56:08: Machen wir ein Spiel draus, gucken wir vielleicht ein kleines Video oder sogar einen Belohnungssystem.

00:56:12: Jedes Mal wenn du zehn Sticker hast, bekommst du eine Folge XYZ.

00:56:18: Macht das ruhig!

00:56:18: Ich verstehe nicht warum das Belohnungssystem ... Also es ist so wie mit den Konsequenzen.

00:56:24: Belohnungen und Konsequenten sind halt nicht unbedingt gut.

00:56:29: Kinderwoll sollten intrinsisch motiviert sein.

00:56:32: Man sollte das nicht die ganze Zeit und nur machen, aber bevor ihr euer Kind zur Schnecke macht, dass übelst anschreit oder keine Ahnung was?

00:56:39: Oder sich halt Sachen als Gewohnheit einschlafen wie das Schleifen, das euer kind euch ständig beißt?

00:56:45: Weil was nicht okay ist!

00:56:46: Und wenn ihr das nicht anders rauskriegt dann macht eine logische Konsequenz, macht ein Belohnungssystem guckt wie euerkind darauf reagiert.

00:56:54: Also zum Beispiel, ich hab das mit dem Belohnungssystem tatsächlich auch mal ausprobiert beim Hauen und ich war so okay wenn du den Schaffst den ganzen Tag nicht zu hauen dann kriegst du ein Sticker.

00:57:01: es hat überhaupt nicht funktioniert, gar nicht.

00:57:04: unsere Kinder springen da überhaupt nicht drauf an dass dann eher so'n Ding von.

00:57:07: ja jetzt habe ich gehauchen jetzt hat sich's irgendwie.

00:57:09: also jetzt brauche ich auch nicht mehr jetzt kann ich auch erst recht... Jetzt

00:57:12: kann ich frei drehen!

00:57:13: Das war irgendwie total scheiße.

00:57:15: aber ich kann mir vorstellen beim Zähneputzen zb ist das gut funktionieren kann.

00:57:20: und Ja, natürlich ist das nicht optimal.

00:57:22: Aber es ist ja noch besser als dass euer Kind nicht Zähne putzt und auch besser als wenn ihr eurer Kind zugewandt durchsetzen festhaltet finde ich total bescheuert.

00:57:29: also würde ich wirklich nur als allerletztes Mittel machen Und da macht man halt eben dann Zahnputzspiele Das ist auch klar.

00:57:36: jetzt putzen wir zähne Da führt man Routinen ein.

00:57:39: so kann man das auch mal beim Kinderzimmer aufräumen.

00:57:41: Wir räumen jeden Abend den Kinderzimmel auf das Kinderzinn auf.

00:57:44: das ist ein Rahmen.

00:57:46: Wie machen wir das?

00:57:47: Wir haben Anfang halt spielerisch, wir haben jetzt gespielt.

00:57:50: Wir sind Staubsauger oder ... Wir sind Dinos die aufhalten und die Spielsachen sprechen mit den Kindern?

00:57:55: Oder ähm ... Ich weiß nicht, keine Ahnung.

00:57:59: Also so ... Weiß ich nicht!

00:58:00: Und dann muss man das vielleicht ein paar Mal machen.

00:58:04: Dann funktioniert es aber irgendwann auch so, dass man sagt, räumen wir sein Zimmer auf.

00:58:07: Wenn man keinen Bock hat, setzt man sich da hin und sagt, ich hab's dir gesagt, ich warte jetzt.

00:58:12: Wir machen erst weiter mit dem nächsten ... Schritt der Abendroutine, wenn das Zimmer aufgeräumt ist.

00:58:16: Da muss das manchmal auch so funktionieren.

00:58:18: und dann gibt es wieder Tage da sind die Kinder ultra müde.

00:58:21: man merkt es und sagt man hey ausnahmsweise räume ich jetzt für euch auf ist okay legt euch schon mal hin

00:58:26: ja aber bei den ganzen Kompromisse finden und Rahmen anpassen und Möglichkeiten überlegen finde ich's auch sehr wichtig im Blick zu haben was kann mein Kind was kann ich ihn zutrauen?

00:58:40: Was kann mein kind lernen?

00:58:44: Meiner Meinung nach brauchen es auch Kinder, dass man denen mehr zutraut.

00:58:48: Man braucht es auch häufig sanft in den Vorschritt geschubst zu werden.

00:58:55: Dass man einfach sagt okay du kannst das jetzt alleine und du machst das jetzt allein?

00:58:59: Und auch wenn die wollen dann ziemlich trotzdem an irgendeiner Stelle muss er einfach sagen nein macht das selber.

00:59:05: Ja vor allem

00:59:05: ist

00:59:07: kein größeres Problem dahinter steckt sondern einfach nur keine Lust sozusagen.

00:59:11: Genau!

00:59:12: Das darf man nicht vergessen.

00:59:13: also Man muss immer austesten, so wie funktioniert das?

00:59:16: Was kann ich meinem Kind zumuten.

00:59:18: Was kann mein Kind zutrauen was kann mein kind was hat diese Fähigkeiten und immer auch daran bemessen?

00:59:23: wenn ich jetzt sage okay Ich ziehe meinen kind nicht an weiß kann dass es ist einfach nicht nötig Und es hat einfach kein größeres problem gerade damit sondern Es ist dazu einfach in der lage Dann sage ich nein das machst du selber

00:59:38: ja

00:59:38: punkt Und dann setze ich mich nicht fünf Minuten später hin und ziehe das doch an.

00:59:42: Nein!

00:59:42: Ja, egal wie es rumtuppe-infrastriert ist.

00:59:45: Genau

00:59:45: weil man muss solche Sachen einfach mal durchsetzen und austesten... ...und aber auch nicht aus Härte, weil das Kind muss gehorchen sondern... Ich weiß dass du das kannst, ich weiß dass für deine Entwicklung jetzt wichtig ist.

00:59:58: Es ist wichtig dafür, dass du jetzt Selbstwirksamkeit erfährst und dass du wächst und deshalb musst du solche Sachen jetzt alleine machen.

01:00:06: Das ist einfach wichtig, dass man das auch sieht und dass man nichts nicht verpasst.

01:00:10: aber dann ist es ja auch wieder eine ganz andere Intention als wenn ich sage mein Kind muss jetzt weil ich das sage also das ist ja auch kein autoritärer Beweggrund am Ende

01:00:23: Ja, und wenn ihr ... Aber manchmal sag ich den Kindern auch.

01:00:25: Weil ich das sage als Begründung?

01:00:27: Weil die Begründen nicht in dem Moment lieferen, sondern im Nachhinein würde ich nur wichtig, dass es okay ist, finde ich so was zu sagen.

01:00:36: Selbst Kindern können immer alles erklären.

01:00:37: Und vor allem auch in dem moment.

01:00:39: Würde ich halt nicht machen.

01:00:40: Ist ja oft verhandeln, Unsicherheit und diskutieren.

01:00:44: Das ist sehr kontraproduktiv.

01:00:47: Deshalb voll auf den Situationen erst mal abwarten, beobachten, klar sein weniger sagen.

01:00:54: Und dann dieses Erklären und dieses auch Konsequenzen, finde ich also... Auch wenn man Konsequenten nicht im Vorhinein festgelegt hat sondern einfach eine Situation passiert die einfach so ne krasse Grenzüberschreitung ist dass man dafür jetzt eine Konseqenz braucht.

01:01:10: Es ist dann find' ich sehr gut Wenn man da nicht in der Situation mit irgendwelchen Konsekvenzen strafen um sich wirft Sondern einfach sagt okay du hast jetzt richtig Scheiße gebaut das wird Konsequenzen haben und es aber dabei belässt.

01:01:25: Und sich dann in Ruhe überlegt, was ist jetzt angemessen?

01:01:28: Wie kann mein Kind was daraus lernen?

01:01:30: Behaltet im Hinterkopf, dass es Null bringen Kinder zu schimpfen, weil ich finde manchmal steht in diesen Ratgebern ... Ja, manche Eltern schimpften halt und das bringt dann brave Kinder, aber das ist schlecht für die Kinder.

01:01:41: Nein, es bringt keine braven Kinder.

01:01:43: Streicht das einfach!

01:01:44: Es stimmt wirklich nicht.

01:01:46: Ich glaube ein fester Raven und verlässliche Eltern, die Orientierung geben Dazu gehören auch Konsequenzen.

01:01:55: Nenns mein wegen Strafen ist mir egal, so das ist am Ende das was brave Kinder hervorbringt.

01:02:03: Ja gut aber...

01:02:05: Ausgeschimpft

01:02:05: werden.

01:02:06: Nee, brave Kinder will zu brave.

01:02:08: ich will keine braven Kinder aber halt sozial kompetente Kinder die sind ja nicht brav.

01:02:13: also das ist ja genau dass.

01:02:14: das ist Ja nicht so dass sie angst also brav assoziere ich schon noch mit angst und mit diesem

01:02:18: okay.

01:02:19: dann habe ich ein anderes andere vorstellung

01:02:21: von der begriffen lieb.

01:02:21: die sind lieb und sozial kompettent Aber die rasten auch mal aus und die beschimpfen uns auch Und würden jetzt auch zum beispiel wenn sie sauer sind mitten im restaurant blöde mama sagen auch wenn ich dann sage hey Das find ich nicht okay, das verletzt mich.

01:02:36: Aber zum Beispiel ... was ich dazu sagen wollte ist, was ich halt richtig toll finde, die haben keine Angst vor uns wirklich null!

01:02:43: Die halten sich an das, dass wir sagen, weil sie wissen, wie meistens einfach recht haben und es klingt irgendwie dumm.

01:02:49: aber es ist einfach so und merkt es total.

01:02:51: Weil... Wenn wir uns scheiße verhalten, dann kommen die zu uns hin und sagen du hast dich scheiße Verhalten.

01:02:58: Dann schimpfen sie auch mal richtig.

01:03:00: Das war nicht in Ordnung!

01:03:01: Du lässt mich nicht ausreden.

01:03:02: jetzt lass mich doch mal ausrede so und die haben keine Angst davor um solche Sachen zu sagen

01:03:07: null.

01:03:07: Unser

01:03:08: Großer sagt manchmal so was sie das hätte ich von dir als Mutter nicht erwartet.

01:03:11: du solltest dich wirklich bei meiner Schwester entschuldigen.

01:03:13: solche Sachen zum Beispiel

01:03:14: ja unser großer macht auch Vorschläge wie man es hätte besser machen können.

01:03:18: Ja das nächste mal machst du so oder so.

01:03:20: das finde ich halt irgendwie cool.

01:03:21: der denkt richtig mit schon Und trotzdem ist es halt so, dass er sich eben an solche Regen hält, die wir aufstellen.

01:03:28: Das ist das Ziel, was man haben sollte.

01:03:29: Sozialkompetente Kinder, die aber den Eltern vertrauen und sich auf die Eltern verlassen und nicht mit den Eltern die ganze Zeit kämpfen.

01:03:39: Das eine gute Beziehung, wenn man nicht alles ... Und deshalb braucht ihr auch einen Rahmen, weil ihr könnt nicht über alles verhandeln.

01:03:44: Ihr könnt nicht mit allem kämpfen!

01:03:45: Das ist zu anstrengend und ich finde der erste Rahmen den Eltern etablieren sollten ist aus dieser Entertainerrolle rauszutreten.

01:03:52: Es ist nicht ... Ihr seid nicht die Dienstleister eurer Kinder.

01:03:55: Hört auf damit.

01:03:56: Das ist so wichtig, finde ich.

01:03:57: Ihr seid Nicht die Entertainer, ihr seid auch nicht die Freunde eurer Kindheit.

01:04:00: Ihr seit die Eltern.

01:04:01: das ist ein anderer Bezug dem man zu Kindern hat.

01:04:03: Ich sag zu meiner Tochter immer du bist meine Freundin aber ich mein dass eher so spielerisch so keine Ahnung.

01:04:10: Genau, ich mag dich so.

01:04:12: Und irgendwie ... Ich weiß nicht, dass es halt ... Ihr seid wirklich nicht die Freunde und eure Kinder brauchen euch auch nicht als Freunde?

01:04:21: Eure Kinder brauchen ihr als Eltern.

01:04:22: Die haben Freunde!

01:04:23: Die Freunde sind viel bessere Freunde für sie als ihr.

01:04:26: Ja.

01:04:28: Ich finde da hast du jetzt einen sehr wichtigen, zentralen Begriff genannt der bisher noch gar nicht gefallen ist weil im Endeffekt geht das auch um Vertrauen.

01:04:37: Es geht darum, dass die Kinder einem vertrauen.

01:04:39: Damit die Kinder einem vertrauen, brauchen sie quasi diese Sicherheit und Gewissheit.

01:04:44: Dass das Mama und Papa sagen gut für die ist.

01:04:47: Und dass können die nur lernen in dem Mama und papa auch ... Diese Sicherheit haben!

01:04:54: Dass sie ausstrahlen, hey, das mach ich jetzt.

01:04:56: Weil das das Beste für dich ist.

01:04:58: Das Ding ist halt auch... Also das find' ich halt krass weil ... Ich, dass sogar meinem Kind so erklärt habe.

01:05:03: Hey, es sagt... Also zum Beispiel meinte er, ja du, das du mit mir schimpfst?

01:05:07: Das finde ich nicht schön.

01:05:08: und dann sage ich halt so Ja, ich weiß, ich find's auch nicht schön Und ich liebe dich über alles.

01:05:12: und manchmal bin ich als Mama ganz unsicher und denke, ich muss mit dir schimpfen damit du was lernst.

01:05:18: und ich weiss, dass ist Falsches.

01:05:20: Aber weißt du Du bist auch nicht schuld daran, wenn ich schimpfe und weiß, dass es falsch ist.

01:05:26: Aber manchmal weiss ich nicht weiter und denke, Schimpfen ist richtig.

01:05:30: Eigentlich will ich dir damit was Gutes tun.

01:05:31: Ich weiß aber, das ist was Schlechtes.

01:05:33: Und es tut mir auch leid so.

01:05:36: Aber dem Kind zu erklären, dass die Intention dahinter nicht mal bösartig ist.

01:05:40: Weil ich glaube, dass Kinder sowas schnell denken ... Ich persönlich, bei unserem Kind hat das auf jeden Fall dazu geführt.

01:05:47: Dass das Schimpfen viel besser einordnen kann und sagt ... Hey ich weiß du dachtest du kannst mir damit was beibringen aber es hat nicht funktioniert so.

01:05:55: Das ist halt auch nicht gut wenn du mit mir schimpfst.

01:05:57: Das verletzt mich einfach so offen auch kommuniziert und das aber auch weiss dass die Haltung dahinter niemals ist.

01:06:03: Ich hab dich nicht mehr lieb sozusagen.

01:06:06: Weil das passiert einfach, dass man schimpft oder?

01:06:09: Passiert

01:06:09: einfach.

01:06:10: Ja denke ich nämlich auch ja Willst du noch abschließen, was er zu sagen war?

01:06:15: Sonst würde ich jetzt zu Feedback und Fragen übergehen.

01:06:18: Ich denke ... wir haben bereits viel gesagt!

01:06:23: Okay also als allererstes gab es Feedback zur letzten Folge und das finde ich auch nochmal wichtig und zwar dass, das haben wir zwar auch erwähnt aber vielleicht nicht ausreichend, dass die Prämisse, dass man quasi im Wochenbett nicht nur im Bett liegt sondern auch sagt hey ich mach das so wie ich mich fühle

01:06:38: usw.,

01:06:39: dass die prämisse aber entscheidend ist nämlich dass die Frau die jetzt gerade Wöchnerin ist, nicht primär verantwortlich ist für alles.

01:06:48: Sondern dass der Mann halt als unterstützende Person da ist und das der Mann eben auch nicht erwartet, dass die Frau jetzt alles macht.

01:06:53: Und es war bei uns eine Prämisse – gleichzeitig haben wir aber auch das letzte Mal ja schon gesagt, dass es mit vielen Privilegien aufverbunden ist überhaupt so eine Ausgangssituation zu haben.

01:07:03: Ja.

01:07:03: ... ausruhen und schonen ist nach wie vor wichtig.

01:07:07: Genau, das ist quasi... Da muss

01:07:08: die Frage, wie sehr man sich jetzt nicht bewegen muss um sich ausrechnen zu schonen?

01:07:14: Genau!

01:07:14: Das ist auch

01:07:14: sehr individuell.

01:07:15: Ganz genau ja.

01:07:16: Das hast du schön ausgedrückt.

01:07:18: So, das war so das erste Feedback.

01:07:19: Und dann hatten wir noch Feedback bekommen zur der Fehlerfolge.

01:07:25: Die kam richtig gut an.

01:07:28: Hallo Maris, hallo Martin.

01:07:29: Ich hab eure neue Podcast-Folge gehört und das hat mir sehr gut gefallen.

01:07:32: Vielen Dank für eure Worte!

01:07:33: Ich liebe es euch zuzuhören und habe schon so viele Inputs und Ideen bekommen.

01:07:37: Habe die Folge auch an meinen Mann weitergeschickt und hoffe wir werden ein Erziehungsteam wie ihr seid.

01:07:41: Voll süß irgendwie.

01:07:42: Ja danke.

01:07:43: Ich werde sowohl dein Buch als auch das Neuste von Renz Polst da lesen.

01:07:46: Vielen dank.

01:07:47: Also kann ich euch empfehlen, wärmstens beides zu lesen?

01:07:52: Und davon hatten noch mal einen Feedback auch bekommen ... Das ist auch ein richtig schönes Feedback.

01:08:09: Ich denke, ihr könnt euch ungefähr vorstellen wie viel Kraftreserven ich noch hatte um geduldig und einfühlsam zu sein.

01:08:24: Schlechtes Gewissen ohne Ende!

01:08:47: Kinder mehr zutrauen ist mittlerweile zum vierten Mal gelesen und du Martin, eure Kinder sind eine unglaublich wertvolle Inspiration für mich meinen neuen Partner und unsere eigenen Familienstrukturen.

01:08:57: Ich habe dein Buch verschlungen.

01:08:59: ich finde es wahnsinnig wie ihr es schafft ehrlich und klar Wahrheiten auf den Punkt zu bringen und deine humorvolle Authentizität ist ein Geschenk!

01:09:07: Ihr habt mir einen Weg gezeigt wieder kraftvoll zu sein mein Kind wieder mit mehr Leichtigkeit zu begleiten.

01:09:13: eigentlich wart ihr Auch für mich eine Bergführerin.

01:09:16: Danke für eure Arbeit und alles, was ihr mit uns teilt.

01:09:20: Ich hab voll Gänsehaut!

01:09:21: Das

01:09:21: war schön, oder?

01:09:22: Ja, wir sind auch... Also das ist ein bisschen emotional jetzt.

01:09:26: Wir freuen uns immer sehr, dass ihr solche Sachen schickt.

01:09:29: Sehr schöne Nachricht, danke.

01:09:31: So, dann haben wir noch eine Frage bekommen die von der ich finde das sich ganz gut reinpasst in die heutige Folge.

01:09:36: Hey mal eine Frage vielleicht auch was für den Podcast oder für andere interessant.

01:09:41: Wenn ihr euren Kindern Grenzen zeigt oder etwas Neues einführt zum Beispiel Schuhe immer ins Regal Was tut ihr wenn sie es nicht tun?

01:09:47: Ich finde nicht für alle Dinge logische Konsequenzen.

01:09:50: dem Großen habe ich lange alles hinterher geräumt.

01:09:52: nun kann ich ja nicht verlangen dass er von heute auf morgen fünf neue Routinen lernt.

01:09:56: Wie geht ihr mit dem Kind um bei euch, dass oft Leute Geräusche macht?

01:09:59: Dachte ich hatte das mal erwähnt.

01:10:01: Das macht er auch oft und gern!

01:10:02: Vielen Dank für eure Einblicke und Anregungen.

01:10:05: An der einen oder anderen Stelle hat es mir schon eine schlechte Gewissen genommen.

01:10:08: Also ich kann sagen wie wir das machen und wie ich das speziell handhab'.

01:10:11: Ich weiß nicht ob du das ein bisschen anders machst.

01:10:14: also erst Mal irgendwie überlegen Kann man das irgendwie spielerisch machen oder was funktioniert?

01:10:18: weil zum Beispiel dieses das Kind ging jetzt und räumte seine Schuhe weg.

01:10:23: Das funktioniert einfach super lustig, so wie eine Geschichte, dass sie das kennt die Geschichte nachspielt, die man erzählt und dadurch Dinge tut oder halt den Dingen in Stimme geben.

01:10:34: Oh ich bin ganz traurig weil ich hier

01:10:37: auf dem Boden liege und ich möchte zu meinen Freunden!

01:10:40: So was kann man machen?

01:10:42: Und es ist ehrlich im Alltag mache ich's ganz oft wenn die Kinder das nicht machen sage ich denen hey du musst das noch machen.

01:10:47: die die Schuhen gehören ins Schuhregal Und entweder ihr machen's oder die machen es nicht.

01:10:52: Und Ziel ist auch, dass sie das immer machen.

01:10:55: Ich räume das für die auch irgendwann ins Schuhregal.

01:10:57: Man kann es liegen lassen und dass Sie sehen, dass diese nicht wegräumt haben.

01:11:00: Man kannst sie noch wegräumen!

01:11:01: Ich finde es in erster Instanz einfach wichtig zu sagen hey... ...die Schuhe hast du dahin geräumt.

01:11:07: Die gehören aber nicht hin.

01:11:08: Deine Aufgabe ist es dir ein Schuhregeil zu

01:11:10: räumen.".

01:11:10: Ja?

01:11:11: Und wenn ich's für die Kinder mache, dann sag ich ... Ich hab es für dich gemacht.

01:11:14: Damit diese Aufgabe nicht unsichtbar wird?

01:11:16: Das find ich auch extrem wichtig!

01:11:17: Aber was ich einfach am liebsten mache ist, die Sachen liegen zu lassen und sagen, hey du hast das noch nicht gemacht.

01:11:23: Was ich ganz toll finde, ist, wenn die Sachen verloren gehen.

01:11:26: Also nicht weil ich sie versteckt habe sondern weil sie da nicht an dem Ort waren wo sie hingehören.

01:11:30: Und ich kann sagen, ja ... Du, ich hab dir gesagt, wenn du sie aufräumst, wären Sie da.

01:11:35: Jetzt sind sie weg jetzt musst du sie ewig suchen.

01:11:37: Das ist halt blöd, deshalb räumen wir Sachen

01:11:38: auf.

01:11:40: Und das funktioniert tatsächlich fantastisch.

01:11:42: Natürlich, die Konsequenzen sind immer schön wenn sie eintreten, weil Sie quasi eine der Erziehungen sehr gut unterstützen können!

01:11:49: Und was wir halt auch haben, ist ja diese wichtigen Kiste oder die hatten wir ganz lange.

01:11:54: Das war einfach eine Kiste im Flur und die hat auch glaub ich diesen Rahmen einfach den Übergang sehr gut geschaffen weil das dauert einfach seine Zeit bis dieser Rahmen etabliert ist und wenn der mal etabliert ist dann ist es kein Ding mehr.

01:12:04: Dann ist ein

01:12:05: Selbstläufer mehr da wie nicht mehr?

01:12:05: Dann

01:12:06: ist sie selbst auf und dann könnt ihr auch.

01:12:07: dann können diese Ausnahmen auch einschleichen.

01:12:09: aber was glaube ich super wichtig ist dass am Anfang erst einmal keine Ausnahme gibt damit sich halt ne Gewohnheit etablieren kann.

01:12:15: und was ich halt gemacht habe war wenn ich die Sachen nicht aufräumen wollte Gleichzeitig ist aber blöd fand, dass im Wohnzimmer ganz viel Spielzeug zum Beispiel rumliegt.

01:12:22: Ich hab die genommen und in eine Kiste im Flur gepackt.

01:12:25: Und das ist dann die Wichtigenkiste, ich hab dann immer so erzählt, da hat die Wichtigchen ... Die sammeln hier die Sachen, wenn ihr die nicht wegräumt und die euch nicht wichtig sind, bringen sie zu anderen Kindern.

01:12:36: Das Ding ist halt, die Kinder gucken sich es durch und entscheiden aktiv was sie davon mögen oder was nicht.

01:12:41: So haben wir ganz viele Sachen erst mal aussortiert, was auch super ist um Ordnung zu halten.

01:12:46: Die Kinder haben gelernt zu differenzieren, welche Spielsachen ihnen wichtig sind gerne weg.

01:12:53: Und die Kiste stand da aber übrigens auch nicht, es war jetzt nicht so dass sie dann einfach weg war sondern das war dann die.

01:12:58: war das so eine weiß ich nicht hundert Liter Kiste oder also eine riesige Kiste und...

01:13:04: Fünfzig Liter glaube

01:13:05: ich?

01:13:05: Nee dreihundert Liter glaub ich.

01:13:06: Fünfzig Liter ist so ein Eimer, unsere Kotzeimer auf jeden Fall große Kisten Genau.

01:13:16: Das war nicht so, dass sie von jetzt auf gleich und müssen Angst haben oder sonst irgendwas.

01:13:19: Es war einfach nur das Ding, die Wichtigenkiste ist voll.

01:13:22: Jetzt kommt die in den Keller, braucht ihr was?

01:13:25: Wenn die etwas vermisst haben, was die Wichtigungen geholt haben, dann haben Sie einen Brief geschrieben an die Wichte.

01:13:31: Ich räume das auch auf aber ich will es wiederhaben.

01:13:34: Die müssen davon keine Angst haben sozusagen.

01:13:36: Ja, das ist weg für immer!

01:13:39: So kann man das ein bisschen etablieren, damit sie eine Verständnis bekommen.

01:13:44: Noch zwei Sachen, die wichtig sind.

01:13:46: Nicht kämpfen!

01:13:48: Darum dass die Sachen nicht um diesen Rahmen kämpfen... ...weil der Rahmen ist einfach...

01:13:53: Der muss Verlässlichkeit

01:13:54: bringen?

01:13:54: Genau, der muss Verlässigkeit gesetzt.

01:13:57: und ich fange nicht an mein Kind anzuschreien weil es die Schuhe nicht aufs Schuhregal geräumt hat sondern ich überlege mir andere Dinge wie das funktioniert kann und ich mache das Kind vor allem darauf aufmerksam.

01:14:09: Und das zweite ist... Man muss den Kindern auch die Voraussetzungen bieten, diesen Rahmen einhalten zu können.

01:14:21: Das heißt wenn ich einen völlig zugekramten Kinderzimmer habe bei dem ich selber nicht weiß wo die Dinge hinkommen und es keinen Ort für Plätze gibt dann haben die Kinder einfach nicht die Varaussetzung das überhaupt selbstständig machen zu können.

01:14:34: also man muss denen schon die Veraussetzung bieten das möglichst einfach erledigen zu können.

01:14:41: Ja, also was wir gemacht haben war einfach überall ... Wir haben so einen kleinen Fotodrucker.

01:14:46: Der so Sticker, Fotosticker aus Dings und ich hab einfach Fotos gemacht von den Spielsachen auf die Schublade

01:14:52: vorne geklebt.

01:14:53: Und deshalb können sie super easy einfach aufräumen ist gar kein Problem.

01:14:57: Genau da sich das aussortiert ist auch nicht mehr so viel da.

01:15:00: Weil es passiert ja auch schnell dass die Spielsache dann für die Kinder langweilig werden weil sie

01:15:04: größer

01:15:04: werden.

01:15:04: Es ist halt auch wichtig zu sehen Wenn es nicht funktioniert, warum funktioniert's nicht?

01:15:09: Ist das gerade zu schwer für die Kinder.

01:15:10: Können sie jetzt vielleicht noch nicht.

01:15:11: Ja.

01:15:11: So

01:15:12: ist es zu viel verlangt.

01:15:13: oder gibt es vielleicht erst mal eine abgeschwächte Variante?

01:15:16: oder wie kann ich den einfach machen, however...

01:15:19: Eine abschließende Sache möchte ich zu dem Rahmen noch sagen und die ist ultra wichtig!

01:15:25: Das ist quasi fast die wichtigste Sache.

01:15:27: Ihr könnt keine Rahmen bei euren Kindern etablieren an die ihr euch selbst nicht haltet.

01:15:33: Ich wiederhole das noch mal, weil es ist essenziell ihr könnt keinen Rahmen bei euren Kindern etablieren an die ihr euch selbst nicht haltet.

01:15:40: Das bedeutet wenn ich den Rahmen bei meinen Kindern etabliere dass sie nicht fernsehen sollen am Tag oder generell wenig Fernsehen, dann muss ich das selber auch machen.

01:15:50: Wenn ich will, dass meine Kinder nicht die ganze Zeit Süßigkeiten snacken, dann musst ich das selbst auch machen!

01:15:55: Wenn Ich will, Dass meine Kinder abends ihr Kram aufräumen, Dann muss ich abends meinen Kram auch aufräumt Weil sonst kommen die anderen und sagen Warum muss ich es nur du nicht?

01:16:05: Und das ist eine richtig berechtigte und wichtige Frage.

01:16:08: Ja

01:16:10: Also immer auch überlegen.

01:16:13: bin ich selber gewillt, das jetzt durchzuziehen.

01:16:14: Kann nicht mein Handy am Tag weglegen und die Stille aushalten?

01:16:18: Wenn ich das nicht kann ... Wie kann ich das dann von meinem Kind verlangen zum Beispiel?

01:16:23: Ja.

01:16:24: Vorbildfunktionen.

01:16:26: Okay, ich denke, wenn wir viel dazu gesagt haben, ich hoffe die Folge ist hilfreich.

01:16:30: Wenn ja, teilt die Folge gern!

01:16:32: Da hat auch gerne den Podcast bewertet im Podcast, kommentiert für jeder.

01:16:35: Kommentiert auf wieder Fragen für nächste Folge.

01:16:39: Und ihr freut uns auf jeden Fall sehr von euch zu hören und freuen uns auch schon sehr auf die nächste Folge.

01:16:47: Und wünsche euch noch eine schöne Woche!

01:16:49: Bis dann, tschüss!

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