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So bekommen Eltern mehr Zeit für sich

Shownotes

In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Eltern wieder mehr Raum für sich finden können – ohne dass Kinder dabei zu kurz kommen.
Es geht um Me-Time, Paarzeit und die Frage, warum ein familienorientierter Alltag oft entlastender ist als ein Leben, das sich komplett um die Kinder dreht. Wir sprechen darüber, wie Eltern eigene Interessen, Hobbys und Erholung wieder in den Alltag integrieren können, warum Kinder davon sogar profitieren und wie kleine, klare Freiräume Schritt für Schritt selbstverständlich werden.

hier geht es zu Marlies Instagram hier geht es zu Martins Instagram

Folgen, auf die wir uns in dieser Folge bezogen haben:
Müssen Eltern mit ihren Kindern spielen?

Buchempfehlungen:
Vorbildlich unperfekt von Marlies Johanna
Kinder brauchen Dopamin von Michaeleen Doucleff (Affiliate-Link)

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge.

00:00:02: Mutti ist die beste.

00:00:04: Halli, hallo ich habe irgendwie so ein Huster im Hals hängen.

00:00:07: Ein Hustern im Halz hängen, mal gucken wenn du hustest.

00:00:09: Ihr werdet jetzt nicht hören?

00:00:10: Ich werde es rausschneiden!

00:00:11: Es ist nur für mich, ich werde sehen wann du hustst.

00:00:15: Wie gehts dir?

00:00:16: Gut wir haben heute Nacht nicht geschlafen aber mir geht's gut.

00:00:20: Also ich hab gestern Abend Spargel gegessen und es gibt ja immer noch Menschen die sagen das Essen hat gar keinen Einfluss auf die Mutter Milch blau-blau.

00:00:27: Aber erstens wenn sie die Messen essen... Ja, keine Ahnung.

00:00:31: Erstens, wenn ich Limetten esse, riecht meine Mutter Milch nach Limette ... Ich hab das auf Instagram geteilt, aber nicht alle haben gesagt dass bei denen auch so ist.

00:00:40: und gestern Abend gab es zum ersten Mal Spargel und Spargen hat irgendwas drin, das fängt mit A an und ähm ...

00:00:48: Ich sage, das ist Aspargin?

00:00:50: Ja genau!

00:00:50: Ich habe aber nur geraten.

00:00:52: Ich wusste, siehst du da war mein Wuster.

00:00:55: Ich wusst, dass es ähnlich klingt wie Aspartam Aber ich wusste es nicht.

00:00:59: Ich

00:00:59: war gerade nur geraten, ich weiß nicht ob's das wirklich

00:01:00: geht.

00:01:01: Aber auf jeden Fall geht das mit in die Muttermilch über und das ist für Babys abführend.

00:01:06: Ja!

00:01:07: Und so war unsere Nacht.

00:01:09: Wenn dem Wächschen immer kort.

00:01:15: Also, ich wollte noch sagen... ...ich hab mich gerade richtig ausgerustet.

00:01:20: für alle, die sich gefragt haben Warum hat sie jetzt einen roten Kopf her, weil ich gerade gehustet habe?

00:01:28: Ich sage jetzt einmal was dazu mit der Muttermilch.

00:01:30: Also erstens ist das kaum erforscht bei Kuhmilch aber schon und bei KUHMILCH weiß man das halt bestimmte Stoffe in die Kuhmilch übergehen usw.

00:01:37: Warum ist das beim Muttermich nicht erforsht und bei kuhmilchs schon?

00:01:40: was interessiert Männer mehr?

00:01:41: natürlich ihre Kühe interessieren sie mir so.

00:01:44: und zweitens ich verstehe dass man glauben kann dass es nicht so ist weil wir hatten auch schon mindestens ein Kind, das es so gar nicht gejuckt hat.

00:01:51: Was ich gegessen habe.

00:01:53: Aber dieses Kind ist so crazy sensibel wirklich.

00:01:55: also da kann man das quasi nicht übersehen.

00:02:00: Das ist

00:02:01: unübersehbar.

00:02:03: Ja deshalb hat jetzt unsere Spargesaison angefangen und wurde auch gleich wieder beendet.

00:02:07: Zumindest für mich.

00:02:09: Schade okay Ich habe natürlich auch dieses mal eine Einstiegsfrage mitgebracht.

00:02:16: bist du bereit?

00:02:18: Nee, das ist mir zu aufregend.

00:02:20: Müssen wir mich noch kurz sammeln?

00:02:23: Okay, ich stelle sie dir trotzdem.

00:02:25: Wenn du nur noch einen Film und eine Serie bis ans Ende deines Lebens gucken könntest ... welche würdest du wählen?

00:02:32: Keine Ahnung!

00:02:33: Der ist aber mal Film oder Serie.

00:02:35: Nicht Film-und-Serie.

00:02:36: Gar keine Ahnung.

00:02:38: Eine Serie gilt immer Girls.

00:02:41: Okay.

00:02:42: Und du?

00:02:44: Ich würde einfach nichts mehr angucken.

00:02:46: Das hab' ich auch gedacht, weil ich finde es eigentlich nicht so cool.

00:02:50: Ich würde den Fernseher einfach auslassen.

00:02:52: Das ist eine ganz klare Antwort.

00:02:53: Also ich habe heute tatsächlich auch auf der Couch gesessen und dachte mir so, was würde Martin dazu sagen?

00:02:58: Wenn ich ihm jetzt sagen würde, ich möchte den Fernsehen verkaufen.

00:03:01: Würde ich sagen mach!

00:03:02: Ja... Aber manchmal gucken wir ja schon gerne und dann denke ich mir für solche Momente und dann dachte ich vielleicht über den Keller stellen und geht er vielleicht kaputt und irgendwie finde ich da noch keine gute Lösung.

00:03:11: Naja, keine

00:03:11: Ahnung.

00:03:12: Ja, tatsächlich guck ich eher irgendwie mal was mit dem Handy an, wenn ich im Bett liege.

00:03:17: Das finde ich ja zum Beispiel blöd.

00:03:18: also ... Ich hätte dann lieber irgendwie das wir als Familie das so als Event machen und dann ist es halt schön, einen schönen Fernseher zu haben.

00:03:25: Das stimmt.

00:03:25: Als sich um so ein Laptop zu kauern.

00:03:28: Ja definitiv!

00:03:29: Also so als ... Finde ich auch gut...

00:03:32: Aber für die paar Mal, die wir dann filmen gucken, ist halt die Frage.

00:03:35: Kann man den eigentlich auch verstauen?

00:03:37: Oder versteigern?

00:03:39: Versteigern?!

00:03:41: Okay, ihr könnt jetzt

00:03:42: bieten auf

00:03:43: Mali Johanna's Fände.

00:03:44: Aber kennst du das Gehirn macht doch so Vorhersagen zu dem was andere sagen?

00:03:48: Also du weißt quasi noch nicht, bevor du aktiv hörst, was der andere sagt hat dein Gehirnschor eine Vorhnersage getroffen und mein Hirn hat vorher gesagt, du sagst Versteigern anstatt Verstaunen.

00:04:03: Achso.

00:04:04: Und deshalb war ich dann so Versteiger- ... Verstaunden ja klar!

00:04:08: Okay verstehe.

00:04:10: Gut Wir hatten ja letzte folge.

00:04:28: jetzt der folge war eltern als team könnt euch gerne anhören.

00:04:32: falls ihr sie noch nicht gehört habt Haben wir am ende gesagt dass paarzeit wichtig ist für eltern Einfach für die beziehung generell für elter und ich finde An sich das es auch wichtig ist als eltern noch raumeinzunehmen Und noch zeit für sich zu haben also individuell und als par Und das ist eigentlich auch der Beziehung zwischen Eltern und Kind zugutekommt, weil man dann eher Kraft tanken kann.

00:05:00: Wie siehst du das?

00:05:01: Findest du das auch wichtig?

00:05:04: Ja... Ich fand die Frage gerade lustig, ich hab mich gerade gefragt ob es irgendjemanden gibt, der quasi auf diese Frage mit Nein antworten würde und sagen würde nein!

00:05:15: will gar nichts mehr machen, was mir Spaß macht.

00:05:18: Keine Ahnung?

00:05:19: Aber vielleicht ... Ich hab mal bei einem Podcast-Interview mitgemacht und da hat eine gemeint, dass sie irgendwie aus Ungarn oder so kommt.

00:05:30: Oder Bulgarien war das, glaub ich.

00:05:32: Und da gibt es halt das Konzept von Meathime gar nicht.

00:05:36: Die haben keinen Begriff für und die haben das nicht.

00:05:39: Mhm.

00:05:39: Und die meinte halt so, die braucht das nicht, weil sie kennt das gar nicht Generell halt, was wir brauchen und nicht brauchen.

00:05:48: Wir haben so krass kulturell geprägt sind.

00:05:51: Wenn man kein Begriff für eine Sache hat, braucht man sie einfach nicht?

00:05:53: Also natürlich jetzt ein bisschen quasi runtergebrochen und auch nicht immer.

00:05:58: die ganze Wahrheit aber ...

00:06:00: Ja ist dann halt auch die Frage ob man nicht einfach im Kontext des Familienlebens und im Kontex von dem was man eh macht, dann einfach macht das was man möchte Und es deshalb mich extra ein Begriff dafür gibt und man sich nicht quasi zurückziehen muss, um was zu machen, was man möchte.

00:06:19: Sondern dass das einfach macht und normal ist.

00:06:21: Dann

00:06:22: sieht

00:06:23: man das ja auch gar nicht so eng als Me Time sondern man macht das halt...

00:06:26: Ich bin mir ganz sicher, dass das quasi in unserer westlichen Kultur ... ist ja diese intensive Elternschaft.

00:06:33: Das heißt, wenn das Kind da ist, dann dreht sich alles ums Kind und wird unterbrochen.

00:06:39: Also so was wie wir beide sitzen hier, das Baby liegt in der Mitte und wir nehmen Podcast auf.

00:06:43: Das ist halt eher die Ausnahme, dass so ein Kind mitläuft im Alltag.

00:06:48: was ich aber für Familien insgesamt als viel gesünder halten würde.

00:06:52: Aber ich glaube, dadurch ... dass es halt in anderen Kulturen ist das einfach nicht so?

00:06:55: Das ist ganz normal!

00:06:56: Da macht man halt sein Ding und die Kinder kommen halt mit und man weiß okay, das Kind ist dabei, dauert vielleicht ein bisschen länger, aber das ist halt so.

00:07:01: das Konzept von Elternschaften.

00:07:02: also du stellst dich quasi drauf ein Ich mache XYZ dann mit meinem Kind Und das ist deshalb ein bisschen herausfordernd da manchmal, aber es wird halt trotzdem gemacht.

00:07:11: sozusagen

00:07:12: Für mich war's in der Vergangenheit immer so Dass ich Dinge gerne machen wollte dann immer darauf gewartet habe, dass die Kinder schlafen.

00:07:21: Das heißt ... früher als unser großes Kind noch zwei-, drei Jahre alt war, hab ich Einschlafbegleitung gemacht und wollte aber was anderes machen.

00:07:31: Und das war unfassbar stressig für mich, weil ich gedacht hab, oh, kann das Kind jetzt bitte schlaven?

00:07:36: Weil ich möchte alles, was mir gut tut und was ich gerne machen möchte, schnell danach machen bis ich ins Bett gehe.

00:07:44: Hat dazu geführt, dass ich zu spät ins Bett gegangen bin.

00:07:48: Das war auf jeden Fall gar nicht gut.

00:07:51: Wir haben das auch so gemacht, wir haben es auch so durchlebt einfach immer für die Kinder da zu sein wenn sie wach sind und dann nur wenn die Kinder schlafen oder gerade nicht da sind alles zu machen was gemacht werden muss oder was man machen möchte.

00:08:07: Da sprechen wir tatsächlich auch in der Folge kinderstressfrei ins Bett bringen drüber dass es einfach komplett sinnlos ist solche Sachen auf, wenn die Kinder schlafen zu planen.

00:08:20: Weil man halt im Alltag auch auftanken sollte sozusagen?

00:08:25: Ja ich denke auch das ist total wichtig ist dass man ... Auch die Zeit mit den Kindern ... Also auch die Zeit während die Kinder wach sind... auch so verbringt, dass es für einen schön ist und dass man auch Dinge machen kann, die man mag.

00:08:43: Ich will das Ganze noch mal ein bisschen auf die Frage beziehen Wie schafft man es als Eltern, mehr Zeit für sich zu haben?

00:08:51: Aber meinst du jetzt als Eltern gemeinsam oder jeweils einzeln.

00:08:55: Beides weil ich finde wenn du als Eltern also wenn zwei Elternteile Freizeit haben können sie auch zusammen Freizeithaben Also sowohl als auch.

00:09:04: Ich finde also natürlich ist es ja ein Unterschied Wenn man Partzeit hat dann kann man das nur machen wenn beide Elternteile frei sind.

00:09:13: Und individuelle Zeit kann man auch haben, wenn du jetzt die Kinder hast.

00:09:17: Kann ich ja individuell Zeit verbringen

00:09:20: und andersrum?

00:09:20: Ja aber gleichzeitig... also ich finde wir haben halt.. Also das kommt doch sehr selten vor dass einer alle drei Kinder hat und der andere... Also ich meine klar okay an zwei Tagen die Woche gehst du zum Sport.

00:09:32: Das ist ja nicht selten!

00:09:34: Das ist schon oft stimmt.

00:09:35: Aber das zählt halt für mich einfach nicht, weil ich mach die Kinder ... Ich hab meistens gar keine Arbeit.

00:09:42: Martin geht neunzehn Uhr weg oder du gehst neunzen Uhr los und meistens haben wir dann schon zu Abend gegessen.

00:09:48: und die Kinder bedfertig machen ist mittlerweile so easy.

00:09:51: Die machen so gut mit, das zählt irgendwie nicht.

00:09:53: Das ist ja auch

00:09:54: extra so gelegt und so gedacht dass ich dann die Kinder noch bedfertigt mache.

00:10:01: Ja, selbst wenn sie noch nicht bedfertig sind.

00:10:04: Es war oft so, dass ich sie bedfärtig machen musste und das Zimmer aufräumen musste.

00:10:08: Aber es war kein Problem, weil Sie das mittlerweile kennen und mitmachen.

00:10:12: Ich hab das Baby im Tuch und dann stille ich und lese was vor ... Und dann schlafen die.

00:10:17: Das ist halt ... Ich finde irgendwie, das zählt nicht.

00:10:22: Aber das ist ein spannender Punkt und den find ich schon wichtig.

00:10:25: Weil ich habe zweimal die Woche, verlass sich das Haus und mache oder gehe einer Beschäftigung nach, der ich nachgehen möchte.

00:10:35: Und du sagst ja okay das zählt nicht!

00:10:36: Das ist ja gar kein Problem.

00:10:39: Nein, aber ich mein, das ist für mich nicht so ... Jetzt müssen wir die Kinder wegorganisieren.

00:10:42: Ich weiß es auch nicht.

00:10:43: Ich find's mittlerweile kein Problem mehr mit drei Kindern alleine zu sein.

00:10:47: Ich bin jetzt ultra durch.

00:10:48: Wir hatten letztens diese Situation, dass ich einfach super, super müde war und irgendwie mit zwei Kindern alleine.

00:10:56: Und das eine Kind davon war auch ein bisschen anspruchsvoller gelaunt an dem Tag.

00:11:01: Dann kamst du zurück und ich war nur so, bitte lass mich heute auf gar keinen Fall noch mal alleine!

00:11:08: weil ich gemerkt habe, wenn ich noch mal alleine bin, dann pack' ich das nicht mehr.

00:11:12: Weil mein Körper auch so müde war sozusagen.

00:11:15: Aber an sich finde ich ... Wenn man halt fit ist, also wenn man ... Ja, keine Ahnung.

00:11:20: Wenn man jetzt nicht ultra durch ist, geht es schon?

00:11:24: Ich find's ganz wichtig herauszustellen, dass es sehr Wichtiges in der Eltern schafft, dass man sein Leben so organisiert, dass's einem gut geht.

00:11:36: Aber die ganze Zeit ...

00:11:37: Genau, dass man glücklich ist.

00:11:39: Dass man entspannt ist.

00:11:41: Einfach, dass es einem gut geht.

00:11:42: Weil wenn's einem gutgeht, dann hat man die Kapazitäten auch mit schwierigen Situationen mit den Kindern klarzukommen und kann einfach ein viel besseres Elternteil sein.

00:11:53: Wenn man weiter darauf achtet, das man Dinge tut, die einen gut tun, dann gehts ein besser!

00:11:58: Und wenn's ein besser geht, ist man einfach ein besseres elternteils.

00:12:02: Ja, aber ich glaube das ist halt allen klar.

00:12:03: Nur die Frage ist halt ... Ich glaube bei vielen Scheitern hat es eine Umsetzung.

00:12:07: Bei uns ist jetzt auch so dass wir keine Großeltern komplett in der Nähe haben.

00:12:10: Sondern es ist immer längere Fahrzeit und natürlich können sie die Kinder mal am Wochenende nehmen oder fahren mal mit denen Urlaub oder sowas machen die auch wirklich sehr gerne.

00:12:17: Aber so Unterstützung im Alltag von wegen ja hier kannst du mal bitte das Kind abholen und so, das passiert einfach nicht.

00:12:23: Und irgendwie Finde ich aber auch, wir brauchen das gar nicht.

00:12:27: Ich muss sagen für uns ist Kita tatsächlich Entlastung genug?

00:12:30: Wenn die Kinder die ganze Zeit zu Hause sind was er auch schon öfter vorkommt geht es trotzdem mit dem Arbeiten irgendwie weil sie halt das auch gewohnt sind und dass Sie sich alleine beschäftigen müssen als Sie sich ja auch gegenseitig haben.

00:12:45: Aber natürlich ist Kita dann eine große Entlastungen weil's ist für alle einfacher wenn man ... wenn man halt einfach arbeiten kann.

00:12:53: Und wir haben ja trotzdem die ganze Note des Baby da und das macht ... Das ist für mich dann schon Zwangspausen genug, um irgendwie zu stillen und keine Ahnung was, werde ich auch immer wieder aus dem Flow rausgerissen sozusagen?

00:13:03: Ja!

00:13:04: Also ich glaube, dass das Problem ist, dass vielen einfach komplett die Energie fehlt weil sie den Alter eben um's Kind herumzentrieren und nicht um die Familie.

00:13:12: Und das meine ich halt.

00:13:13: also zum Beispiel manchmal, also früher war für mich halt so, wenn ich mit dem Kind bin, Ist das meine Arbeit und quasi Haushalt zu machen, wäre nur so ein Bonus oben drauf.

00:13:24: Und mittlerweile ist es so, dass wenn ich quasi nur mit dem Kind bin und keinen Haushalt mache oder nichts anderes mache, dass sich mich dann langweile ... weil's halt so ... Es fühlt sich so sinnlos an.

00:13:34: Weißt du was ich mein?

00:13:35: Als ob ich gar nix geschafft hätte und hab' ich ja auch nicht!

00:13:38: Weil da meistens einfach nur rumschille und aufs Handy gucke oder keine Ahnung was.

00:13:42: Natürlich kann ich noch mit dem kind spielen aber... Ich finde das halt auch langweilig.

00:13:46: Also, keine Ahnung ... ich find's einfach sinnlos!

00:13:51: Ich weiß gar nicht mehr, wie man das macht so komplett sich auf das Kind zu fokussieren.

00:13:56: Ich kann das nicht mehr bei fremden Kindern.

00:13:58: Wir waren letztens ... Sorry, ich monologisiere gerade.

00:14:00: Aber wir waren draußen und da war ein Kind aus der Nachbarschaft, ist die ganze Zeit mit Bobby Car rumgefahren.

00:14:05: Und ich wollte mich mit einer Freundin unterhalten.

00:14:09: Ich hab das so straight raus, ich war nervvoll mit dem Bobbiger.

00:14:12: Kannst du woanders fahren?

00:14:14: Scheiße!

00:14:14: Das war gar nicht mein Kind und dachte, nee, egal ob's mein Kind ist oder nicht.

00:14:17: Ich kann diese Grenze setzen, weil ich darf hier genauso sitzen.

00:14:21: Und das Kind hatte genug Platz um hinterm ... Wir haben halt einen dreigeteilten Hof und es hätte auf den anderen beiden sozusagen fahren können und nicht direkt bei mir.

00:14:31: Es hat's dann auch gemacht.

00:14:33: Ja.

00:14:34: Ja, das ist ein total spannender Punkt.

00:14:36: Den habe ich nämlich auch aufgeschrieben dieses Familienzentriert gegen Kindzentrierte.

00:14:43: Ich glaube, das ist ganz wesentlich dieses konzentrierten oder familienzentrieren.

00:14:48: ich würde es familiencentriert nennen weil es ja nicht Eltern zentriert.

00:14:52: Es geht ja nicht darum dass wir nur machen worauf wir Lust haben und die Kinder keine ahnung Bleiben halt irgendwo auf der Strecke.

00:15:01: dann geht es ja.

00:15:02: Nichtes geht Darum Die kinder bekommen das was sie brauchen aber Sie stehen nicht die ganze Zeit im Mittelpunkt, sondern es wird geguckt.

00:15:10: Was ist für die Familie am besten?

00:15:12: Ich hab lange drüber nachgedacht, weil viele gefragt haben, wie wir unsere Erziehung bezeichnen würden und ich finde mittlerweile auch das so familienorientiert eigentlich ... Das ergibt voll Sinn, weil das für mich auch so.

00:15:23: das ist, wie we denken quasi an die Familie orientiert.

00:15:26: Und das bedeutet zum Beispiel dass ich natürlich wenn mein Kind sagt Mama möchtest du mit mir spielen.

00:15:33: möchtest du mit mir spielen?

00:15:35: Ich bin das Baby und du bist die Mama, dass wir das dann machen.

00:15:37: Aber wir gleichzeitig zum Beispiel die Wäsche machen, weil wir sagen ... Weil wir spielen, das Baby möchte lernen wie die Wäsche geht oder so.

00:15:43: Also solche Sachen.

00:15:43: Und ich glaube, das ist halt so ein Ansatz, den müssen viele Eltern einfach wiederfinden.

00:15:49: Dass man quasi das was das Kind möchte und das was man selber muss unter einen Hut bringt.

00:15:56: Ja im Prinzip könnte man das ja so ausdrücken, dass Familienorientiert bedeutet dass man als Eltern den Alltag so gestaltet, das es für ein Selbst.

00:16:10: Also, dass es einem selbst gut geht und das bedeutet dann auch wie wir eingangs gesagt hatten, dass man sich selbst auch mal den Raum einfach nimmt Dinge zu tun die gemacht werden müssen oder die man machen möchte oder dir einen Gut tun und einfach schaut, dass die Kinder mitgenommen werden.

00:16:31: also Wir haben immer viel von festem Rahmen gesprochen, dass wir als Eltern einen Rahmen setzen und sagen was gemacht werden muss oder was wichtig ist für die Familie.

00:16:43: Für die Familie ist es immer wichtig, dass den Eltern gut geht.

00:16:47: Das ist immer wichtig.

00:16:48: Sonst funktioniert die ganze Familie nicht richtig.

00:16:51: Und das man die Kinder einfach mitnimmt.

00:16:55: Also zum Beispiel ... Ich hab ja ein paar Hobbys seitdem dieses Baby auf die Welt gekommen ist.

00:17:01: Und zwar einmal Tortenbacken, einmal Gärtnern und einmal Sport.

00:17:06: Alle drei Hobbys mache ich – egal ob die Kinder da sind oder nicht!

00:17:10: Egal, ob das Baby dabei ist oder nicht.

00:17:12: Bei allen drei Sachen können sie jederzeit mitmachen.

00:17:14: Z.B.,

00:17:15: wenn ich rausgehe in den Garten und ein Kind kommt an und sagt, ich möchte auch, dann darf es mir da helfen, irgendwas umgraben?

00:17:21: Keine Ahnung was.

00:17:22: Das ist ja etwas, was denen echt gut tut.

00:17:24: Trotzdem ist es aber eben mein Hobby.

00:17:26: Oder wenn ich die Torte mache, dürfen die Kinder gerne mitmachen und irgendetwas reinschütten.

00:17:30: Natürlich gegen Ende, wenn ich verziere und so wird's schwierig.

00:17:33: Dann gucken Sie meistens eher zu- oder schlafen schon.

00:17:36: Normalerweise ist es bis die Tore fertig ist schon Nacht.

00:17:39: Sportmacher sind die immer mit dabei.

00:17:42: Wenn ich laufen gehe, bin ich meist ohne Kind.

00:17:44: Aber hier gibt ihm noch zwei Monate, wenn er sechs Monate alt ist kann er in einem Buggy mit.

00:17:49: ... in den Sportdings und dann kann ich ihn halt auch mitnehmen beim Laufen.

00:17:53: Das werde ich da wahrscheinlich auch machen, weil es tut den Kindern ja auch gut selber draußen zu sein ne?

00:17:57: Und wenn die Sportmache sind, die auch mit dabei!

00:17:59: Dann ist der Kleine immer mit dabei, den lege ich in seinen Bettchen und stelle ihn so hin, dass er mich sehen kann... ...und ähm die anderen beiden, die machen bei den Übungen mit.

00:18:08: Ich hab letztens mit der kleinen Bank drücken gemacht.

00:18:10: Sie hat halt die so kleinische Gewichtsscheiben.

00:18:12: aber so warum nicht ne?

00:18:14: Ja und ob um das so umzusetzen habe ich gerade den Gedanken Ist es dann auch wichtig, dass man schaut was kann ich realistisch umsetzen?

00:18:25: Also wenn man sich jetzt sagt okay.

00:18:28: Ich möchte jetzt zwei Stunden Ego-Shooter spielen ist das ja zum Beispiel kein Hobby bei dem man die Kinder mit einbeziehen kann.

00:18:38: Boah ganz ehrlich an der Stelle ich finde das ist sowieso kein Hobby.

00:18:42: Das ist einfach nur irgendwie Suchtbefriedigung.

00:18:46: Es ist für mich kein Hobby.

00:18:47: I'm sorry Nein, weil das was bringt das denn?

00:18:50: Man macht... Das tut einem doch nicht gut.

00:18:52: Das könnt ihr mir nicht erzählen!

00:18:53: Ich verstehe was du meinst und gleichzeitig wusst der Unterschied zu anderen Hobbys wo man dann sagt okay ich möchte jetzt irgendwas tun was ich gerne mache.

00:19:03: ja vielleicht ist es für Dopaminkicks dass man zockt aber vielleicht möchte man das eben machen.

00:19:10: Ich glaube nicht, dass irgendjemand sich wirklich ehrlich an die Nase parkt sagen kann.

00:19:14: Das Bildschirmzeit der Person gut tut.

00:19:17: Ich checke das und bin selber süchtig bezzeichnet.

00:19:20: Keine Ahnung!

00:19:21: Ich komme auch nicht weg und denke mir jeden Abend, ich habe so Bock eine Serie zu gucken, das tut mir jetzt genau gut.

00:19:25: Und ich weiß trotzdem was wenn ich es einfach lasse, dass es mir dann wirklich besser geht.

00:19:29: Auch wenn ich das nicht kriege, ist an neunzig Prozent der Tage nichts hinzulassen.

00:19:33: Trotzdem weiß ich, es geht mir besser, wenn ich's lasse.

00:19:37: Ich kann euch das Buch von Michaeline Ducleff empfehlen.

00:19:39: Kinder brauchen Dopamin, wir nehmen noch eine Folge über das Buch auf, wenn ich fertig bin.

00:19:45: Aber ... ich hab da ... okay, wenn ihr Ego-Shooter spielen wollt, dann könnt eure Kinder ja auf den Schoß nehmen.

00:19:52: Ist halt, finde ich auch eh nicht gut?

00:19:54: Also ist ja auch was ... Was macht es mit einem selber, wenn man die ganze Zeit spielt andere zu erschießen?

00:20:00: Ich kann das nicht moralisch neutral bewerten, I'm sorry!

00:20:02: Okay, gut.

00:20:04: War mein Fehler mit dem Beispiel an der Stelle.

00:20:09: Aber so, es gibt ja auch... Sag mal mal okay du hast gerade das Hobby Sport aber du hast ja auch dein Hobby Sport.

00:20:19: jetzt so setzt du so um dass es in den Alltag passt.

00:20:24: also was ich damit meine wenn mein Hobby Gitarre spielen ist nehme ich mir mittlerweile nicht mehr vor eine fünf Stunden Aufnahmesession zu machen Weil ich weiß, das funktioniert nicht.

00:20:36: Sondern man muss ja auch irgendwie realistisch sein.

00:20:39: Wie machst du das mit dem Sport?

00:20:41: Na ja, bei mir ist es so ... Ich mach jeden Tag mindestens zehn Minuten.

00:20:47: Und eigentlich sind's mittlerweile zwanzig.

00:20:49: Aber ich hab den kleinen Langsamt dran gewöhnt.

00:20:51: Mindestens zehn Minuten?

00:20:53: Das Ding ist, ein Baby ist normalerweise für zwanzich Minuten schon einigermaßen zufrieden.

00:20:58: Selbst wenn er's meckert, schreit nicht.

00:20:59: Es hat kein dringendes Bedürfnis oder man kann das zumindest bei der Stange halten zwischen den Sätzen sozusagen und ähm... Genau, deshalb klappen zehn bis zwanzig Minuten Sport eigentlich für mich immer.

00:21:12: Und es ist halt auch gut im Alltag unterzubringen so und bei dir ist das halt so du machst zwar ... Du bist zwar nicht da, wenn du Sport machst aber du hast auf abends gelegt, wenn die Kinder schlafen.

00:21:21: erstens zum Zweitens machst du halt das gleiche also du und unser Sohn machen jetzt gleiche

00:21:25: d.h.,

00:21:26: ihr könnt auch gemeinsam zum Training gehen was ich halt auch irgendwie wichtig finde so.

00:21:30: Was für mich hat auch noch generell wichtig ist Also was mir halt gut tut und für mich wichtig ist, dass wir uns regelmäßig mit Freunden treffen.

00:21:37: Und das haben wir jetzt auch so untergesetzt, dass sie es mit den Kindern einfach unter einen Hut gebracht haben sozusagen.

00:21:43: Ich glaube, das macht für mich gerade sehr krass viel von unserem Wohlbefinden auf, dass Sie uns mindestens einmal die Woche fast jeden Tag mit unseren Freunden treffen.

00:21:53: Jeden zweiten Tag würde ich sagen...

00:21:55: ...und die Kinder mitnehmen?

00:21:56: Ja!

00:21:57: Natürlich muss man auch immer gucken, wie geht's den Kindern?

00:21:59: Ist das den Potenzial zu viel.

00:22:01: Also ich bin jetzt gar kein Freund davon zu sagen so Koste was wolle Ich mache jetzt hier mein Ding und

00:22:07: macht einem selbst dann ja auch keinen Spaß

00:22:10: Genau und die Kinder bleiben dann halt auf der Strecke.

00:22:12: So würde ich das nicht machen.

00:22:13: aber schon so gucken dass man als Familie Dinge macht einfach Und das ist so kam er ja zumindest schon mal im Alltag Dinge tun die man machen möchte die man Machen muss und sogar auch Während die Kinder zu Hause sind arbeiten, das geht auch.

00:22:28: Also so kann man schon mal für sich Raum einnehmen

00:22:32: und ich finde dass irgendwie also das ist natürlich schwierig umzusetzen wenn man so einen komplett kindzentrierten oder kindorientiertes familienleben hat das dann irgendwie auf Familien orientieren sozusagen umzu ändern.

00:22:45: was ich halt wirklich empfehlen kann ist da egal um welches hobby es geht quasi erstmal so zehn minuten einfach.

00:22:50: Also, was ich immer ganz gut finde ist einfach ... Ich seh auf die Couchsetzen und sagen, ich lese jetzt für zehn Minuten.

00:22:55: Ich find's irgendwie auch gut, wenn ... also, ich fände es für euch gut!

00:22:58: Und könnt es euch nur als Herz legen, wenn ihr versucht das Bildschirm frei zu machen?

00:23:02: Also, nicht zu sagen, wir gucken jetzt zehn Minuten um was an.

00:23:04: Erstens weil eure Kinder dann halt auch was angucken wollen.

00:23:07: So natürlich kriegt ihr Meatime, wenn ja eure Kinder in der Zeit vor dem digitalen Parkt so, dann krieg dir aber Payback halt dann die halbe Stunde später oder keine Ahnung.

00:23:18: Ich würde euch empfehlen, das auch zu machen.

00:23:20: Und ich hab auch generell ... Ich würd es einfach nur mal so dalassen und vielleicht könnt ihr's als Selbstbeobachtung mitnehmen.

00:23:25: Ich glaube, dass viele Eltern heutzutage überfordert sind, weil sie so viel Zeit vor Bildschirmen verbringen.

00:23:31: Dadurch einfach wahnsinnig viel Zeit am Tag flöten geht.

00:23:33: Weil wenn ihr eure Bildschirmzeit anguckt und da steht irgendwie vier bis acht Stunden, dann seid ihr vier bis eight Stunden an dem Ding!

00:23:41: Diese vier bis eighth Stunden habt ihr am Tag nicht.

00:23:44: für andere Sachen Ballert das so viele Reize, dass es gar kein Wunder ist, dass ihr dann gestresst und überfordert seid?

00:23:52: Weil euer Gehirn muss das ja alles verarbeiten.

00:23:54: Und was ich auch noch mitgeben möchte ... Das ist halt wie so ein ... Also, ihr hängt dann quasi wie einem Spielautomat.

00:24:02: Also würdet ihr Glücksspiel machen sozusagen?

00:24:06: Ihr Gehirn wartet die ganze Zeit nur darauf, wann kommt der nächste Jackpot?

00:24:11: Wann kommt das nächste coole Video?

00:24:12: Wanne kommt das nächstes spannende?

00:24:13: und es kommt aber nicht was.

00:24:14: Gerade bei Social Media!

00:24:16: Ja, ihr bekommt am Ende halt nie dieses erlösende Gefühl.

00:24:20: Und das ist halt... ... am Ende einfach frustrierend.

00:24:23: Und deshalb fände ich's gut, wenn ihr euch Hobbys sucht.

00:24:25: Deshalb auch mit dem Ego-Shooter und so, wo es halt so was einen Abschluss gibt, was ein Ziel gibt, wo's ganz klar ähm... Ja!

00:24:34: Also keine Ahnung, es gibt glaub' ich auch Ego Shooter die haben Level und die, wo das halt vorbei ist.

00:24:39: aber ich glaube ich... Aber ich möchte das kurz noch aussagen weil ich glaube die Tendenz geht halt dahin dass es sowas nicht mehr gibt.

00:24:45: Dass halt immer ohne Abschluss ist, weil das die Leute halt dazu bringt mehr zu spielen sozusagen.

00:24:51: Definitiv

00:24:51: Ja, deshalb... also zehn Minuten vielleicht einfach lesen.

00:24:55: Euch zehn Minuten hinsetzen und sagen hey ich lese jetzt?

00:24:57: Und dann muss euer Kind das aushalten wenn ihr das noch gar nicht gewohnt seid.

00:25:00: Ich möchte auch nochmal auf den Punkt eingehen.

00:25:04: Wenn man quasi für sich Freiraum etablieren möchte Dann muss man anfangen sich erst mal ernst zu nehmen und das machen.

00:25:17: Man muss einfach anfangen das zu machen Das zu etablieren, wenn die Kinder das dann blöd finden ... Wie du schon sagst.

00:25:23: Man kann ja mit zehn Minuten anfangen.

00:25:26: Wenn die Kinder es dann blöde finden?

00:25:28: Okay!

00:25:29: Dann ist es so.

00:25:30: ihr macht das trotzdem auch wenn ihr nicht richtig lesen könnt weil das Kind gerade tobt.

00:25:34: jetzt setzt euch der nächsten Tag vielleicht wieder hin und macht das

00:25:38: Ja

00:25:38: So lange bis das Kind das dann akzeptiert.

00:25:41: Und so muss man das auch mit allen Sachen machen, wenn das Kind euch die ganze Zeit vereinnahmt weil es spielen möchte Dann könnt ihr sagen nein ich habe da keine Lust drauf.

00:25:50: Es ist auch einfach nicht notwendig dass ich jetzt mit euch spiele.

00:25:53: Hört dazu gerne in die Folge müssen Eltern mit Kindern spielen rein Mit

00:25:58: ihren Kindern?

00:26:00: Findet ihr den Show Notes wie die Folge heißt?

00:26:04: Da haben wir auch besprochen Das ist einfach nicht nötig ist, dass Eltern mit ihren Kindern spielen.

00:26:09: Also auch nicht für die Beziehung quasi eurem Kind?

00:26:11: Ihr schadet euren Kind nicht damit wenn ihr sagt, ihr wollt nicht mit dem Spielen so... Es ist nicht wichtig für die Entwicklung eines Kindes das die Eltern mit ihm kindzentrierte Spiele spielen.

00:26:21: gleichzeitig finde ich es super wenn man alles was das Kind so im Alltag tun muss spielerisch verpackt weil das fürs Kind natürlich einfach schön ist und auch verbinden soll.

00:26:30: also

00:26:31: im Endeffekt ist der Punkt ihr müsst's einfach machen Ihr müsst das einfach wollen, ihr müsst es machen und die Kinder daran gewöhnen.

00:26:42: Dass das funktioniert.

00:26:42: Und so schafft jetzt zumindest auch schon mal Dinge zu erledigen oder Dinge zu machen, die ihr machen wollt während die Kinder da sind.

00:26:50: Sei's ein heißes Bart nehmen, sei es lesen, sei was auch immer.

00:26:55: Gitarre spielen.

00:26:56: Das funktioniert!

00:26:58: Und im besten Fall sind es auch Hobbys, bei denen man die Kinder mit einbeziehen kann.

00:27:01: Aber in den meisten Hobbies kann man zumindest das Kind daneben setzen und irgendwie dem das Gefühl geben, dass er's mitmachen kann.

00:27:09: Wenn ich auch so eine ... wenn man Gitarre spielen möchte, so einen Kinderinstrument geben oder keine Ahnung.

00:27:15: Da gibt's ja schon Möglichkeiten!

00:27:17: Ihr müsst auch keine Angst haben, dass wenn jetzt irgendwie was ist wo euer Kind mitmachen kann.

00:27:20: Es ist dann für immer ewig an euch klebt sondern es wird halt ausprobieren.

00:27:24: je öfter eure Kinder die Gelegenheit haben mitzumachen aber auch eben erfahren das ihr nicht vierundzwanzig sieben sie bespaßt desto einfacher wird es ihnen fallen selbst auch Beschäftigung zu finden die ihn Spaß machen.

00:27:36: und ich finde es auch irgendwie extrem wichtig dass Kinder lernen dass Mama und Papa Interessen haben Weil das ja auch irgendwie voll weird, wenn sie denken so, ja, das einzige Interesse was meine Eltern haben ist quasi ich selbst.

00:27:48: Ich glaube es ist voll ungesund für ein Kind auch.

00:27:49: Ich glaub auch dass es ungesunder ist und ich glaube auch gerade das Erwachsene ... da spreche ich mir immer wieder drüber.

00:27:55: aber ich glaube grade das Erwachsenen Dinge tun und die halt mitmachen können und die Erwachsen im Beobachten und Teil dranhaben, ich glaube daraus lernen Kinder auch wahnsinnig viel und profitieren noch sehr davon.

00:28:08: Und deshalb, ich glaube das ist nur gut für Kinder.

00:28:11: Wenn man als Eltern einfach durchsetzt... ...für sich Raum einzunehmen und Zeit für sich zu beanspruchen.

00:28:21: Einfach weil jetzt den Eltern besser geht und die Kinder dann auch mehr quasi aus der Elternwelt mitbekommen.

00:28:28: Auch mehr mit bekommen.

00:28:29: was machen in der Wachstunde?

00:28:32: Was machen Papa oder Mama da?

00:28:33: Ja!

00:28:34: Was ist ein Musikinstrument interessant oder...?

00:28:37: Nähen ist ja spannend, oder?

00:28:39: Den wird

00:28:40: ja dadurch auch die Welt gezeigt.

00:28:42: Den wird ein Stück von der Welt offenbart einfach...

00:28:45: Und sie finden dann auch eigene Hobbys.

00:28:47: also auch jetzt gerade wenn du nähen sagst ich habe ja einen Zeit lang viel gestrickt im Winter vor allem Und also vor dem Baby eigentlich hauptsächlich.

00:28:54: Unser Großer hat dann auch halt mega viel gehäkelt, und das ist ja dann auch ein Hobby oder ... dadurch dass ich halt immer Sport machen, die Kinder's mitkriegen, kann es oft gehen, die jetzt alleine ohne irgendjemanden, die nehmen sich ihre Tonibox mit, machen Musik an, machen Sport.

00:29:08: Die machen wirklich Sport!

00:29:10: Also was die da machen, ist nicht einfach nur rumgehampelt oder so, sondern die machen richtig Kniebeugen, die machen so Turnübungen an den Ring, find ich schon richtig cool.

00:29:20: So etabliert man ja auch ... Hobbys bei den Kindern sozusagen ist ja auch voll wertvoll für die selbst.

00:29:25: Ja, genau so fühlt man hier einfach... Man zeigt denen Dinge und gibt ihnen überhaupt die Möglichkeit Interessen zu finden indem man den einfach zeigt was er macht.

00:29:39: und das finde ich es auch noch ein sehr guter Punkt von dem sie profitieren können einfach.

00:29:45: Aber ich finde es auch wichtig, dass man die Möglichkeit hat einfach alleine zu sein.

00:29:49: Und da muss ich sagen... Gerade wenn wir als Paar zum Beispiel, ich find das halt voll wichtig, ...dass wir auch die Möglichkeit haben uns in Ruhe zu unterhalten und dann... kann man nicht immer auf die Großeltern zurückgreifen.

00:29:59: Und ich weiß das in modernen Elternkreisen von der intensiven Elterenschaft, keine Ahnung was es so fast wie ein Flex ist zu sagen ja mein Kind is'n Wohnzimmerkind das ganze Spielzeug vom Kind i's im Wohnzimmaa und eis immer hier und keine ahnung.

00:30:11: und es könnt ihr auch so machen wenn euch damit gut fühlt aber... Das

00:30:14: ist jetzt gar nicht unbedingt etwas Schlechtes.

00:30:17: Aber es hat

00:30:18: natürlich einen Raum,

00:30:18: den man als älterlich

00:30:19: ... Nee es ist ja ein Flex!

00:30:20: Es wird ja gesagt so es ist ein Flex quasi.

00:30:21: Ich hab meinen kind so wenig traumatisiert.

00:30:23: es will gar nicht in seinem Kinderzimmer spielen es wird immer bei mir sein.

00:30:26: Man kann es aber auch so sehen, dass das Kind nicht selbstständig genug ist in einem Raum zu sein.

00:30:31: Würde ich jetzt noch mal kurz da lassen.

00:30:33: Eigentlich ist es ja schon so, dass Kinder lernen sollten, quasi unabhängig zu sein ab einem bestimmten Alter natürlich bei einem einjährigen Kind nicht so.

00:30:42: Aber wenn das Kind dann sechs wird und immer noch im Zipfel klebt, dann ist es halt schon irgendwie eher so, Wir haben mittlerweile ganz klar gesagt, hey das Kinderzimmer.

00:30:54: Da gehört das Spielzeug.

00:30:55: Das ist zum Spielen.

00:30:55: Natürlich dürfen die mit den Spielsachen im Wohnzimmer spielen und keine Ahnung was oder am Küchentisch basteln

00:31:01: usw.,

00:31:02: aber es geht so grundsätzlich darum, dass das Spielzeit gehört in das Kinder-Zimmer, euer Zimmer, ihr habt ein ganzes Zimmer nur dafür wir haben nichts!

00:31:08: Wir haben kein eigenes Zimmer, wir haben nur Gemeinschaftsräume und dass wir dann auch manchmal aussprechen können jetzt ist Erwachsene Zeit für so viel also meistens für eine Stunde Einfach kurz alleine sein.

00:31:19: bitte spielt jetzt in eurem Zimmer und das funktioniert tatsächlich auch sehr gut eigentlich.

00:31:24: Das ist auch was, dass man Stück für Stück etablieren kann gerade um auch Paarzeit zu haben.

00:31:30: ja also natürlich hat man ein paar Zeit wenn man die Kinder zu den Großaltern gibt oder Zu anderen Menschen und die da nicht da sind.

00:31:38: Natürlich kann man dann Parzett haben aber so im Alltag Wenn die Kinder nicht weg sind wenn sie im Haus sind.

00:31:45: es ist total super zu sagen, hey jetzt Samstag morgens geht doch noch mal zehn Minuten hoch und wir liegen nach dem Bett.

00:31:56: Zehn Minuten ja ganz am Anfang aber mittlerweile ist es ja so dass wir zwei Stunden länger schlafen können?

00:32:00: Ich spreche auch davon wie man das etablieren kann also dass man anfängt jetzt ist zehn Minuten Elternzeit ihr geht jetzt in euer Zimmer und nach zehn Minuten sage ich euch Bescheid sondern im besten Fall finden die den zehn Minuten Beschäftigung wenn die's noch gar nicht kennen wenn dies noch nicht gewohnt sind kann sein dass es Stress gibt.

00:32:15: aber auch hier Man muss sich einfach ernst nehmen.

00:32:19: Man muss ernst nehmen, dass es wichtig für die Familie ist, das auch die Eltern Zeit zusammen haben und das dann einfach machen und die Kinder heranführen.

00:32:31: Die müssen sich dann dran gewöhnen mit der Zeit aber das werden sie ja auch.

00:32:34: Ja und da will ich ... Das ist ein Zeitaspekt auch ne?

00:32:36: Also gerade wenn ihr das Gewohnzeit nur Zeit für euch zu haben, wenn die Kinder vom Bildschirm hocken und ihr dann quasi also ich glaube man... Der erste Schritt wäre dann erstmal meiner Meinung nach zu sagen, wird schon weg.

00:32:47: Also mittlerweile dürfen unsere Kinder wieder fernsehen.

00:32:49: aber wenn das wirklich eine Gewohnheit von euch ist dass jeden Tag das Kind vom Fernsehsitz und die einzige Möglichkeit ist, dass ihr mal eine ruhige Minute habt dann würde ich in den sauren Apfelbeiß uns sagen okay wir müssen das erstmal auflösen weil sonst werdet ihr aus dieser Spirale nicht rauskommen?

00:33:03: Weil jedes Mal wenn ihr sagt ich möchte jetzt meine Ruhe haben wird euer Kind sagen da möchte ich jetzt fern sehen!

00:33:08: Und wenn ihr quasi vorher schon aufgedröselt habt.

00:33:13: Dann bekommt ihr jedes Mal, wenn ihr sagt, ich möchte ne Minute für mich haben einen wahnsinnigen Wutanfall, weil das Kind nicht nur euch diesen Freiraum nicht geben, sondern zusätzlich auch noch Fernsehen so ... Also es würde ich halt drüber nachdenken.

00:33:28: Ich würd jetzt auch niemandem sagen, keine Ahnung, muss ja am Ende jeder selber entscheiden, aber ich bin einfach generell nicht so ein Fan wie man der wahrscheinlich auch schon merkt und ... Dass es einfach ein Prozess ist, der halt auch dauert und dass man da drauf vertrauen muss.

00:33:40: Es ist so wie mit dem Zehneputzen.

00:33:42: Ihr fangt an neuerem Kind mit Zehneputzen, mit eins findest du Scheiße, mit zwei findet's immer noch Scheiße.

00:33:46: Mit drei gehts langsam, mit vier ist so la-la.

00:33:48: Und mit sechs.

00:33:49: irgendwann hat das dann verstanden ich putze jeden ... So sechs Jahre dauert das?

00:33:52: Also vielleicht nicht aber bei manchen Kindern dauert's sechs bis sie komplett ohne Morin jeden Morgen haben die Zehnenputzen!

00:33:59: Und so ist das halt.

00:34:00: Natürlich dauert es seine Zeit, aber wenn ihr es gar nicht macht, kommt die niemals an diesen Punkt an.

00:34:06: auf jeden Fall und das ist ja auch bei allen möglichen Sachen so.

00:34:10: Es ist total wichtig den Kindern einen festen Rahmen zu bieten, damit die Orientierung haben, damit sie wissen wie es in der Familie läuft.

00:34:18: Und wenn man bei allen Sachen einfach sagt, oh, klappt nicht mein Kind etwas dagegen?

00:34:22: Dann hat man einfach nie einen feste Rahmen.

00:34:25: dann ist man ganz schnell dieser Kinderorientierung drin dass man einfach nur das macht was das Kind sich gerade wünscht.

00:34:31: Das ist einfach nicht gut für Kinder.

00:34:33: Ja

00:34:34: eigentlich muss man bei alle Sachen die zu dem festen Rahmen gehören, wie zum Beispiel Zähne putzen.

00:34:39: Total wichtig!

00:34:40: Muss man ja erst mal anfangen und das dann einfach machen?

00:34:43: Ja.

00:34:43: Das ist wirklich mit allen Sachen so... alles was etabliert werden soll muss man einfach machen und durchsetzen und man muss es über die Zeit hinweg schaffen in der die Kinder sich darüber beschweren Das nicht wollen.

00:34:57: Und das kann dann auch so aussehen, dass ihr explizit sagt ich lese jetzt und will jetzt nicht mehr mit dir reden?

00:35:02: D.h.,

00:35:03: ich antworte dir nur noch im Notfall oder sowas.

00:35:05: Also sodass es Kind ganz klar weiß woran's ist.

00:35:08: Da muss ich auch immer an Jesper Jules denken weil da war nämlich auch irgendwie in dem Buch Elterncoaching bei auch so eine Mutter ihr Kind ... Ich glaub, das waren zwei oder so.

00:35:17: Das hat sie abends nicht in Ruhe gelassen.

00:35:19: die wollten aber Elternzeit einführen oder was.

00:35:21: Dann meinte sie ja immer wenn ich sage wir haben Elternzeit wird sie wütend und dann, ähm ... Sie will ja nicht, dass sie sich abgelehnt fühlt oder so.

00:35:29: Dann meinte ich jetzt bei Julal ganz klar aber du lehnst sie ja ab!

00:35:32: Du willst sie ja ablehnen?

00:35:33: Du willst ja in dem Moment nichts mit ihr machen.

00:35:36: also ist das eine Ablehnung Und es ist aber eine Aplehnung die ist vollkommen gesund für ein Kind weil es darf ruhig lernen Dass es nicht die ganze Zeit nur um dieses kind geht.

00:35:44: und Ich weiß noch nicht dass damals das schon paar Jahre her gehört habe als ich hab das Hörbuch gehört und mir sagte wow Das klingt irgendwie voll hart und gleichzeitig ergibt es einfach komplett Sinn.

00:35:52: Na klar

00:35:53: Ja

00:35:53: Kinder müssen ja auch lernen, mit so was umzugehen.

00:35:56: Kinder müssen lernen, dass sie nicht der Nabel in der Welt sind und sich alles um die dreht.

00:36:02: Und wie können die das lernen?

00:36:04: Wenn Sie es in der Familie nicht lernen.

00:36:07: Vielleicht lernen sie es irgendwann aber ist doch gut wenn Sie es schon lernen.

00:36:11: Es ist eine gesunde Art von Liebe zu lernen.

00:36:14: quasi ich liebe dich.

00:36:15: aber das heißt nicht, dass ich mich für Dich aufopfeere Und das bedeutet ja im Prinzip auch einfach, dass ich gesunde Grenzen setze.

00:36:22: Wir wollen ja auch im Endeffekt, dass unsere Kinder, wenn sie später mal eine Beziehung haben und merken ... meine Partnerin ist einengt, dass die dann sagen hey, ich brauche mal bisschen Abstand.

00:36:31: bitte hör mal auf mir, die ganze Zeit alle zwei Sekunden SMS zu schreiben oder keine Ahnung was in der SMS?

00:36:39: Wir sind alt!

00:36:41: Ich glaube es ist ein ganz wichtiger Punkt, dass Kinder lernen dass andere Menschen auch andere Bedürfnisse haben, dass anderen Menschen Raum einnehmen und diese kommunizieren.

00:36:51: Und so lernen Kinder ja später für sich selbst Raum einzeln.

00:36:56: Stellen wir uns vor, unsere Kinder haben dann Kinder und kennen das nicht anders als sich aufzupfern?

00:37:00: Dann werden die sie selber aufopfern, dann werden die keine gesunden Grenzen setzen.

00:37:05: Dieses gesunde Grenzen-Setzen ist im Endeffekt nur sich selbst ernst nehmen.

00:37:11: Die eigenen Bedürfen ... wahrnehmen und das tun, was wichtig für ein selber ist.

00:37:19: Das einfach nur gesund!

00:37:22: Und ich finde irgendwie... Also wenn man das Familienleben dann so familienorientiert, wenn man es hinbekommen hat, dann fühlt sich das so unglaublich normal an weil also die ganze Zeit Bedürfnisorientierte Erziehung, das was wir alles gemacht haben und so.

00:37:38: Und ich würde sagen dass wir es jetzt machen ist viel bedürfnungsorientierter auch wenn ganz viele dieser Babel sagen würden oh das ist komplett autoritär.

00:37:45: keine Ahnung Das hat sich immer angefühlt wie so ein Schauspiel.

00:37:50: Und das, was wir jetzt machen, fühlt sich so normal an.

00:37:57: Überhaupt nicht außergewöhnlich, sondern einfach komplett gewöhnlich.

00:38:00: Ich kann euch sagen es ist das schönste Gefühl überhaupt das Gefühl zu haben mein Familienleben ist einfach nur gewöhnlich trotz neurodivagenter Kinder und neurodivergenter Eltern.

00:38:10: Es fühlt dich an ... Es wird sich so an, als wäre das Leben jetzt einfach händelbar und sinnvoll.

00:38:16: Und man ist belastet aber nicht überlastet.

00:38:20: Das ist total gut!

00:38:21: Ich möchte noch mal auf ein Punkt eingehen.

00:38:25: Den hattest du schon kurz angeschnitten?

00:38:27: Aber ich finde der ist total wichtig wenn es um das Thema Raumeinnehmen geht weil natürlich ist es auch cool wenn die Kinder mal nicht im Haus sind und ich glaube Es ist sehr sinnvoll, als Eltern sich ein Netzwerk aufzubauen.

00:38:42: Auch wenn man keine Großeltern da hat aber einfach Freundschaften aufzubauern, Freundschaft zu pflegen und gerade auch bei Elternfreunden die man ja schnell findet über Kita-Schule was auch immer lässt sich ja gut irgendwas arrangieren dass die Kinder mal bei anderen Kindern spielen oder so.

00:39:01: Und wenn das dann so hin und her geht Wenn man sich da abwechseln kann Dann ist man viel schneller in der Situation, dass man die Kinder irgendwo hingeben kann und dann einfach Freizeit hat.

00:39:13: Und dann auch richtige Paarzeit ... Also so Paarzeiten im Sinne von wir machen jetzt Date Night oder sowas einnehmen können.

00:39:21: Voll vor allem wenn die Kinder einen Alter kommen wo sie bei ihren Freunden übernachten können und so ne?

00:39:26: Ja und ich finde das ist auch ein Punkt da sollte man auch, wenn es vielleicht Erst mal wie eine Belastung scheint, aber das sollte man nicht vernachlässigen.

00:39:37: Einfach muss da noch schon über seinen Schatten springen und einfach mehr mit anderen Menschen machen, mehr Sozialleben.

00:39:46: Ich find's so wichtig, auch generell.

00:39:47: Ich merke auch, dass es für mich zwar immer ein bisschen anstrengend ist, aber mir im Großen und Ganzen halt so viel Energie gibt, Freundschaften zu haben irgendwie ... Also ich finds mega-mega-wichtig!

00:39:57: Und ich muss mich da auch manchmal dann überwinden, weil ich weiß okay, die Woche ist voll und jetzt haben wir uns noch verabredet.

00:40:03: Aber am Ende hat sichs einfach gelohnt, weil man investiert halt in einen anderen Menschen.

00:40:11: Das gibt einem schon soviel zurück irgendwie...

00:40:15: Das ist schon ein Investment, das sehe ich auch so.

00:40:18: Und gerade auch mit anderen Elternfreundschaften.

00:40:21: Ich meine, das entsteht ja schnell so ... Mein Kind hat irgendein Kind, mit dem es sich besonders gut versteht in der Kita.

00:40:27: Man verabredet sich zu Playdates.

00:40:30: Dann hat man den doppelten Vorteil, dass Kind verbringt Zeit mit seinen Freundinnen und Freunden.

00:40:37: Wir haben andere Eltern, mit denen wir ... Zeitraubringen können.

00:40:40: Aber wir

00:40:41: haben auch Glück, glaube ich!

00:40:42: Also wirklich bei beiden Kindern einfach eher richtig nette Eltern irgendwie mit denen wir uns auch gut verstehen.

00:40:48: Ja das ist natürlich gut wenn die Voraussetzung gegeben ist.

00:40:52: Das wollte ich nur kurz mal daran lassen dass natürlich das soziale Netzwerk einen großen Einfluss darauf hat wie viele Freiheiten man sich nehmen kann.

00:41:01: Ja, weil wir haben jetzt ja auch diese Spieleabende immer wieder gemacht und da ist es halt auch einfach richtig cool.

00:41:07: Da haben die Eltern ihre Kinder mitgebracht und die Kinder haben dann miteinander gespielt und wir haben eben Spieleamt gemacht und so.

00:41:12: das war also ... Das ist schon cool!

00:41:14: Wenn es für die Kinder was Besonderes ist heute mal bis zu zwanzig Uhr sozusagen und dann die halt auch mit ihren Freunden den Abend verbringen.

00:41:23: Ich kann es euch empfehlen, das aufzubauen.

00:41:26: Wie Martin sagt, da muss man oft über seinen Schatten springen und sagen, hast du Lust, dich zu treffen?

00:41:31: Oder wollen wir uns verabreden oder sich mit Leuten zu treffen, wo man denkt ... ich weiß nicht, ob wir so warm werden.

00:41:39: Da merkt man, wir haben doch Gemeinsamkeiten.

00:41:41: Ja.

00:41:44: Okay, ich möchte noch mal am Ende zusammenfassen.

00:41:48: Eigentlich der wichtigste Punkt ist, dass man im Alltag auch ... sich Freiräume nehmen kann und da haben wir viel drüber gesprochen, dass man das einfach machen muss.

00:41:57: Dass man etablieren muss, dass er sich Freiraume nimmt und so auch Stück für Stück Freiröme bekommt?

00:42:03: Was ich dazu noch sagen will ist einfach, dass Elternschaft wirklich ein Marathon ist.

00:42:07: Es ist wirklich ein maraton!

00:42:09: Und ich weiß irgendwie nicht wie man das so... Das muss man begreifen, aber ihr könnt einfach nicht... Ihr müsst einfach selbst von Ihren Schreibe wie habt, müsst ihr schon an die zwanzig Jahre daraus denken, die da noch folgen.

00:42:24: Das heißt ihr könnt nicht mit eurem Schrei-Baby euch komplett runterruppen sondern dann müsst ihr es vielleicht auch einfach mal zehn Minuten ins Bettchen legen und den Raum verlassen damit ihr bei diesem Marathon nicht anfangen zu sprinten sozusagen.

00:42:37: Ja das ist man sollte am besten gar nicht in diese Situation kommt dass man wirklich richtig überlastet ist

00:42:43: Da

00:42:44: muss man dann schon gegensteuern und gucken, was man tun kann um rauszukommen.

00:42:48: Weil es wird nicht besser

00:42:49: ist.

00:42:49: Wenn ihr euch überlastet fühlt, dann ist auf jeden Fall die Zeit gekommen, euch zu überlegen... Was können wir machen?

00:42:56: Was würde mir gut tun?

00:42:57: Wie kann ich vielleicht mehr Raum einnehmen?

00:43:00: Ja!

00:43:00: Und auch dann soziales Netzwerk.

00:43:03: und gerade wenn du überlastest das ist natürlich umso schwerer ins Aufzubauen.

00:43:07: aber versucht euch Netzwerk aufzubauen.

00:43:10: ja und hast du noch einen Punkt der sehr wichtig war fürs Ende?

00:43:16: Keine Ahnung, vielleicht generell.

00:43:17: Wenn ihr Freizeiten schaffen wollt ... Also so die Zeiten, dann kann ich euch einen Staubsaugroboter empfehlen!

00:43:25: Weil ihr weniger Zeit braucht zum Saugen.

00:43:27: und das was ich auch sagen wollte mit der Wildschirmzeit.

00:43:31: Ich würd es mal als Selbsexperiment ans Herz legen, dass immer euer Handy wirklich eine Woche oder so, ich weiß, klingt jetzt für viele hart aber einfach mal weglast Und dann mal guckt, wie viel mehr Zeit ihr auf einmal habt und auch wirklich keine Serien gucken und so.

00:43:46: Weil das ist der Wahnsinn!

00:43:48: Also ich finde es immer wieder der Wahnsinn.

00:43:50: Ja klar, das ist natürlich ein sehr guter Punkt.

00:43:52: einfach zu schauen was kann ich jetzt an meinem Verhalten ändern?

00:43:56: Was mir jetzt mehr Zeit einräumt.

00:44:00: Wie kann ich quasi meinen Handeln optimieren klingt so blöd.

00:44:05: aber was kann nicht verbessern

00:44:07: Ja oder ändern, so dass es mir halt gut tut am Ende.

00:44:09: Weil das tut euch nicht gut.

00:44:11: Kann man niemand sagen, dass es einem gut tut vier Stunden auf TikTok rumzuscrollen?

00:44:14: Das glaub ich einfach nicht!

00:44:16: Natürlich ist es manchmal cool und lustig aber man muss halt aufhören... also man muss einen Schlussstrich ziehen.

00:44:21: Dann müsst ihr euch vielleicht sagen okay schau mal jetzt wenn ich drei lustige Videos gesehen habe ist mein Ziel erreicht.

00:44:26: Also vorher schon ein Ziel festlegen oder so.

00:44:29: Oder einfach nicht machen

00:44:31: Ja gut, aber wenn man das halt nicht schafft ist ja auch okay.

00:44:33: Weil ich meine manchmal ist es ja auch schön da kann man sich aber wenigstens so vorher ein Ziel stecken.

00:44:36: und sowas möchte ich damit erreichen.

00:44:38: Drei lustige Videos ok und danach mache ich aus.

00:44:40: Das ist ja handelbar!

00:44:44: Gut dann würde jetzt gerne zur Abschlussfrage kommen.

00:44:50: Ich bin gespannt Auch wenn mein Arm langsam lahm wird vom Baby halten?

00:44:54: Das ist nämlich auf meinem Arm eingeschlafen.

00:44:57: Ok ich lese jetzt die Frage vor.

00:45:00: Meine beiden Töchter sind jetzt zweieinhalb und eins.

00:45:02: Und ich war bis jetzt immer der Meinung, ich könnte meiner zweienhalbjährigen genauso einen Rahmen setzen wie ihr es immer beschreibt.

00:45:10: Grundsätzlich bin ich in meiner Erziehung sehr konsequent und grundsätzlich läuft alles gar nicht so falsch.

00:45:16: Allerdings bin ich es leid mit meiner Tochter alles auszudiskutieren Beispielsweise mittags wenn ich sie aus der Kita abhole.

00:45:23: Sie wird dann nochmal von mir gewickelt.

00:45:26: Dann möchte sie aber einen Stempel, den gibt es aber nur wenn man auf der Toilette Pipi gemacht hat.

00:45:31: Das kann sie in dem Moment dann aber oft nicht weil nichts kommt.

00:45:35: Dann möchte ich Sie anziehen weil wir irgendwann auch los müssen.

00:45:38: Ich habe da nicht die Zeit so lange zu warten bis sie fertig ist mit ihren ganzen Dingen sondern ich möchte sie gerne einfach anziehen und los.

00:45:46: das gibt dann aber sehr oft Wutanfälle.

00:45:49: Jetzt meine Frage wie gehe ich damit um?

00:45:52: oder ist das bei zwei jährigen einfach noch normal?

00:45:55: draußen zum Beispiel rennt sie oft weg und ich weiß einfach nicht, wie ihr das beibringt.

00:46:00: Da wir ja in einer Hauptstraße wohnen und dass einfach zu gefährlich ist auch sonst sollten Kinder draußen natürlich nicht einfach wegrennen.

00:46:08: Also das ist sehr normal würde ich sagen bei zwei jährigen aber trotzdem muss man es natürlich nicht so aushalten.

00:46:16: Ja Ich würde wenn mein Kind wegrennt würde ich das einfach an die Hand nehmen und gar nicht dafür sorgen dass es nicht wegrenn.

00:46:23: Und da möchte ich noch mal kurz sagen, weil vielen Eltern geht das genauso wie mir.

00:46:27: Mir ging es immer so ... Ich hab

00:46:28: z.B.,

00:46:29: auch wenn mein Kind mich gehauen hat, hab ich die Hände festgehalten, aber wenn mein Kinder Aua gesagt hat oder so, dachte ich, ich darf's nicht mehr festhalten, weil das ist ja dann verletzlich an mein Kind und beim An-die-Hand nehmen auf der Straße oder so.

00:46:41: Dass das Kind versucht hat, die Hand loszuziehen.

00:46:44: Aber ihr dürft es halt schon festhalten?

00:46:46: Also dürft ihr wirklich!

00:46:47: Das ist keine Gewalt.

00:46:49: Es ist einfach nur ... In einem Einfall ist es notwendig, weil ihr wollt nicht, dass euer Kind euch haut.

00:46:55: Natürlich haltet ihr das nicht so fest, dass es blau Flecken bekommt oder sonst was?

00:46:58: Sollte dem Kind

00:46:59: nicht wehtun ... Also nicht extra wehtum!

00:47:01: Genau.

00:47:03: also.

00:47:03: die werden aber sagen... Manche Kinder sagen trotzdem Aua, aber ich glaube, es tut denen eher so ein Ding von Ich will's halt, dass du mich loslässt

00:47:09: und Sie können vielleicht auch einfach nicht ganz so präzise ausdrücken, was sie meinen und sagen Aua obwohl sie mein hey wir aber, dass Du mich losläßt genau

00:47:18: Mit dem an der Hand, wenn die versuchen sich loszureißen und du darfst dein Kind festhalten.

00:47:22: Weil es ist gefährlich, wenn's auf die Straße rennt.

00:47:24: Das hast du sehr gut erfasst so ... Dann hat's einen Wut anfallen und zärt an deiner Hand aber trotzdem nicht überfahren.

00:47:31: Man muss ja auch nicht wie ein Schraubstock in der Hand quetschen sondern man kann's auch einfach hochnehmen.

00:47:37: Ja gerade mit zwei

00:47:39: Jahren ne?

00:47:39: Eben.

00:47:39: also zweijährige Kinder kann man noch gut hochnehmen.

00:47:42: Und auch die Situation in der Kita.

00:47:44: Ich find das dann immer so'n bisschen So eine Gradwanderung zwischen ich gebe meinem Kind Raum und dränge es nicht.

00:47:53: Und gleichzeitig brieche mein Kind dazu, dass das Ziel gerichtet sich fertig macht... ...und ich finde da muss man einfach... Das ist normal, dass die Kinder dann nicht so zack, zack funktionieren.

00:48:06: aber man muss den dann schon sagen wir gehen jetzt du musst dich jetzt anziehen komme ich helfe dir dabei vielleicht.

00:48:13: oder ein Spiel daraus machen irgendwie das dazu bringen, dass es im Prozess bleibt und nicht anfängt auszubrechen.

00:48:21: Ich möchte da noch was spielen, weil da hängt ein Spielzeug in der Kita.

00:48:25: Das hab ich früher auch immer gemacht.

00:48:28: Dann wollte das Kind spielen.

00:48:30: Würde ich jetzt gar nicht mehr machen?

00:48:32: Ich würde einfach nur versuchen, im Prozess zu halten.

00:48:35: Wenn es lange braucht für den Prozess, für Schuhe anziehen ... Kann's mit zwei vielleicht gerade so.

00:48:42: Dann brauchts eben länger.

00:48:43: Aber... dass es halt einfach dabei bleibt.

00:48:46: Ja, für mich klang das jetzt aber so als meinte sie, dass das Kind auf Toilette einfach lang braucht und da weiß ich auch nicht also da...

00:48:54: Ja dann braucht's eben lange auf Toalette, dann lässt sich..

00:48:57: Ja, das finde ich halt nämlich auch.

00:48:58: Es lässt sich auch schlecht beschleudigen weil wenn das Kind das auf Toillette gehen mit ... Stress verbindet, weil du da viel Druck machst.

00:49:07: Dann ist es auch kein Wunder, dass das nicht auf Toilette kann in der Situation?

00:49:10: Ich finde, das hat auch gar nichts mit Rahmensätzen zu tun, dass etwas schnell gehen muss.

00:49:14: Also für mich ist halt ein Rahmen nur, dass es grundsätzlich funktioniert.

00:49:18: Für mich wäre der Rahmen okay.

00:49:20: wir bleiben jetzt beim Prozess, wir bleiben bei dem Anziehen, beim Loskommen und fangen jetzt nicht an wegzurennen und was zu spielen.

00:49:29: Das wär mein Rahmen.

00:49:30: Wobei... Wobei würde ich versuchen genug Zeit einzuräumen, dass der Prozess die Zeit bekommt dir benötig.

00:49:39: Genau aber es darf halt auch nicht darüber hinaus.

00:49:41: also das Kind soll jetzt keine dreißig Minuten auf der Toilette sitzen.

00:49:44: Das ist halt schon, das verstehe ich halt schon.

00:49:46: Aber da vielleicht dann so vorher irgendwie abmachen.

00:49:48: okay guck mal ich mach hier ein Timer an und wenn er klingelt dann bist du fertig auf Toiletten oder so Wenn bis dahin nichts gekommen ist dann stehst du auf.

00:49:53: Ich möchte noch einfach sagen Okay Ganz ehrlich, meinetwegen ist das die Regeln der Kita.

00:49:58: Dass ihr sonst keinen Stempel bekommt aber wem bricht was ab?

00:50:00: Wenn sie es versucht hat und da kam nichts ... Sie war jetzt drei Minuten auf Toilette und es kam nicht so, du hast es versucht, du kommst ein Stempeln, mein Gott!

00:50:10: Ja, weil länger als fünf Minuten würde ich auch gar nicht warten, wenn nichts kommt dann kommt nichts.

00:50:14: Da musst du in einer halben Stunde das noch mal auf Toillette setzen.

00:50:16: Das mit dem Stempelt ist ja nur ein Symbol von wegen, guck mal, du bist grundsätzlich bereit dazu, auszuprobieren zu gehen.

00:50:25: Ich würd das nicht so streng sehen.

00:50:27: Und mit dem Fertigmachen dann eben, wie du schon sagst ... Also am besten ... ich weiß auch gar nicht.

00:50:33: Anziehstraße ist ja sinnlos in der Kita, weil das Kind ist wahrscheinlich schon angezogen.

00:50:36: Aber genau also einfach vielleicht okay, wenn's eine Jacke und ne Matschose hat, ne Anziehstraße legen?

00:50:41: Und dann irgendwie sagen komm, zieh dich jetzt ganz schnell an oder... Ich bin hier das Monster und fresse gleich deine Kleidung auf.

00:50:48: Aber so spielerisch!

00:50:49: Also nicht ... Ich fühle das Monster, ich fresse da eine Kleine auf.

00:50:55: Irgendwie ein Deportmonster und

00:50:59: keine

00:51:00: Ahnung halt so... Das ist halt Spaß daran, dass wir...

00:51:02: Ja irgendwie Spiel- und Spaß daraus machen.

00:51:05: Genau dann funktioniert

00:51:06: es in der Regel

00:51:07: auch schneller normalerweise oder einfach schon mal selber Richtung Ausgang gehen und sowas symbolisieren, hey wir gehen!

00:51:15: Okay vielen Dank für die coole Frage.

00:51:19: Stellt gerne weiter Fragen für den Schluss und für den Anfang.

00:51:23: Teilt unseren Podcast, teilt diese Folge.

00:51:25: Falls ihr sie hilfreich findet, bewertet unser Podcast mit fünf Sternen.

00:51:29: Schreibt generell fleißig Kommentare, gebt Feedback und wir hören uns dann wieder beim nächsten Mutti-Mitwoch!

00:51:35: Tschüssi!

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