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Warum Kinder Verantwortung brauchen (Repost)

Shownotes

Wir sind weiterhin in der Sommerpause und unsere Repost-Serie geht weiter.
Dieses Mal mit dieser Folge, die sich ganz grundsätzlich mit der Frage beschäftigt, inwiefern Verantwortung und Aufgaben wichtig für Kinder sind. Unsere Meinung nach eine essenzielle Folge für unseren Podcast, die immer aktuell bleibt.

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Transkript anzeigen

00:00:07: Es ist Mittwoch und wir sind zurück mit einer neuen Folge.

00:00:09: von Mutti ist die beste Am-Mutti-Mittwoche.

00:00:11: Wir heißen euch alle herzlich willkommen, und sind froh, dass ihr wieder eingeschaltet habt.

00:00:15: Worüber sprechen wir heute?

00:00:17: Über Verantwortung!

00:00:18: Ich dachte über Bergführer.

00:00:20: Bergführern sind gut... ich mag Bergführers.

00:00:23: Ich habe noch nie eine Bergführung gemacht.

00:00:25: Ich auch nicht, ich weiß gar nicht was das ist eigentlich.

00:00:27: Aber

00:00:27: man kann sich irgendwie schon darunter vorstellen du bewegst dich in Bergen.

00:00:30: Berge sind zum Teil gefährlich.

00:00:32: oder brauchst du ein Führer der ... ...dich unterstützt.

00:00:36: Oder

00:00:37: der dich da durchführt, dass du dich nicht in Gefahr bringst und keinen Scheiß machst?

00:00:40: Man darf zum Beispiel Gletscher nicht ohne Bergführerschein besteigen habe ich jetzt gelernt.

00:00:45: Der Gletschern klingt auch wirklich sehr gefährlich.

00:00:47: also so eine Gletschaspeite feiern will ich auf jeden Fall nicht so gern.

00:00:50: Wieso reden wir über Bergführer?

00:00:52: Weil die eine super Metapher sind für Kindererziehung wie wir wissen weil wir sie schon oft benutzt haben.

00:00:59: Okay, also ich erzähle jetzt die Metapher.

00:01:01: Wir steigen heute ein mit einer Metaphr.

00:01:03: Ihr habt ja schon im Titel gelesen, worum es geht und warum Kinder verantworten brauchen.

00:01:07: Wobei ich sagen würde nicht nur Kinder brauchen Verantwortung sondern eigentlich Menschen.

00:01:11: Ich glaube Menschen ...

00:01:12: Ja.

00:01:13: Ja naja Aber genau Bergführer.

00:01:17: Also wir sind Anfänger.

00:01:20: Wir waren noch nie auf einem Berg, ich glaube die meisten von euch, die uns zuhören sind jetzt auch nicht die krassen Bergwanderer.

00:01:27: Wobei das mega spannend wäre zu wissen ob irgendwelche Bergwanderer uns zu hören, dann kommentiert man ob unsere Metapher überhaupt korrekt ist!

00:01:37: Also die Metaphe ist ihr seid Anfänger und ihr wollt auf einen Berg wandern Und weil ihr eben Anfänger seid, nehmt ihr euch einen Bergführer.

00:01:45: Ihr bucht den und ihr wollt mit dem zusammen los.

00:01:49: Es ist halt so, wenn man ein Berg hochwandert gibt es immer die Möglichkeit einen einfachen Weg zu gehen oder einen schwierigeren.

00:01:55: Man kann zwischen den Faden auswählen aber je höher ihr dem Berg kommt desto schwieriger werden die Wege.

00:02:01: auch generell.

00:02:01: also die ganzen Anfinger-Anfängerpfade sind eher noch unten.

00:02:06: Euer Bergführerin läuft jetzt mit euch so hoch dass ihr quasi immer am Anfang die Anfängerpfade geht, um so ein bisschen reinzukommen.

00:02:14: Er ist freundlich und zuversichtlich voll der coole Dude, aber er unterhält euch nicht die ganze Zeit.

00:02:22: Er hat euer Bergführer.

00:02:24: Der Bergführern guckt immer wie ihr mit Herausforderungen umgeht.

00:02:28: Je nachdem, wie eure Fertigkeiten sind, führt er dann auch mal auf einen Weg, der schwieriger ist.

00:02:36: Das macht euch alles Spaß.

00:02:38: Manchmal kommt dir an Stellen ... Denkt so, nee das schaffe ich jetzt einfach nicht.

00:02:42: Und dann kann es auch schon mal sein dass ihr echt wütend auf eurem Bergführer werdet wenn der nämlich sagt so ne du schaffst das schon.

00:02:48: wir gucken jetzt mal was du schaust und so quasi ein bisschen einfach abwartet und dann schafft ihr's tatsächlich und das ist halt schon cooles Gefühl wenn man eben sowas hinkriegt und das dann auch so erarbeitet.

00:02:59: manchmal ist aber auch so dass ihr das Gefühl habt das ist zu leicht etwas was ihr macht und dann sagt ihr zu einem Bergführern Nee Ich will jetzt den schweren Weg gehen.

00:03:07: Mir egal, was du sagst und ist der Bergführer okay?

00:03:09: Dann mach!

00:03:10: Und dann geht ihr den schwereren Weg und stellt fest so scheiße, da komm ich doch nicht weiter.

00:03:13: aber dann ist eben der Bergführer doch da und reicht euch quasi die Hand und bringt dich wieder zurück auf den Weg, den wir schon gehen können.

00:03:21: So lernt ihr immer mehr Fähigkeiten in dem der Bergfuhrer euch das alles vormacht und zeigt und werdet immer selbstständig und irgendwann schafft es dann tatsächlich einen Weg alleine zu gehen, den ihr ausgesucht habt.

00:03:33: ein Schwierigen Und euer Bergführer fängt dann an immer hinter euch zu laufen.

00:03:37: Also der lässt euch dann immer die Wahl und manchmal, wenn ihr nicht weiter kommt, dreht ihr euch um und fragt ihn aber ansonsten hält er sich eigentlich raus und dann kommt ihr irgendwann an einer Hütte an Dann drückt euch den Bergführerschein in die Hand und sagt cool jetzt also hier ist mein Job vorbei ab jetzt kannst du dann alleine weiter.

00:03:56: herzlichen Glückwunsch!

00:03:57: Das war so eine lange Bergtour mit Bergführerschallen am Ende.

00:04:02: Ja genau Ja, genau.

00:04:07: Die Frage ist, würdet ihr den Bergführer empfehlen?

00:04:09: Nein, fandet ihr einen guten Job gemacht und kommt ihr morgen zu Recht, wenn er dann alleine weiter wandert?

00:04:13: Was würdet Ihr denken so?

00:04:15: Das ist halt die Frage!

00:04:16: Also ich fühle mich denken okay gut... Ich habe jetzt einige Harro-Soldarungen gemeistert, ich hab richtig viel gelernt.

00:04:23: Ich denke, ich schaff das jetzt allein.

00:04:25: Vor allen Dingen weil der Bergführern mich ja auch schon gegen Ende der Tour mir mehr Verantwortung gegeben hat.

00:04:35: Also sie haben ein Stichwort, aber er hatte ja schon Verantwortung gegeben und gesagt, jo lauft mal vor ihr schafft das?

00:04:41: Ich bin da falls ihr mich braucht, aber ihr macht das schon.

00:04:44: Genau.

00:04:45: Und daran

00:04:46: kann man dann auch super super zumindest das selbstbewusstsein bekommen dass man dann diesen Bergführerschein in der Hand hat und sich denkt so yo Kann ich jetzt?

00:04:54: Ja, voll.

00:04:55: Ich glaube auch wenn man dann so alleine schon gelaufen ist und quasi trotzdem wusste dass man die Sicherheit hat das der Bergführer da ist Dann kann man ja einfach immer mehr Gewissheit aufbauen Dass man es irgendwie auch hinkriegt Und irgendwie immer mehr wie so Selbstvertrauen auch finden oder Voll.

00:05:11: Es kann aber auch sein dass den anderen Bergführern bekommt und er ist ein bisschen anders.

00:05:14: Wer isst nicht so wie der erste Der ist eher so der Spaßvogel Er ist ein bißchen albern Er wirkt auf euch auch ein bisschen unsicherer.

00:05:24: Aber vor allem, weil er eigentlich die ganze Zeit versucht irgendwie ... euch zu unterhalten.

00:05:29: also ihr fokussiert euch nicht so richtig auf den Weg.

00:05:31: Also er versucht mit euch befreundet zu sein.

00:05:34: Er macht die ganzezeit Witze und will ich bei Laune halten.

00:05:38: Er hat sowieso das Ding, dass er versucht euch zu gefallen quasi.

00:05:44: Ihr lauft den Weg und der ist einfach.

00:05:46: Das macht ja genauso.

00:05:47: und wenn ihr aber dann mal ein schwieriger Weg läuft und er merkt, dass ihr frustriert seid.

00:05:56: Dann fängt der entweder an euch zu tragen oder ihr geht wieder auf einen einfachen Weg zurück.

00:06:02: Weil er denkt, ihr seid noch nicht dazu bereit quasi den schwierigeren Weg zu gehen.

00:06:06: Weil ihr eben frustriert seid und macht dann auch immer wieder Witze und versucht euch bei Laune zu halten.

00:06:11: Und er denkt halt, dass ihr quasi je öfter ihr den einfachen Weg lauft von alleine irgendwann für den mittleren oder schweren Weg bereit seid und dann eben nicht mehr frustriered sein müsst.

00:06:20: Also er denkt ja quasi Frustration ist immer ein Zeichen dafür das ihr gerade noch nicht dazubereit seid.

00:06:26: Ja und immer wenn eine Wehgabelung kommt, fragt euch der Bergführer so ... Der hier ist schwer, der ist einfach.

00:06:33: Was soll ich ihm machen?

00:06:35: Und wenn ihr dann fragt... Ja weiß nicht was empfiehlt du, überlegt er und sagt so... Ich weiß jetzt auch nicht so entscheidet ihr das lieber!

00:06:44: Und ihr seid so ja... Ich weiss nicht wie schwer ist der Schwere?

00:06:47: Dann sagt er sowas wie.. Ja der ist schon schwer.

00:06:51: Dann fragst du... Ist der zu schwer für uns?

00:06:54: Sagt er vielleicht weiß ich nicht.

00:06:57: Ungefähr so ist der Weib bei ihm und er nimmt euch weiter auf die Wanderung und tindiert aber auch immer zu den einfachen Wegen, aber er ist sich selbst nicht so sicher.

00:07:09: Er fragt immer rück und sobald es irgendwie schwierig wird und er sieht dass irgendjemand Probleme hat... ...ist das ein Zeichen für ihn, dass er jetzt diese Probleme beenden muss?

00:07:20: Dann nimmt er euch einfach dann entweder der kann das in dem Betaffer, der trägt euch dann einfach ins Ziel oder geht wieder zurück.

00:07:27: Das macht da quasi die ganze Zeit ... legt aber den Fokus so auf Spaß und macht viele Pausen.

00:07:34: Und denkt sich Spieler aus, das ist ganz lustig zum Teil die Bergwanderung dadurch, aber der Fokus liegt eigentlich gar nicht so... ...auf der Wanderung, auf dem Weg.

00:07:45: Dadurch habt ihr irgendwie auch also dadurch... fällt ihr auf eine Art in der erster Linie ein bisschen frustriert.

00:07:50: Ihr werdet so unterschwellig frustrieren, weil ihr eigentlich Bergwandern lernen wollt aber gleichzeitig werdet ihr stark die ganze Zeit unterhaltet dass der Frust immer so unterschwällig ist und ihr den quasi wegdrücken könnt.

00:08:02: wenn aber dann gegen Ende des Berges die Wege immer schwerer werden.

00:08:06: Die einfachen gar nicht mehr da sind, wird halt die Frustration bei euch stärker und dann hält der Bergführer euch immer mehr bei Laune und versucht euch weiterzunterhalten ...

00:08:17: Und er trägt ganz schön viel!

00:08:18: Ja und am Ende fängt ihr echt an euch nur noch zu tragen weil ihr sonst nicht weiter kommt.

00:08:23: Am Ende seid ihr in der Hütte und der Bergführe sagt so okay bis hierhin kann ich euch begleiten.

00:08:29: Hier ist der Führerschein jetzt kommen die richtig schweren Wege Und die macht jetzt alleine.

00:08:34: Ciao!

00:08:35: Have fun!

00:08:37: Ist ja wieder die Frage, würdet ihr euch dazu bereit fühlen dann... ...die schweren Wege zu laufen?

00:08:42: Hättet ihr das Gefühl, dass der Bergführer einen guten Job gemacht hat und... Ja.

00:08:46: Dass er euch viel beigebracht hat.

00:08:49: Genau.

00:08:50: Habt ihr ein gutes Gefühl dabei jetzt, dass alles allein laufen zu müssen?

00:08:54: I don't think so.

00:08:55: also ich hätte kein gutes

00:08:56: Gefühl.

00:08:56: Die Frage bei welchen Bergführern fühlt man sich dann sicherer am Ende mit dem Führerschein und generell auf dem Weg.

00:09:04: Ich würde mich beim Ersten sicherer fühlen.

00:09:07: Vor allem, auch wenn man mit dem Bergführer auf den Weg ist der ein die ganze Zeit entertaint oder so da mal wirklich ein Problem hat.

00:09:11: ich weiß gar nicht ob ich dann... Also ich glaube ich hätte auch die ganze zeit das Gefühl dass ich jetzt eigentlich die Person bin die die Entscheidung treffen muss weil ich irgendwie das Vertrauen in dem Bergführer auch so komplett verlieren würde?

00:09:23: Ja genau!

00:09:23: Das ist ja dann dann wenn wenn der Bergführerauch die ganzezeit so rückfragt ja machen wir es einfach nur das schweren Weg und irgendwann würde ich hier wahrscheinlich einfach sagen, so keine Ahnung.

00:09:33: Wir nehmen jetzt hier irgendeinen Weg und wenn ich den falschen wähle ist ja scheißegal der Bergführer der trägt mich

00:09:38: da mir auch.

00:09:38: Ja stimmt.

00:09:39: Passt du?

00:09:42: Okay also das war unsere Metapher.

00:09:45: Ich glaube es wird deutlich was wir damit sagen wollen oder?

00:09:49: Nehmt die Metaphar und bezieht sie auf Kindererziehung.

00:09:52: Ist schon klar oder?

00:09:55: Ja also ich denke ist es klar worauf wir hinauswollen nämlich dass dass man nicht Bergwandern lernen kann, ohne dass es einem auch beigebracht wird.

00:10:02: Und das ist ja aber trotzdem irgendwie so ein Narrativ was ich persönlich oder was mir persönlich und ich glaube dir auch ständig begegnet, dass quasi gesagt wird ... Das passt schon!

00:10:13: Dass zu Eltern gesagt wird jetzt in Bezug auf Elternschaft also hier bergführend wir müssen unseren Kindern quasi beibringen dem Berg aller... Also der Bergführerschein so Wir müssen den und wir überreichen den unseren Kindern Frage isst.

00:10:25: haben die Qualifikation die einen Bergführer Schein ausmacht dann auch erreicht oder eigentlich nicht.

00:10:32: Und das ist ja irgendwie auch so unsere Aufgabe, sie quasi tatsächlich aufs Leben vorzubreiten und das ist aber so ein Narrativ was immer von der Autoritären und konservativen Richtungen kommt.

00:10:44: Ja ... wenn dein Kind jetzt nicht um sieben Uhr morgens aufsteht wie soll es dann um siebem Uhr morgen aufstehen?

00:10:50: Wenn's arbeitet oder sowas ja voll die absurde Argumentation

00:10:54: auf ist.

00:10:56: Und darum geht's genau eben nicht Seltsame Konstrukte, die jetzt so relativ ins Fernsehen

00:11:02: sind.

00:11:02: Diese Jahr später beim Arbeitsplatz darf es ja auch nicht einfach ...

00:11:07: Auf Toilette gehen?

00:11:10: In der

00:11:11: Schule!

00:11:12: Beim Geschäftsessen darf es auch nicht aufstehen oder auf den Tisch rumhauen oder so.

00:11:19: was man dann vielleicht zu einem Bezug auf ein Einjähriges Kind sagt und sich entsorgen macht wie das Berufsleben dann aussieht, weil es mit eins noch nicht ruhig am Tisch sitzt oder so.

00:11:29: Das ist ja zum Teil diese Denkweise und Argumente, die halt schon sehr hinrissig sind und sehr weit hergeholt.

00:11:37: Gleichzeitig ist es aber auch total realitätsfern zu sagen ... Das passt schon des Lern-Kinder dann wenn sie's müssen.

00:11:43: Weil also

00:11:44: ...

00:11:45: Das Ding ist halt Ja!

00:11:48: Eure Kinder können euren Kindern null Verantwortung beibringen, wirklich gar nicht.

00:11:53: Und eure Kinder werden dann ausziehen und die werden das alles lernen müssen.

00:11:56: Die Frage ist halt ... Ist es nötig gewesen, es ihnen so schwer wie möglich zu machen damit?

00:12:02: Was anderes macht man damit ja nicht mal.

00:12:03: Man macht sich halt die ganze Zeit nicht unbeliebt quasi.

00:12:06: Aber ist am Ende schon dafür verantwortlich dass die Kinder es echt scheiße schwer haben wenn sie ausgezogen

00:12:11: sind.

00:12:12: Um wieder zur Bergführermetapher zurückzukehren mit dem Bergführerschein vom Bergführer B lernt man wahrscheinlich auch irgendwie sich in den Bergen zu bewegen, wenn man ja einen Gletscher besteigt.

00:12:25: Aber man wird sich wahrscheinlich ein paar Mal ein Todesgefahr bringen und sich verletzen auf dem Weg.

00:12:30: Ja

00:12:31: voll!

00:12:31: Voll!

00:12:32: Ja also man hat wahrscheinlich so die Basic Skills und so und man ist halt richtig gut darin dann auch irgendwie... Fröhlich zu sein.

00:12:40: Aber das würde ich nicht mal behaupten, weil man hat ja quasi nur die ganze Zeit gelernt, dass man unterhalten wird und dass irgendwie auch die anderen ... Also, dass halt quasi eine andere

00:12:48: einbestraßen sollte.

00:12:50: Eine

00:12:50: raus hauen auch so ein bisschen?

00:12:52: Ja, dass die anderen für gute Laune verantwortlich sind und einem bespaßen

00:12:56: wollen.

00:12:56: Nicht nur das, sondern dafür, dass ihr vorankommt, weil immer wieder getragen wird auch.

00:13:02: Stimmt!

00:13:04: Genau ist dann diese ... Ja, daraus resultiert halt auch wieder so diese Opferhaltung dann.

00:13:10: Die man die dann solche Kinder als Erwachsene dann wahrscheinlich einnehmen können und so.

00:13:17: ja das ist abhängig von den anderen und die hätten sich jetzt so verhalten sollen.

00:13:22: aber ich finde es ist generell voll der zeitgeist dass wir alle emotionalen Zustände, die wir generell haben auf äußere Umstände schieben.

00:13:31: Dafür, wenn euch das Thema nicht interessiert, könnt ihr auch unsere Gefühlen begleitenfolge noch mal anhören.

00:13:35: Da sprechen wir ein bisschen über Emotionen und dass sie eben subjektiv sind wie die entstehen

00:13:40: usw.,

00:13:40: falls ihr die noch nicht gehört habt?

00:13:42: Ich glaube, dass viele Eltern Angst davor haben ihren Kindern Verantwortung zu übertragen weil ... irgendwie immer davon ausgegangen wird, dass es mit Zwang und Autoritäten und Strafen verbunden ist.

00:13:57: Erstens.

00:13:57: Und zweitens ... Weil glaub ich auch so der Blick in unserer Gesellschaft auf Kinder ganz falsch ist.

00:14:04: Also irgendwie ... Voll.

00:14:06: Ja, irgendwie ähm...

00:14:08: Ich glaube das ist halt immer dieses ... Weiß nicht, früher mussten ja die Generationen über uns richtig mitarbeiten und so.

00:14:17: Und dann hat sich ein Gegentrend entwickelt, dass man sagt, lasst Kinder plus Kinder sein!

00:14:23: Die müssen hier gar nichts machen.

00:14:25: Die müssen halt gar nichts beisteuern zur Familienarbeit oder so.

00:14:31: Lasst die Kinder-Kinder sein?

00:14:32: Das ist wirklich dieser einprägsame Satz, dieser Glaubenssatz, der hintersteckt, das man sagt okay, Kinder... Ihr spielt jetzt und ich spiel mit euch, ansonsten wird für euch alles erledigt.

00:14:44: Und ihr braucht überhaupt nichts machen.

00:14:46: Ihr braucht gar keine Verantwortung

00:14:47: übernehmen.".

00:14:49: Ich glaub das ist auch so ein bisschen der Zeitgeist.

00:14:53: So in die Richtung hat sich ... Natürlich hat es sich in die Richtungen entwickelt weil vor einigen Generationen war das halt nicht machbar oder mussten die Kinder halt mitarbeiten?

00:15:02: Keine Ahnung bei der Feldarbeit oder so?

00:15:04: Ja wobei das so auch nicht stimmt.

00:15:06: also... Die mussten nicht mitarbeiten, die wurden einfach immer mitgenommen.

00:15:12: Also Bildung war damals ganz anders definiert.

00:15:14: also mit der Schulpflicht hat sich das verändert weil dann eben alle Kinder quasi in die Schule mussten vor allem auch mit der Industrialisierung als dann eben der Wohlstand gewachsen ist wenn man das so nennen kann und auch die Menschen angefangen haben sich im Staat zu registrieren und sowas alles zu müssen.

00:15:31: aber Bildung an sich... Also Bildung an sich hängt ja eigentlich nicht mit Schule zusammen.

00:15:38: Man kann Kinder auch bilden, indem man sie einfach quasi in das Familiengefüge einfügt also zum Beispiel wenn jetzt eine Handwerkerfamilie Kinder hatte, dann haben die die halt einfach so gebildet, indem sie die mitgenommen haben zur Arbeit.

00:15:54: Und so haben Kinder dann Fertigkeiten gelernt und waren am Ende auch Handwerker.

00:15:58: Das war das Prinzip dahinter.

00:16:00: Die Art der Bildung.

00:16:00: Hat die mitarbeiten lassen?

00:16:02: Genau!

00:16:02: Man hat die nicht dazu gezwungen zu arbeiten.

00:16:05: Es war auch nicht irgendwie ... Das war nicht dieses Narrativ von ja, Kinder waren damals behandelt wie Erwachsenen.

00:16:12: Das ist stimmt einfach nicht.

00:16:15: Sondern Kinder wurden in die Tätigkeit mit einbezogen.

00:16:18: Das war die Art der Bildung, die halt die meiste Zeit existiert haben.

00:16:21: Diese Schule mit Frontalunterricht und so weiter, die kam dann erst ... Mit der Aufklärung, mit der Kolonialisierung und dann eben ... ähm ... mit der Schulpflicht.

00:16:31: Und wurde auch durch die Schulpflicht in alle Bildungsschichten reingebracht oder vorwahrs immer nur so, dass Kinder aus reichen Familien gebildet wurden, was wir heute unter Bildung verstehen?

00:16:48: Ja!

00:16:49: Mein Opa hat auch immer erzählt, er hat früher mal viel mit auf dem Feld gearbeitet.

00:16:53: Ich glaube, er hatte nicht einmal gesagt, er musste immer arbeiten sondern nur das was gemacht hat.

00:16:58: Meine Mama ist ja in Portugal aufgewachsen und in Portugal war es halt so dass die Industrialisierung als sehr spät kam, also erst in den Achtzig gab's zum Beispiel flächendeckend Strom und meine Mama ist bei ihren Ur-Pay Mein Oma ist bei ihren Omas aufgewachsen.

00:17:12: Und die hatten halt so ein ganz kleines Haus, Cover Yaw hieß der oder heißt das Haus und da ... Also das war eigentlich mehr oder weniger so ein Haus mit einem Raum und einem Schlafraum quasi.

00:17:25: Die haben auch alle zusammen in dem Schlafrahmen geschlafen und irgendwie mega niedlich hat wirklich wie bei Charlie und die Schokoladenfabrik zum Beispiel.

00:17:34: auf jeden Fall hatten die halt auch kein fließendes Wasser und eben auch keinen Strom.

00:17:38: Und die haben aber halt, also die sind morgens aufgestanden.

00:17:41: dann haben sie sich, haben die Frühstück waren, da sind die gemeinsam aufs Feld gegangen.

00:17:44: Da waren halt ... Also das war nicht so dass die Bauernfamilien zum Beispiel, das waren nicht so was halt jeder so sein eigenes Feld hatte sondern die haben sich halt gemeinsam auf einem Feld getroffen und haben da gemeinsam halt gearbeitet.

00:17:54: Das heißt, da waren dann super viele Familien mit ihren Kindern und meine Mama erzählt halt dann auch immer dann entweder mitgeholfen hat oder dass die Kinder am Rand gespielt haben.

00:18:05: Und dann gab's am Abend, haben sie Lagerfeuer gemacht und haben sich alles zusammengesetzt und gegessen.

00:18:10: Wenn ihre Oma Käse gemacht hat, hat sie immer mitgebracht, die hat alles beigebracht.

00:18:15: Aber ohne Zwang sind einfach nur so, wenn die Kinder Interesse hatten, sind die hingekommen und haben mitgemacht.

00:18:19: Sonst sind die wieder gegangen und haben gespielt usw.

00:18:23: Und es ist auch so, dass das tatsächlich die Art und Weise war wie die Kinder normal also bis zur Schulpflicht quasi gebildet wurden.

00:18:33: Weil das hat sie darauf vorbereitet oder bis zur Industrialisierung in dem Bereich zu arbeiten, indem die Familie halt auch arbeitet.

00:18:43: Das war halt die Art, wie man's gemacht hat.

00:18:46: Direkt von den Eltern lernen ...

00:18:48: Es wird auch immer gesagt, dass Kinder die Familien finanziell abgesichert haben.

00:18:53: Aber das stimmt gar nicht.

00:18:55: Die Kinder wurden ... Man hat ganz viele Schriften so gefunden, dass sie wirklich von den Eltern wahnsinnig geliebt wurden und ein wichtiger Bestandteil des Lebens waren.

00:19:07: Also es ist heute alles gar nicht so unterschiedlich zu dem wie wir heutzutage leben.

00:19:11: Nur irgendwie haben wir dieses Narrativ im Kopf dass quasi Verantwortung übernehmen innerhalb der Familie immer mit Zwang und Autorität verbunden ist.

00:19:21: Und den Kindern irgendwie die Kindheit wegnimmt?

00:19:24: Genau!

00:19:24: Weil also ich weiß nicht, wir haben ja heute schon die Vorstellung das Kind sein bedeutet keine Verantwortung zu übernehmen oder einfach irgendwie zu machen was man will.

00:19:34: und wenn man wächst dann hat man Verantwortung da kann man noch genug Verantwortung über nehmen und dann ist alles gut dann funktioniert das.

00:19:39: aber Ich glaube, das ist einfach ein Trugschluss.

00:19:42: Weil Verantwortung übernehmen und Kindern Verantwortung übertragen... ...ist eine sehr wichtige Methode um zu erziehen und sie aus dem Leben vorzubereiten.

00:19:52: Und um Kinder zu stärken meiner Meinung nach.

00:19:56: Ja und vor allem ist es ja auch einfach ihre Aufgabe.

00:19:58: also eigentlich sind wir mehr oder weniger... Also Kinder kommen ja so wie sie sind auf die Welt um ja zu lernen.

00:20:05: Also alles in ihnen ist ja darauf ausgelegt quasi von Erwachsenen zu lernen.

00:20:10: Also ich wollte damit einfach nur ausdrücken, dass wir heute irgendwie annehmen Verantwortung an Kinder übertragen wäre schlecht und wir würden ihn da mit die Kindheit irgendwie weg nehmen.

00:20:21: Und die Möglichkeit einfach als kinderfrei zu sein und nichts machen zu müssen.

00:20:29: Die Prämisse steckt dahinter das irgendwie Verantwortung übertragen mit Zwang zu tun also nur mit Zwang zu bewerkstelligen ist Und das funktioniert ja nur, wenn man sagt ... Kinder wollen keine Verantwortung übernehmen.

00:20:43: Das ist die Prämisse dahinter, dass man denen irgendwas wegnimmt, wenn du den Verantwortung überträgt und ich halte das für sehr falsch einfach.

00:20:54: Ja, das ist auch so die Prämisse generell, dass Menschen keine Verantwortung wollen.

00:20:57: aber es stimmt gar nicht.

00:20:59: Verantwortung ist übelst wichtig um sich kompetent zu fühlen oder?

00:21:02: Ich hab ganz am Anfang gesagt, dass man generell nicht glücklich sein kann, wenn man keine Verantwortung übernimmt.

00:21:09: Daubender ist man einfach immer unzufrieden und ich glaube viele Menschen sind heutzutage unzuffrieden weil sie eben keine echte Verantwortung tragen und projizieren diese Unzufriedenhalt dann aber auf äußere Umstände anstatt irgendwie Verantwortung auch für sich selbst zu übernehmen?

00:21:24: Ja voll!

00:21:26: Ich bin

00:21:26: mir ganz sicher und das ist ja wirklich so wie soll sich jemand als wertvoller Bestandteil einer Gemeinschaft verstehen Gemeinschaft ist halt auch zum Beispiel die Kernfamilie, wenn er nichts beitragen kann.

00:21:40: Wenn er nicht die Möglichkeit hat irgendwas beizutragen was wirklich im Wert hat.

00:21:46: und natürlich irgendwie im Zimmersitz mit einem Bauklötzen spielen ist ja ganz offensichtlich kein wirklicher Beitrag zur Gemeinsschaft.

00:21:56: Und ich glaube das ist für den Selbstwert einfach sehr wichtig dass man so diese ... Das ist, was ich tue hat ein Effekt.

00:22:05: Was ich tuche hat einen Einfluss auf andere.

00:22:07: Was sich tue hilft anderen und hat einen Wert.

00:22:10: Ja, und was ich tu, ist wichtig dass hier alles funktioniert und damit kann man sich ja selber noch wichtig fühlen?

00:22:15: Und das ist auch einfach der Inbegriff von Selbstwirksamkeit.

00:22:19: Dass man merkt okay mein eigenes Handeln Hat eine Wirkung oder keine Wirkung und wenn man merke das eigene handeln halt keine wirkung weil man irgendwie nur als kind Rumsitzt und spielt was irgendwie Ja, Spaß macht.

00:22:34: Aber es hat ja keinen Impact auf irgendwas.

00:22:36: Es hat ja nichts nachhaltigen Einfluss und schon gar nicht auf andere Leute dann wirklich ... Und so kann man halt keine Selbstwirksamkeit erleben.

00:22:47: Also das kommt glaub ich drauf an was man spielt?

00:22:50: spielen per se, also die Definition von Spielen.

00:22:53: Also

00:22:54: weil an sich ... Ich meine

00:22:55: jetzt das im Kinderzimmer mit Kinderspielzeug

00:22:58: spielen.

00:22:59: Vor allem ist es ja auch so dass wir unseren Kindern quasi beibringen wie sie zu spielen haben.

00:23:03: Das ist ja auch was, was heutzutage sehr verkannt wird, dass wie die Kinder spielen in den Kinderzimmers mit Baugletzen

00:23:12: z.B.,

00:23:13: dass das rein gar nichts ist, was Kinder von sich aus tun würden, würden wir es ihnen nicht aktiv beibren.

00:23:20: Ich glaube, kein Kind würde auf die Idee kommen.

00:23:22: Wenn du ihm nur Bauclötze hinstellst von Geburt an und nicht sagst, was es damit zu tun hat ... Die meisten Kinder würden damit nicht Baucchlötze aufeinanderstapeln oder so.

00:23:32: Oder zumindest nicht in erster Linie vielleicht später.

00:23:34: Vielleicht

00:23:35: hätten sie gar nicht das Interesse daran?

00:23:36: Ich

00:23:36: glaub's nämlich auch weil ich hab das Gefühl dass unsere Kinder wir ... bringen den tatsächlich nicht wirklich bei aktiv mit Spielzeug zu spielen, sondern wir lassen sie halt einfach spielen womit Sie spielen wollen und meistens Endet das damit, dass sie dann irgendwie mit leeren Joghurtbechern oder Aktimilflaschen irgendwas basteln und

00:23:56: dann... Oder Kissen auf dem Boden liegen.

00:23:58: Und Bootspielen?

00:23:59: Genau!

00:24:01: Das ist auch meine Kindheit gewesen.

00:24:02: Also ich habe in meiner Kindheit eigentlich meistens solche Sachen gespielt und auch fast nie mit Spielzeugen.

00:24:07: Wenn die dann mit Spielzeugs spielen, dann eher wenn halt irgendwelche Freunde zu Besuch kommen Und spielen, an sich ist ja super wichtig für Kinder.

00:24:15: Das stimmt auch einfach weil die mit Spielen nicht nur motorische Fähigkeiten verinnerlichen sondern auch soziale Kompetenzen.

00:24:21: das heißt wenn jetzt eben Kinder so was machen wie ein Rollenspielspiel oder so und sich gegenseitig also gerade mit anderen Kindern auch so organisieren das ist übelst gut für dir.

00:24:29: es ist richtig wichtig dass sie das machen.

00:24:30: so spielen ist super wichtig.

00:24:32: aber spielen ist halt für Kinder alles was mit lernen und mit Übungen zu tun das heißt halt auch so.

00:24:37: zum Beispiel hat man so archäologische Funde als Spielzeug klassifiziert, die Werkzeuge sind in der Größe des Kindes.

00:24:43: Also sowas wie ein Kindermesser.

00:24:44: Niemand von uns würde heutzutage auf die Idee kommen zu sagen ja hier ist ein Kinder-Messer das ist ein Spielzeug sondern wir sind so.

00:24:49: ja dass es eine Verpflichtung und Verpflichtungen sollen.

00:24:51: Kinder nicht machen müssen aber also das ist halt auch Spielzeug oder einen Tritthocker damit euer Kind irgendwo hochkommen kann.

00:24:57: Das ist theoretisch auch Spiel Zeug Historisch ein Ordnet quasi.

00:25:03: An der Stelle noch mal einen Hinweis, wir haben schon mal eine ganze Folge über Spielen gemacht und zwar müssen wir mit unseren Kindern spielen.

00:25:10: Müssen

00:25:10: Eltern ja?

00:25:11: Müssten Eltern mit ihren Kindern spielen?

00:25:12: genau da könnt ihr mal reinhören.

00:25:13: Da haben wir das Thema nochmal ganz ausführlich behandelt.

00:25:17: Ja.

00:25:17: aber also dieses Verantwortung übernehmen ist halt einfach wirklich so'n... Also es ist ja im Prinzip nichts anderes als spielen Und dann Fähigkeiten

00:25:25: üben Was man vor allem auch beobachtet bei kleinen Kindern großes Interesse daran haben, was die Erwachsenen machen und dass sie mitmachen wollen.

00:25:34: So zum Beispiel beim Kochen.

00:25:35: und dann ist es so das irgendwie ein anderthalbjähriges zweijähriges Kind keine Ahnung... Dann mitmachen möchte und das auch versucht.

00:25:43: und dann kann man entweder versuchen das mit einzubeziehen.

00:25:48: aber ich finde es hat auch in unserer heutigen Zeit gar nicht verwunderlich wo wir irgendwie alles schnell machen wollen und alles schnell laufen muss und hier die Verpflichtung und da und dann auch schnell kochen da auch einfach nicht die Zeit und die Nerven dafür hat, das Kind mit einzubeziehen.

00:26:04: Das mit, keine Ahnung ... vielleicht noch nicht mal zwei Jahren einfach noch nicht besonders geschickt ist oder mehr Arbeit macht.

00:26:11: Und was viele da machen, ist dann zu sagen so hey ich koche du geh mal spielen.

00:26:16: Da sind die Bauklötze.

00:26:18: Ja oder von Fernsehsätzen?

00:26:19: Oder vom Fernsehhsätzen.

00:26:20: Dann verweist man quasi die Kinder in ihre Spielecke.

00:26:25: So ja sei mal Kind!

00:26:26: Mach mal Kindersachen-Spiel und lass mich die Erwachsenen Sachen machen.

00:26:30: Und verwert den Zugang zu diesen ganzen erwachsenden Dingen, die sie ... wo sie eigentlich Interesse dran haben.

00:26:39: Und gleichzeitig macht man den ganzen Tag nichts anderes als ... Das Problem ist ja, was viele haben.

00:26:44: Ich hab keine Zeit dazu, mein Kind einzubeziehen, weil mir das so anstrengend ist.

00:26:48: Aber gleichzeitig waren die drei, vier Stunden auf dem Spielplatz, weil Sie denken, dass es wichtig für ihr Kind ist.

00:26:52: Also, das ist nicht wichtig für ein Kind!

00:26:54: Ihr müsst nicht auf einen Spielplatz ... Wirklich nicht!

00:26:57: Ihr könnt euren Tagesablauf komplett strukturieren mit den Tätigkeiten, die ihr machen müsst und euer Kind macht einfach mit.

00:27:03: So, das is vollkommen ausreichend für ein kind.

00:27:06: Weil trefft ihr euch mit anderen Menschen auch noch, damit ihr nicht vereinsamt.

00:27:11: Aber grundsätzlich ist es schon so, dass ihr jetzt nicht drei, vier Stunden auf den Spielplatz verbringen müsst.

00:27:17: Damit euer Kind sich irgendwie ... glücklich fühlen kann und dann zu Hause nur noch eine halbe Stunde zum kochen habt.

00:27:22: Und dann irgendwie quasi eben nicht das Kind mit einbeziehen könnt, sondern ihr könnt auch einfach sagen na gut also heute wollen wir kochen!

00:27:29: Das steht auf dem Tagesplan, das machen wir und da plan ich mir halt jetzt zwei oder drei Stunden ein weil ich weiß mein Kind ist halt mit dabei.

00:27:34: und das heißt jetzt nicht dass ihr die ganze Zeit euer Kind dazu überreden müsst, dass es mitmacht oder sonst irgendwas, sondern dass es einfach halt da ist.

00:27:44: Genau und so diese Prämisse, dass das Kinder ja eigentlich die ganze Kinder Sachen machen wollen.

00:27:49: Und gar kein Interesse an der Erwachsenenwelt haben ist ja an sich schon mal sehr, sehr falsch.

00:27:54: Dieser Gedanke, dass man Kindern jetzt das wegnet wenn man den Aufgaben anvertraut, ist auch sehr falsch weil eben auf jeden dieser Bergführer Metapher ist Verantwortung besonders gut dafür geeignet einfach an Herausforderungen zu wachsen.

00:28:09: Wenn man Kinder Verantwortung gibt dann können die einfach ultra viele echte Sachen lernen.

00:28:14: Echte Sachen fürs Leben lernen, die sie wirklich brauchen und werden vor echte Herausforderungen gestellt und wissen dass diese echten Herausforderungen wirkliche Aufgaben sind, die existieren also das sie damit einen Wert schaffen für die Familie, dass sie irgendwas andere damit auch tun und wertvoll sind und dadurch halt Selbstwirksamkeit erfahren an den Aufgaben wachsen und dann richtig stolz sind am Ende.

00:28:39: Und das ist dann wiederum sehr gut für das Selbstvertrauen von einem

00:28:43: Kind.".

00:28:44: Und man darf auch nicht vergessen, dass dadurch das sich unser Gehirn neuroplastisch entwickelt.

00:28:48: Also das kindliche Gehirne entwickelt sich aufgrund von Erfahrungen und von Umweltfaktoren.

00:28:53: Das habe ich jetzt ja schon mehrfach in den Folgen erklärt.

00:28:55: Ich würde es noch mal kurz anreißen.

00:28:57: Es ist quasi so, dass jedes Mal wenn wir irgendwas erleben oder irgendwas sehen oder irgendwas machen werden in unserem Gehirnen Nervenbahn angelegt.

00:29:04: Und jedes Mal, wenn wir dieselbe Tätigkeit machen wird diese Nervenbahngestärkte.

00:29:09: D.h.,

00:29:12: mit der Hand ein Glas greifen, wird diese Nervenbahn gestärkt.

00:29:17: Die Verbindung zwischen den Nervenbahnen und Gehirnareien wird schneller und besser.

00:29:22: Wenn wir aber jetzt zum Beispiel lernen das Glas immer mit dem Fuß zu greifen oder so, dann lernen wir es ja nicht mit der hand zugreifen.

00:29:31: Und wenn wir dann mit derhand greifen lernen wollen, da müssen wir's wieder umlernen.

00:29:35: Dann haben wir immer noch gelernt ... Das ist ein blödes Beispiel!

00:29:42: Lass mich kurz drüber nachdenken, was man fühlt.

00:29:44: Wenn Kinder jetzt die ganze Zeit lernen, dass sie nicht verantwortlich sind, dann sind ja die Nervenbahnen dafür sich nicht verantwortig zu fühlen.

00:29:51: Extrem stark!

00:29:54: Das ist so eine Verneinung und deshalb kann man sich das nicht vorstellen, aber man hat andere ... Ich

00:29:57: kann konkret sagen, wie man sich vorstellen kann.

00:29:59: Aber sag erst mal, das kann man so vorstellen, wenn man nicht deine Verantwortung übernimmt, dass Kinder da nicht lernen überhaupt Aufgaben zu sehen?

00:30:10: Also, die sehen gar nicht was gemacht werden muss.

00:30:13: Und sie sehen auch überhaupt nicht, was eigentlich alles gemacht wird und Sie lernen auch weniger Empathie zu haben.

00:30:22: dafür also Kinder lernen wenn sie keine Verantwortung bekommen auch weniger empathie.

00:30:27: das ist so meine These weil wenn sich verantwortung übernehmen dann wissen sie ja wie es ist, Verantwortung zu übernehmen.

00:30:34: Da wissen sie, wie's ist, Aufgang zu erledigen...

00:30:37: Das Wertzuschätzen meinst du auch ne?

00:30:38: Ja genau das wertzuschätzen aber dass ermöglicht denen ja auch sich in andere hineinzuversetzen keine Ahnung und dass sie sich vielleicht auch in anderen Menschen später hinein versetzen können und nicht irgendwie im Büro arbeiten und sich denken die Müllmänner sind alles die totalen Vollidioten weil sie irgendwie nicht sehen können, dass die halt wirklich Arbeit machen.

00:30:58: Das ist anstrengend.

00:30:59: Und das Wichtigste, was die tun?

00:31:01: Ja, es kann ich neurologisch auch erklären, weil ... Also wir haben ja in unserem Gehirn Spiegelneuron und die sind jetzt nicht, es wird dem Mainstream immer gesagt.

00:31:13: Die Spiegleneuren sind dafür da, dass wir Empathie empfinden.

00:31:15: Das stimmt nicht!

00:31:17: Das machen nicht die Spiegle Neuronen.

00:31:18: Wenn ihr Empathien empfinden wollt müsst ihr das aktiv lernen.

00:31:21: aber die Spiegelneurons sind dazu da, das Verhalten von gegenüber zu entschlüssen also zum Beispiel auch so motorische Fähigkeiten einfach nachzuahmen.

00:31:28: Das heißt wenn du mich anlächelst dann werden meine Spiege... also ich lächle, meine SpIEGELNEURONE im Gehirnen werden aktiviert.

00:31:34: Deine werden auch aktiviert, obwohl du das gar nicht machst.

00:31:37: Das heißt, wenn ich zum Beispiel eine Bewegung ausführe, dann werden bei unseren Kindern die Spiegelneuron dazu aktiviert.

00:31:45: Wenn wir sie von Anfang an mit einbeziehen, stärken wir ihre Spiegelneuronen gleichzeitig, können die aber auch einfach verkümmern.

00:31:50: Das hab ich tausendmal gesagt ... Also, was ich auch schon letzte Folge gesagt hab mit diesen People-Pleasen, das hab' ich jetzt nochmal gelesen.

00:31:58: Das ist nämlich tatsächlich so, dass halt People-pleasing gibt es nicht, weil das sind einfach nur unsere Spiegelnerhohnen!

00:32:02: Aber viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens durch die Erziehung und so weiter ... oder eben nicht gelernt, die Spiegelneuron zu aktivieren und sie verkümmern dadurch.

00:32:11: Die verkümmern nicht komplett aber die sind weniger ausgeprägt.

00:32:13: das kann man auch richtig auf neuronalen Scans sehen dass die Spiegelneuronen halt weniger aktiv sind was motorische Bereiche oder sowas angeht.

00:32:20: Was dann bedeutet das Sie weniger kooperieren können?

00:32:22: Sie sind weniger prokooperativ und egocentrischer und das zeigt sich auch durch... Das zeigt sich bei dem permissiven Erziehungsstil also bei einem Erziehungstil wo sich alles um nur um Nähe und Liebe.

00:32:33: Und was weiß ich, dreht aber keine Grenzen und keine Anleitung von den Eltern stattfindet?

00:32:39: Dass diese Kinder halt viel weniger Empathie empfinden und viel egocentrischer sind.

00:32:44: also

00:32:46: so wie so ein überschwitzes Beispiel von dem permissiven Erziehungsstil und dessen Auswirkungen ist Wer Harry Potter kennt Dudley Dursley.

00:32:55: Also die Dursleys haben ganz offensichtlich diesen permissive Erziehungstil Alles hinterhergetragen, Furst vermieden.

00:33:03: Alles wird für Dudley gemacht und er wird zum übelsten Bulli...

00:33:06: Wobei ich der Meinung bin, dass sehr viele Eltern die ihre Kinderbedürfnis orientiert erziehen.

00:33:10: Genau so erziehen eins zu eins und das nicht wahrnehmen.

00:33:14: Vielleicht ist es bei Harry Potter ein bisschen überspitzt?

00:33:16: Es ist überspitz

00:33:17: dargestellt, weil Petunia auch so ... Schrullig ist!

00:33:20: Ja aber ich glaube, es ist im Prinzip genau dasselbe was wir auch ganz lange irgendwie gemacht haben aus der Prämisse heraus, dass wir dachten, das ist das Beste für unsere Kinder sie quasi nicht anzuleiten.

00:33:32: Ich hab mir letztens jemand geschrieben Ihr Sohn, das hab ich auch schon mal erzählt in der Folge.

00:33:40: Dass ihr Sohn morgens sich nicht fertig macht für die Schule und dass sie da immer hinterher ist und immer hinter herrennt.

00:33:48: Und er war elf, dass er das einfach nicht macht oder jedes Mal im Theater endet und dass er keine Bock hat und seine Sachen nicht zusammenpackt Und das fand ich super erschreckend.

00:34:01: Das ist

00:34:01: ja exakt gar keine Verantwortung.

00:34:03: Ja, genau auch so dass er sich irgendwie nicht anzieht und dann immer frustriert ist.

00:34:07: Also ich glaube halt, es ist tatsächlich so wie bei der Bergführer-Mitarfe, wenn man nie echte Verantwortung trägt, wird man frustrierd.

00:34:14: Man wird einfach frustrierede und unzufrieden weil... Es ist einfach unbefriedigend.

00:34:18: Also

00:34:19: subtil denke ich.

00:34:20: Ich glaub, man wird da noch nicht richtig gefordert?

00:34:23: Nicht richtig

00:34:24: gefördert?!

00:34:25: Man hat nicht diese, man spürt nicht diese Selbstwirksamkeit.

00:34:28: Man spürte nicht dass man irgendwie wertvoll ist für die Gemeinschaft was dann eben für den Selbstwert wahrscheinlich nicht so geil ist und man kann eben da nicht dran wachsen.

00:34:38: also dieser Erfolgsgefühle bleiben dann auch aus

00:34:41: Ja, voll.

00:34:42: Also ich hab mir dann halt auch einfach geschrieben, dass ich ihm ganz klar sagen würde ab heute ist es deine Verantwortung du stellst dir selber den Wecker Du ziehst dich selber an und du verlässt... Ich verlasse hier um sieben Uhr zehn das Haus Und entweder du bist da und fährst bei mir mit oder du musst halt gucken wie du dann in die Schule kommst.

00:34:59: Das ist auch so ein ganz wichtiger Punkt der auch dazugehört.

00:35:02: das hat nichts damit zu tun, dass man jetzt nicht.

00:35:05: Das finde ich auch so, das sind so viele hochkomplexe Faktoren.

00:35:09: Ich liebe dich deshalb tu' ich alles für dich!

00:35:12: Das ist ja unser Narrativ aber das hat nichts damit zu tun dass ihr eure Kinder ins Messer laufen lasst oder sonst irgendwas.

00:35:17: Ja das ist eigentlich keine wirkliche Liebe.

00:35:20: Wenn man jemand liebt dann tut man das was das Beste für ihm ist.

00:35:25: und ähm... Das Beste ist nicht immer schön Wetter und alle sind jetzt happy wie beim Bergführer B. Kein Frust, das garantiert nicht das Beste!

00:35:35: Und da muss man halt auch manchmal Entscheidungen treffen die Kinder halt nicht so geil finden weil es das beste für sie ist und gerade weil man die liebt.

00:35:42: Ja voll.

00:35:42: also ich mein ganz abgesehen davon kann man ja auch einfach ein bisschen umdrehen und sagen ja ich liebe dich deshalb traue ich dir was zu anstatt Ich liebe dich, deshalb opfere ich mich auf.

00:35:50: Also ich finde halt so dass ist ja auch generell dann Problem.

00:35:53: dann wird dieser Junge erwachsen Erwartet, dass alle seine Partnerin zum Beispiel sich auch aufopfern.

00:36:00: Weil er das mit Liebe gleichsetzt.

00:36:01: Aber das ist keine gesunde Art von Liebe.

00:36:03: Oder erwartet halt, dass alles dafür tun ... Dass er oder sie happy is und dass er sich gut fühlt fängt an, alles zu externalisieren?

00:36:14: Ja ich hab jetzt schlechte Laune weil... Keine Ahnung, aus dem und jenen Grund für irgendjemand.

00:36:18: Weil der da gegenüber gepupst hat?

00:36:22: Jetzt sind alle dafür verantwortlich mir gute Laune zu machen!

00:36:25: Ich glaube das ist auch so ein Ding von wenn man so richtig unzufrieden ist weil zum Beispiel Nachbarn laut sind oder so.

00:36:30: ich glaube es ist einfach so ganz klassischer Fall von Man hat irgendwie gelernt dass sich halt alles um einen selbst dreht und ist deshalb frustriert und sucht dann eben immer... Also bei mir fällt das gar nicht auf, wenn die Nachbarn laut sind.

00:36:43: Ist auch da nicht in der Lage so richtig die Perspektive von anderen einzunehmen?

00:36:46: Ja voll!

00:36:47: Das ist auch ein ganz wichtiger Punkt, den man lernt, wenn man Verantwortung übertragen bekommt.

00:36:51: eben dass man halt nicht nur ... Man lernt halt soziale Kompetenzen je nachdem halt.

00:36:54: zum Beispiel wenn ihr euren Geschwister also wenn ihr Geschwisters Kind habt so Da wird ja auch ganz oft gesagt ja also meine Geschwester Kinder die müssen irgendwie keine... Also das große muss keine Verantwortung für das kleine und sie müssen sich auch nicht mögen und so weiter.

00:37:06: Ich finde das so schlimm, ne?

00:37:07: Und es ist so ein Bullshit weil ich finde Ähm ... Nee, ich seh das komplett anders.

00:37:12: Manetwegen müssen die sich nicht sympathisch sein?

00:37:15: Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es innerhalb einer Familie möglich ist.

00:37:19: Wir kümmern uns um niemanden hier... Das

00:37:21: ist so eine krass individualistische und egocentrische Ansicht!

00:37:25: Und ich find das so erschreckend, weil eigentlich glaube ich, dass man alle Menschen eigentlich mag, wenn man zu denen ne echte Verbindung aufbaut und die Perspektive ... Menschen generell, dass man zu denen keinen Zugang findet.

00:37:44: Wenn man zum Beispiel ... Nehmen wir mal an zwei Personen hassen sich und die haben dann zusammen ... haben ein Auto einen Fall und sind beide im Auto eingesperrt.

00:37:52: Und kommen nur daraus, wenn die sich gegenseitig helfen.

00:37:55: Danach hassen sie sich nicht mehr!

00:37:57: Und es ist ganz egal was für eine Art von Person.

00:37:59: Es gibt immer etwas, das einen verbindet.

00:38:01: Und gegenseits zu unterstützen, ist immer verbinden allein schon wieder aus neurologischer Perspektive bei unsere Spiegelneuronen die ganze Zeit feuern.

00:38:09: Wir zum Beispiel, wenn wir uns gegenseITich helfen, feuern unsere Spiegeln.

00:38:12: Das führt automatisch dazu ... Auch

00:38:14: Kooperation wie in einem Spiegelneuronen-Pingpunktspiel vielleicht?

00:38:19: auch einfach Beziehungen stärkt.

00:38:21: Genau,

00:38:23: das kann man schon so sagen und

00:38:24: deshalb ist es einfach komplett.

00:38:25: also halte ich es für komplett sinnlos zu sagen meine Kinder müssen sich nicht um ihre um ihre Geschwisterkinder kümmern und dürfen die ausschließen und dürfen den Spielzeug raus der Hand reißen und gemeint zu denen sein und keine Ahnung was so.

00:38:38: nein das sehe ich nicht so.

00:38:39: Ich sehe es so dass wir innerhalb unserer Familie füreinander verantwortlich sind.

00:38:43: Das bedeutet Sowohl das kleine Kind, dem großen Kind hilft als auch das große Kind den kleinen Kind.

00:38:48: Als auch wir uns untereinander.

00:38:50: Das beruht alles nicht auf Zwang sondern auf Kooperation.

00:38:53: Ja

00:38:54: und was für mich auch noch ein ultra wichtiges Argument Für Verantwortung an Kinder übertragen ist wenn sich eure kinder wie die Axt im Wald verhalten Zuhause Sich gegenseitig ärgern Sachen, also einfach Chaos machen.

00:39:09: Das ist so eine schöne Metapher!

00:39:12: Ja oder wie der Elefant im Porzelladen laden und die ganze Zeit Chaos verursachen und nur Arbeit machen und sich einfach nur egoistisch verhalten.

00:39:22: wenn man verantwortlich ist für etwas dann gibt man darauf acht.

00:39:28: Wenn eure Kinder für ihre Geschwister verantwortliche sind dann achten sie auf die geschwister.

00:39:35: Sie

00:39:36: müssen ja nicht alleine verantwortlich sind, aber mitverantwortlich.

00:39:39: Genau!

00:39:39: Wenn sie aber Verantwortung im Haushalt tragen, dann achten sie eher auf den Haushalt und das schult auch einfach Achtsamkeit, dass denen halt Dinge auffallen die sich verändern.

00:39:51: also dieser Punkt ist halt einfach so wichtig weil das bedeutet dass man durch Verantwortung übertragen viel Ruhe und gegenseitige Rücksichtnahme in die Familie bringen kann.

00:40:03: Ja, total!

00:40:03: Also es geht jetzt nicht darum... Möcht ich noch mal ganz kurz sagen?

00:40:08: Es geht nicht um Vernachlässigung.

00:40:09: Es geht auch nicht darum, dass ihr eure Kinder... Macht

00:40:11: mal

00:40:13: alles!

00:40:14: Das ist auch so ein Ding.

00:40:15: Durch die Bündungstheorie von Bolby wurde das ja verbreitet dieses Parentifizierungsthema.

00:40:21: Dass quasi ... Bolby hat mehr oder weniger gleichgesetzt als wenn zum Beispiel Mütter arbeiten gehen oder so, dass es dann zu massivem psychischen Problem führt.

00:40:31: Und er hat auch gleichgesetzt, dass das auch Parentifizierung sein kann wenn Müttern zum Beispiel arbeiten und ihre Kinder irgendwie traurig sind oder so.

00:40:41: Und die Mütte ihnen sagen nee also ich will jetzt trotzdem arbeiten gehen quasi, sodass die Kinder dann die Verantwortung... Also ganz chronisch irgendwie so ganz wäre ich weiß auch nicht.

00:40:48: Es schreibt ja alles immer in seinem Buch sehr Aber es ist halt, man kann's nicht so wiedergeben.

00:40:54: Weil es einfach so populärwissenschaftlich ist egal auf jeden Fall.

00:40:57: Also haben wir da durch immer das Gefühl dass alles Parentifizierung ist?

00:41:01: Ja hier kannst du bitte deinem Geschwisterkind die Schuhe bringen.

00:41:03: Parentifzierung macht das nicht!

00:41:05: Nee ja also Parentifozierung ist wenn ihr Kinder habt und Drogenabhängig seid und deshalb ... fünf Tage weg seid und eure Kinder, die zwei-und vier sind, sich selbst Essen besorgen müssen.

00:41:16: Das ist Parantifizierung.

00:41:17: Wenn sie komplett

00:41:18: Verantwortung übernehmen

00:41:19: ... Genau!

00:41:20: Und nicht einfach nur bringst du seinen Geschwisterkind die Schuhe?

00:41:24: Nur will ich nicht.

00:41:25: Ja okay na gut.

00:41:26: Weißt das was ich mein?

00:41:27: also so weil das ja...

00:41:29: Ja das ist natürlich keine Parantifikierung und ich glaube da können wir auch mal kurz drüber sprechen wie man Verantwortung übertragen sollte.

00:41:36: Und natürlich, wir als Eltern sind immer noch verantwortlich für die Familie und wir schauen das alles läuft.

00:41:44: Die Kinder bekommen jetzt nicht... Also kleinen Kinder bekommen es nicht eine Verantwortung, die so entscheidend ist dass entweder die Familie funktioniert oder nicht oder das Große schief geht.

00:41:54: Natürlich gibt man Verantwortung dem Alter entsprechend ... Herausforderungen für Kinder sein, aber natürlich würde man einen drei-jährigen nicht die Verantwortung geben.

00:42:05: Keine Ahnung das Abendessen komplett alleine zuzubereiten oder so?

00:42:08: Das ist natürlich Quatsch!

00:42:10: So, das ist klar.

00:42:12: Voll ich finde... Ich finde man muss halt Verantwortung auch gar nicht unbedingt immer so richtig ankündigen, sondern man kann es auch einfach machen.

00:42:20: also man kann auch einfach sagen okay Mein Kind ist jetzt dazu in der Lage, seine Jacke aufzuhängen.

00:42:26: Also hänge ich die Jacke für mein Kind nicht mehr auf und dann kann ich halt einfach sagen hey deine Jacke liegt da noch auf dem Boden und einfach nur darauf hinweisen.

00:42:33: und die aber liegen lassen und dann einfach warten dass mein Kind das von alleine einfach

00:42:38: auffängt.

00:42:38: so genau und wenn man das macht muss man nicht erwarten dass das Kind dann wirklich tut sondern Genau, das ist ein gutes Beispiel.

00:42:46: Wenn das Kind irgendwas aufräumen soll, dann weiß man halt drauf hin.

00:42:49: Kann man einen Witz machen und glaubst du, es hat Beine und läuft selbstingeschön spüler oder so?

00:42:53: Ja genau.

00:42:54: Und gucken was die machen... ...und wenn sie das wegräumen, ist fein!

00:42:58: dann macht sich das später, aber ihr würdet es nicht sofort wegräumen.

00:43:02: Ihr wartet erst mal was das Kind macht und gebt den Kind einen Zeitraum, denen es zur Verfügung hat, das zu

00:43:09: machen.".

00:43:09: Also

00:43:09: ich würde wenn wir keinen Hund hätten, würde ich tatsächlich die Teller einfach stehen lassen bis sie's halt... also weil ich finde das halt gar nicht schlimm!

00:43:17: Ich finde, so können die wirklich lernen Verantwortung zu übertragen.

00:43:21: Also ich würde tatsächlich ... Das Problem ist wirklich, dass wir einen Hund haben und der auf den Tisch springt dann die Teller leer schlägt und keine Ahnung was.

00:43:26: aber wenn das nicht so wäre, würd ich die Tellern immer stehen lassen Und ich würde sie nur wegräumen, wenn Sie mich explizit darum bitten.

00:43:33: also einfach weil ich finde es ein sehr wichtiger Bestandteil von Kooperationen Aber auch von Verantwortungsübertragung Dass man quasi sagt okay du bist jetzt dazu in der Lage das zu machen aber wie der Bergführer bin ich halt trotz.

00:43:47: Ich laufe jetzt hinter dir, aber ich lauf direkt.

00:43:49: Wenn du mich brauchst, bin ich jederzeit da.

00:43:51: Aber frag mich ... Du hast deine Verantwortung?

00:43:54: Ich werde nicht in deinen Bereichen eingreifen.

00:43:57: So gibt man den Kindern das Gefühl, dass sie nicht kompetent genug sind.

00:44:01: Sondern ich sag, hey, du hängst eine Jacke selber auf ab heute!

00:44:05: Und wenn du sie nicht aufhängst, bleibt sie halt da liegen.

00:44:08: Auf so ein Art und Weise kann man das halt ... auf eine weiche Subtilat und Weise kann man die Kinder Verantwortung übertragen.

00:44:15: Und ich muss ihn nicht hinstellen und sagen, ab heute machst du das und das!

00:44:20: Ja, alleine.

00:44:22: Und dann ist das so ... Da werden sich gerade Kinder, die das nicht kennen, wenn jetzt vier, sechs Jahre alt sind und das noch nicht gewohnt sind?

00:44:29: Nee, aber

00:44:29: ich glaube ... Meinst du... Ich glaube halt tatsächlich, grade wie auch bei dem elfjährigen Kind, natürlich ist es damit Frust verbunden, aber es ist doch egal!

00:44:36: Es ist wirklich vollkommen egal.

00:44:37: Es ist ja Frust, den man selber verursacht hat, weil man immer alles hinterhergetragen hat.

00:44:43: Also da muss man das halt einfach aushalten.

00:44:45: Genau.

00:44:45: Aber man muss nicht unbedingt drum kämpfen, sondern man kann halt einfach die Kinder ... darauf aufmerksam machen und das ist ja erst mal überhaupt wichtig, dass die Aufgaben nicht unsichtbar werden.

00:44:54: Dass sie sehen, dass sie existieren und dass sie dadurch erstmal auch selbst die Möglichkeit haben Verantwortung zu übernehmen.

00:45:00: Man kann ja natürlich auch sagen so ich möchte, dass du das ab jetzt selbstständig machst und dann... Das würde

00:45:07: ich auch einmal sagen.

00:45:08: und dann was?

00:45:08: Genau!

00:45:09: Das kann man da machen.

00:45:10: Dann kann man die Kinder halt drauf hinweisen wenn es nicht gemacht wurde.

00:45:14: Also muss es auch nicht bis zum bitteren Ende liegen lassen.

00:45:17: Man kann's nach zwei Stunden schon selbst wegräumen, wenn's ein stört so...

00:45:21: Aber warum stört das ein?

00:45:22: Weil man sich selber verantwortlich fühlt aber ich glaube halt... Ja oder

00:45:25: weil man halt Campock of Chaos in der ganzen Wohnung

00:45:28: hat.

00:45:28: Ich glaube halt dass das nicht dazu führt.

00:45:30: also ich glaube einfach, ich glaube man kann zwei oder drei oder vier Stunden warten und ich glaube, dass Eltern zu ungeduldig sind was das angeht.

00:45:39: Und durch diese Ungeduld

00:45:40: wird

00:45:41: das wieder so verwehrt.

00:45:43: Oh ich hab' das jetzt gesagt!

00:45:44: Und das

00:45:44: muss jetzt sofort gemacht werden, sonst ist es nicht meine Autorität.

00:45:47: Wir setzen Kooperation mit Gehorsamen gleich.

00:45:49: Also wir schaffen das nicht abzuwarten bis die Kinder halt dann auch das machen.

00:45:54: Das würden wir bei einem Erwachsenen nicht anders

00:45:56: machen.

00:45:57: Wir würden höchstens so was sagen wie machst du bitte jetzt?

00:45:59: Weil's stört mich!

00:46:03: Ja und das funktioniert aber wirklich ... ... häufig gut.

00:46:06: Also das habe ich schon oft beobachtet, wenn man für meine Kinder ein bisschen Zeit gibt dazu,... ... dass sie das dann tatsächlich machen.

00:46:12: aber bloß vielleicht... ... wollten die gerade noch was fertigmachen oder hatten grade eine andere Idee oder einen anderen Vorstellen, was die machen und machen es danach?

00:46:18: Ja oder wollen Sie halt gerade einmal nicht machen und brauchen jetzt einfach kurz den Moment weil es kann sich ja auch manchmal irgendwie... nervig anfühlen oder so, gerade wenn man es nicht gewohnt ist eine Verpflichtung zu haben.

00:46:29: Oder wenn die müde sind.

00:46:30: Keine Ahnung was.

00:46:31: das ist ja wie gesagt und es geht auch gar nicht darum dass man Kinder halt dazu... Dass man ihnen sagt du hast jetzt deine Aufgabe das musst du erfüllen.

00:46:37: wenn du das nicht erfüllst dann entzieh mir dir das Taschengeld oder du darfst nicht mehr fern sein sondern einmal nur so hey deiner Aufgabe ist es dein Teller selber in die Spülmaschine zu räumen.

00:46:46: Und dann ich mache jederzeit für dich Wenn Du mich zuerst fregst.

00:46:51: Du musstest zuerst sehen aber wenn du mich freg's da mach' ichs Weil das Wichtige ist ja nicht, dass sie die Tätigkeit ausführen.

00:46:59: Sondern, dass Sie dafür verantwortlich sind!

00:47:00: Genau.

00:47:00: Dass wenn Sie Ihre Schuhe in die Ecke schmeißen, sich dafür verantwortlich fühlen, die auch wieder aufzuräumen und ich denke, da kommt diese magische Hand, die die Schuhen einfach wieder dahin stellt wo sie hingehören.

00:47:11: Und Fragen kannst du bitte machen?

00:47:13: Ist ja dann also Delegierenheit... Wenn man Verantwortung trägt, kann man auch delegieren.

00:47:19: Dann können die Kinder fragen, kannst du das für mich machen?

00:47:22: Das ist kein Problem.

00:47:23: Dann wissen sie, dass es gemacht werden muss und haben damit ... sind schon auch ihre Verantwortung nachgekommen.

00:47:31: So kann man das wirklich altersgerecht bei kleinen Kindern machen.

00:47:36: Da musst du nicht warten bis die in der Pubertät sind oder so weil...

00:47:40: Boah, das halte ich auch für richtig scheiße.

00:47:41: Weil dann habt ihr ja komplett... Also das Gehirn von den Kindern hat sie ja dann schon komplett in die gegenteilige Richtung entwickelt.

00:47:47: Die Spiegelneuerungen sind wahrscheinlich gar nicht mehr so ausgeprägt.

00:47:49: Die Empathie ist nicht so ausgeprägter Perspektivwechsels und nicht so ausgeprägt.

00:47:53: Und dann müsst ihr eure Kinder dazu bringen von ihrem Egozentrismus während der Pubertät berunterzukommen.

00:47:59: Das halte ich für ganz schwierig, weiß ich nicht und ich kann mir vorstellen, dass auf der anderen Seite die Frustration in der Puertät viel weniger ist wenn Kinder bis dahin schon gelernt haben selbst wirksam zu sein und Verantwortung zu tragen nicht nur Verantwortung zu tragen, sondern auch wirklich Entscheidungen innerhalb der Familie treffen dürfen um quasi in einem Geschütztram auszuprobieren.

00:48:24: Wie es sich anfühlt, Entscheidungen zu treffen.

00:48:27: Also ich glaube ... Es ist vermutlich nie zu spät Verantwortung zu übertragen?

00:48:31: Nö.

00:48:32: Man muss glaub ich einfach gucken auf welche Art und Weise man das macht.

00:48:35: Ich glaube, dass muss man halt auch ein bisschen... und schauen, wie das beim Kind gut funktioniert.

00:48:40: Und es ist ein bisschen abhängig ... Vielleicht muss man auch ausprobieren, ob's vielleicht hilft zu sagen, hey, ab heute bist du dafür verantwortlich?

00:48:48: Weil du schon groß bist, voll cool so bei kleineren Kindern natürlich.

00:48:52: Ob das gut funktioniert, also würde ich wahrscheinlich eh machen.

00:48:56: Ich würd's immer direkt sagen ja.

00:48:58: Ja, und dann... Genau, oder ob man das irgendwie versucht subtiler zu machen.

00:49:02: Ich glaube ich würde es auch so machen... ...ich würde sagen hey ich will dass du das ab heute selber machst und dann immer darauf hinweisen.

00:49:07: aber kann man sicherlich auch einfach dieses diese Ansage ab heute machst du.

00:49:12: das könnte man wahrscheinlich auch weglassen

00:49:14: und immer darauf hinweisen.

00:49:15: Ich glaube, man kann die weglassen, wenn man das wirklich von Anfang an macht ... Also weil unsere Kinder waren jetzt ja schon relativ alt, wo wir angefangen haben, das einzuführen.

00:49:23: Und ich glaube, wenn das halt nicht so, also wenn wir quasi vom Anfang an, sobald das Kind laufen kann, räumt es seine Schuhe zum Beispiel selber weg oder sobalde dann die gerade da oben ran kann hängt das das selber hin.

00:49:31: Ich glaub, da muss man das gar nichts sagen, sondern dann kann man mal nur drauf zeigen oder dem Kette die Hand drücken und weiß schon was zu tun ist.

00:49:37: Ja!

00:49:38: Und ich glaub, man sollte dass... Einfach für sich selbst ist es natürlich gut, weil dann ... Es ist schon gut, wenn Kinder mit im Haushalt unterstützen und nicht nur Chaos machen.

00:49:48: Und sich nicht nur verhalten wie die Axt im Wald, denn dann kriegt mir absolut die Krise.

00:49:53: Aber ich glaub das ist für die Kinder auch wirklich extrem wichtig Verantwortung zu bekommen, dass sie dran wachsen können.

00:49:59: Dass sie lernen können, selbst wirksam zu sein.

00:50:03: Dass Sie sich selbst wertvoll fühlen Und dass sie sich dann in späteren Leben nicht permanent als Opfer fühlen, weil andere nicht das und das für Sie machen.

00:50:12: Ja,

00:50:12: vor allem ist es ja auch einfach wirklich so, wenn man sich selber was beibringen muss... Also ich meine, das ist ja wirklich so ... auf die Welt kommen, um zu lernen.

00:50:21: Und wenn wir Eltern sagen nee das ist nicht jetzt zu nervig oder so oder keine Ahnung.

00:50:26: also ich glaube halt dieses Ding.

00:50:27: ich glaub dass ich würde es noch mal kurz sagen weil ich kann das verstehen dass man irgendwie denkt man findet das nervig die Kinder mit einzubeziehen.

00:50:32: aber wenn ihr quasi von dem Gedanken weg kommt dass ihr die Entertainer eurer Kinder seid und dass ihr mit denen auf den Spielplatz rennen müsst in den Indoor-Spielplatz und irgendwie hier unter einer Verabredung dann nochmal drei Stunden auf einem Kinderzimmerboden sitzen irgendwelche Stapelsteine aufeinander stapeln sondern wenn ihr siehst okay Das würde ich machen, wenn ich keine Kinder ... So und so würde ich den Tag strukturieren.

00:50:51: Und dann einfach eure Kinder mitnehmt in euren Tag.

00:50:54: Dann habt ihr auch diese Probleme nicht mehr.

00:50:56: Dann müsst ihr auch nicht mehr ungeduldig sein, weil der Zeitdruck ist nicht mehr da.

00:50:59: Weil ihr nicht die ganzen Aufgaben, die komplett kinnzentriert sind, halt nicht noch dabei habt.

00:51:06: Also ...

00:51:06: Ja das schafft schon wieder den Raum für die Kinder mitzumachen?

00:51:11: Und das stärkt halt auch einfach generell den Familienzusammenhalt, wenn sich alle verantwortlich fühlen.

00:51:14: Weil dann eben nicht eine Person komplett ausgebeutet ist was meistens die Mutter ist.

00:51:21: Was ich auch noch aufgeschrieben habe, dass es ja auch die Selbstregulation stärkt weil man lernt, dass eigene Entscheidungen auch Konsequenzen haben können.

00:51:28: Ja aber durch Verantwortung übernehmen können die Kinder natürliche Konsequenten lernen und das ist nur dann wirklich Verantwortung Konsequenzen hat und nur deshalb fühlt es ja auch zur Selbstwirksamkeit.

00:51:42: Sie merken, das hat einen Einfluss was ich tue oder nicht tue.

00:51:46: Und dabei geht's halt wirklich nicht darum den Kindern Aufgaben zu übertragen die sie überfordern oder irgendwie rachsüchtig zu sein oder zu sagen Ja, ich wisch dir jetzt eins aus oder keine Ahnung sondern es geht halt wirklich darum dass ihr sagt Ich bin der Bergführer!

00:51:59: Ich trau dir zu dass du das schon kannst.

00:52:00: ich mach das nicht aus Rache Sondern ich mache das aus Liebe.

00:52:03: Du kannst mich darum bitten, dass ich dir helfe?

00:52:06: Dann helfe ich dir.

00:52:07: Aber ich helf dir auch nur so weit wie ich dir helfen kann und wie ich dich helfen will ... Also wie ich die Hilfe kann ohne über meine Grenze zu gehen.

00:52:15: Und aber auch wie viel du brauchst!

00:52:16: Weil es geht halt einfach wirklich nicht darum, es euren Kindern immer recht zu machen.

00:52:20: Wir sind nicht die Freunde von

00:52:21: unseren Kindern.

00:52:22: Ja, das ist so.

00:52:24: Ich glaube auch, dass das am Ende die Beziehung zu ... den Eltern stärkt.

00:52:28: Also ich glaube, dass man am Ende eine liebevolleren Rückblick auf die eigene Kindheit haben kann wenn man eben nicht gelernt hat das die Eltern für einen alles machen und ja quasi immer keine Fehler machen dürfen oder einen nicht frustrieren oder so weil dann auch gar nichts richtig lernt nachgiebig mit den Eltern zu sein quasi

00:52:47: Ja voll.

00:52:49: Und ich glaub da muss man... Ich glaube wir interpretieren jeden Frust vom Kind oder jeder, was wir als negativ bewerten würden.

00:53:01: Emotionen und Überforderungen.

00:53:05: Was ich eher so mitbekomme ist das Eltern dazu tendieren zu sagen, mein Kind ist überfordert.

00:53:12: In den meisten Fällen ist es aber keine Überforderung sondern man kann Kindern schon etwas zutrauen und mal schauen wie sie das machen.

00:53:19: Ich glaube dass die Eltern sich nicht aus der Vogelperspektive betrachten Falls ihr Dudley und Petunia noch nicht kennt, dann schaut euch auf YouTube was von denen an.

00:53:28: Weil also wenn ihr Dudlee seht ... Dann kommt ihr nicht auf die Idee zu sagen, ah der ist überfordert.

00:53:34: Niemand würde auf die idee kommen.

00:53:37: Der kriegt alles in den Arsch geschoben das Problem.

00:53:39: Es gibt ja auch mehr als genug Studien.

00:53:43: Das ist so ein Teufelskreis dadurch.

00:53:45: Kinder kriegen keine Verantwortung, werden nicht gefordert, frustrationstolerant.

00:53:51: und sind ständig frustriert.

00:53:53: Man sagt dann, mein Kind ist

00:53:54: überfordert.".

00:53:55: Dann leidet man sie noch weniger an weil man denkt ja die haben ein fehlendes Bedürfnis und sind auf der Energieampel ganz rot dabei.

00:54:03: Ja, es ist einfach nur eine Gewohnheit geworden.

00:54:04: Weil das ist ja dasselbe ... Da

00:54:06: packt man die Kinder komplett in Watte, weil man denkt, mein Kind ist so schnell überfordert?

00:54:11: Aber kommentiert mal ob euch das interessiert!

00:54:12: Ich würde voll gerne noch ne Folge darüber machen über Emotionen und wie Emotion entstehen und wir halt auch ... Wir haben ja schon diese Gefühle begleiteten Folge aber ich hab dazu jetzt nochmal irgendwie super viel so... Also zum Beispiel, dass Emotionen halt auch viel mit Gewohnheiten zu tun haben.

00:54:26: Kommentiert man falls euch das interessiert vielleicht auch noch mal eine spezielle Folge über Wut oder so und wenn euch unser Podcast gefällt dann leicht ihn, kommentiert, teilt ihn auf Social Media verlinkt unseren Kanal.

00:54:38: Mutti ist die beste Punkt Podcast.

00:54:40: da könnt ihr uns auch immer gerne Feedback schicken und auch Fragen reinschicken und bewertet in unserem Podcast gerne mit fünf Sternen Und... Dann kommen wir jetzt zur Hörerfrage würde ich sagen oder?

00:54:51: Okay Ich arbeite aktuell die Folgen eures Podcasts auf und wollte Danke sagen für die ganzen Themen, die ihr behandelt.

00:54:58: Mein Sohn ihn fünfzehn Monate alt Und mir haben eure Gedanken bisher sehr geholfen.

00:55:04: Eben habe ich die Folge über Gefühle begleiten gehört und erst einmal mega großes danke.

00:55:09: Wie auch malis frage ich mich so oft Ey wie macht man das eigentlich?

00:55:13: Dann fühle ich mich fast hilflos wenn mein Sohn einen Wutanfall hat.

00:55:17: Er hat damit erst vor kurzem angefangen ist aber sehr intensiv, wie er seine Gefühle lebt.

00:55:22: Er schreit los, schmeißt sich nach hinten und schlägt sein Kopf auf den Boden sobald etwas nicht nach seinem Willen geht.

00:55:28: Wie soll ich reagieren wenn er sich selbst verletzt?

00:55:30: Teilweise haut er auch die Gegenstände gegen seinen Kopf dir gerade in der Hand hat.

00:55:35: Ihr hattet Kopf gegen die Wand schlagen kurz erwähnt, aber nicht wirklich wie man damit umgeht.

00:55:38: einfach daneben sitzen und mit Güte da sein.

00:55:41: Ja also Ich würde das Kind einfach davon abhalten sich selbst zu verletzen.

00:55:46: Also Den Gegenstand aus der hand nehmen oder in den Arm nehmen oder so, dass es nicht die Möglichkeit hat sich selbst zu schaden.

00:55:53: Ja ... würde ich auch machen?

00:55:56: Ich weiß gar nicht warum manche Kinder das machen!

00:55:58: Ich glaube, das ist einfach sowieso ein Impuls und...

00:56:02: Aber man muss die Kinder davon abhalten, sich wehzutun Und ich nehme also gerade fünfzehn Monate alt einfach in den arm nehmen umarm.

00:56:12: Es wird sich vielleicht wehren aber solange es sich wehtut Ist es in Sicherheit in euren Armen.

00:56:18: Wenn

00:56:18: ihr dann ruhig seid und das mit einer liebevollen Intention macht, dann ist es okay.

00:56:26: Dann könnt ihr das auf jeden Fall machen, das Kind festhalten um es davon abzuhalten sich weh zu tun.

00:56:32: Ja irgendwie kann man sonst auch gar nichts machen ne?

00:56:33: Also mir fällt jetzt auch gerade gar nichts ein was man sagt.

00:56:35: also ich würde auch einfach nur das Kind glaube ich fünfzehn Monate ich glaube ich wird's tatsächlich... ... in die Trage nehmen oder so.

00:56:40: Das ist ja noch ganz anders, wenn wir die kleinen Wutanfälle haben.

00:56:43: Es ist ja auch was ganz anderes als wenn die großen... Ich würde das glaube ich in die Tragel machen und würd ansonsten gar nicht so großartig ein Ding draus machen wobei es vielleicht auch schwierig ist in fünfzehn Monaten das Kind in die trage zu nehmen.

00:56:54: Also gegen

00:56:56: Wind ist wahrscheinlich schwierig aber irgendwie einen Arm nehmen.

00:57:00: Und da ist es halt sicher und geborgen und kann sich nicht schaden.

00:57:05: Nicht weit vorhin, nicht wehtun oder so, aber einfach Das geht.

00:57:10: Also ich mach das auch immer so, dass es

00:57:11: geht.".

00:57:12: Ja okay war jetzt eine kurze Antwort irgendwie

00:57:15: ... War eine kurzen Antwort aber ich glaub viel mehr.

00:57:17: Vielmehr kann man dazu nicht sagen

00:57:19: Wir haben leider nicht mehr so viel Zeit für noch ne Frage Aber steigt uns auf jeden Fall eure Fragen und genau dann kriegt ihr vielleicht auch ausführliche Antworten

00:57:28: darauf.

00:57:32: Okay Dann freuen wir uns auf das nächste Mal Wenn ihr wieder rein hört und verabschiedet uns für diese Folge.

00:57:39: Tschüss!

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