Eltern als Team
Shownotes
Eltern sein sollte sich wie Teamwork anfühlen – aber oft fühlt es sich ganz anders an. Statt gemeinsam an einem Strang zu ziehen, entstehen Missverständnisse, Frust und das Gefühl, alles alleine tragen zu müssen. Kleine Dinge werden plötzlich zu großen Konflikten – und der Alltag unnötig schwer. In dieser Folge schauen wir uns an, warum genau das passiert und vor allem, wie sich das ändern lässt.
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Folgen, auf die wir uns in dieser Folge bezogen haben:
Wie man ein wirklich guter Vater wird
Buchempfehlungen:
Vorbildlich unperfekt von Marlies Johanna
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo, allerseits.
00:00:01: Es ist wieder Mutti Mittwoch und es gibt eine neue Folge.
00:00:04: Mutti ist die Beste!
00:00:05: Hallo Marlies.
00:00:06: Hallo.
00:00:07: Vielen Dank an euch dass ihr wieder so fleißig Fragen geschrieben habt.
00:00:13: für den Anfang fand ich richtig cool da war noch richtig gut dabei Und ich fange jetzt gleich mal mit einer an.
00:00:19: Ich find's generell, ich freu mich jedes Mal... Das will ich jetzt einfach mal kurz dalassen weil ihr kommentiert so viel und ich freue mich jedesmal eure Kommentare zu lesen auf die Folgen eurer Gedanken.
00:00:27: also danke auch noch einmal für alle die sich die Mühe machen nochmal Kommentare zu schreiben.
00:00:30: das ist immer richtig cool!
00:00:32: Okay also die Frage ist wenn ihr euch einen Luxus aussuchen könntet welcher wäre das?
00:00:39: Luxus?
00:00:40: kannst du Luxus definieren oder ist es egal?
00:00:43: Kannst du für dich selbst festlegen
00:00:46: Ich hätte so gerne einen Bauernhof, den ich nicht abbezahlen muss.
00:00:49: Also wenn ich ein Luxus hätte ... Ich hätte gern einen riesigen Hof also quasi in Haus, wie wir es auch wünschen.
00:00:58: Wir suchen ja ein Haus was im Hof ist wo wir dann irgendwie auch Partiere haben können und einen Garten natürlich.
00:01:07: Und ich würde mir aber wünscht, dass wir den nicht ab bezahlen müssen weil das wäre mein Luxus.
00:01:11: Das ist einfach uns.
00:01:13: Weißt du, was ich meine?
00:01:14: Dass man halt frei ist und quasi nur ... Also wie so das Wichtigste im Leben.
00:01:20: Nämlich ein Ort wo man wohnen kann, der es abgedeckt.
00:01:23: Was weiß ich meine!
00:01:25: Und dann an alles
00:01:26: was...
00:01:27: Genau, aber man kann trotzdem auch arbeiten.
00:01:29: also weil ich glaube, man wird unglücklich wenn man nicht arbeitet.
00:01:31: Ich will auch weiterarbeiten, aber ohne dieses Ding von Wenn ich jetzt aufhöre zu arbeiten bin ich obdachlos sozusagen.
00:01:38: Ja, ja man will ja etwas für die Gesellschaft beitragen Aber es ist auch blöd wenn man gezwungen ist.
00:01:43: Ja.
00:01:44: Ja, verstehe ich sich auch so und ich finde das ist ein Luxus den ich auch gerne hätte.
00:01:51: Aber ich habe noch einen Luxus also so langfristig.
00:01:54: Ein Haus dass uns gefällt mit einem großen Grundstück... Das wäre super!
00:01:59: Geh ich total mit.
00:02:01: aber ich hab noch als die Frage kam viel mehr direkt was anderes ein und das ist weniger so'n langfristiges Goal sondern bisschen kurzfristiger.
00:02:10: und zwar wäre für mich der absolute Luxus
00:02:14: Warte aus mich raten.
00:02:15: Ein Boxsack?
00:02:16: Nein!
00:02:18: Ja, das ist... ja, nee.
00:02:20: Das war nicht ich.
00:02:21: Der absolute Luxus wäre einfach ein Sparwochenende zu zweit oder eine Woche oder zwei Wochen oder auch regelmäßig einmal im Monat einen SparWochenende.
00:02:34: Ich würde so gern mit dir einfach in die Sauna gehen.
00:02:38: Noch mal nach Österreich
00:02:39: Ja, in die Berge.
00:02:40: Eigentlich meine Idealvorstellung ist tatsächlich genau das, was wir letztes Jahr gemacht haben.
00:02:44: Letztes Jahr war wir in Österreich am Weißen See im Strandhotel ... Am Weißensee heißt es glaube ich?
00:02:50: Ist das richtig?
00:02:52: Im Strandhotell am Weissensee mit so Spa-Landschaft und da hatten wir so eine gute Zeit weil's einfach superentspannend.
00:03:01: Wir haben viel sauniert.
00:03:02: Wir waren ein bisschen wandern in den Bergen.
00:03:05: Es war so schön.
00:03:06: Wir hatten eigentlich die meiste Zeit richtig schlechtes Wetter, es hat nur geregnet.
00:03:09: Da haben wir uns in die Sauna gesetzt und morgens Entspannungsmeditation gemacht.
00:03:15: Und was auch immer genau das ...
00:03:17: Das Essen war halt ... Hätte ich gerne.
00:03:18: Ich hab jetzt wo ich Kinder habe und also jetzt checke ich warum All Inclusive Urlaub auch richtig geil sein kann aber halt... Also das Ding ist, es muss schon auch essen sein, was halt geil ist weil ich glaube wenn du irgendwie in so einem ...
00:03:32: Pizza!
00:03:33: Ja, wenn wir dann die ganze ... Nee.
00:03:34: Aber das war halt
00:03:35: komplett
00:03:35: veganes Essen aber so megasterne Küche und es war richtig geil!
00:03:39: Das war richtig schön.
00:03:41: Also aus der jetzigen Situation heraus mit relativ... Es geht also.
00:03:49: ich schlafe jetzt nicht so schlecht, aber vielleicht nicht so viel Schlaf wie ohne Baby?
00:03:55: Mit drei Kindern, mit einem vollen Alltag ist für mich gerade der größte Luxus.
00:04:01: tatsächlich einfach so ein Spa-Urlaub mit dir.
00:04:07: Weil Paarzeit ist auch schön!
00:04:10: Ja, das finde ich auch schön.
00:04:13: Gut, ich würde sagen... Wir starten jetzt mit dem Intro und dann geht es los mit der Folge.
00:04:18: Intro ab!
00:04:36: Also Paarzeit war schon ein gutes Stichwort denn heute soll es um Eltern als Team gehen und alles was so dazugehört.
00:04:46: Was würdest du sagen Marlies?
00:04:48: Funktionieren wir gut als Team jetzt?
00:04:52: Jetzt?
00:04:52: Also du meinst ... Ja, also jetzt?
00:04:54: Jetzt halt.
00:04:57: Genau jetzt in diesem Moment, indem wir ein Podcast aufnehmen und die Kinder an der Kita sind.
00:05:01: Ja, funktionieren wir gut!
00:05:04: Ich finde, wir funktionieren schon gut als Team.
00:05:06: Heute Morgen war ich sauer auf dich, weil du einen unserer Kinder Gummi-Bärchen gekauft hast.
00:05:13: Da hab' ich
00:05:14: mich nicht geteamt gefühlt.
00:05:16: Aber das ist schon drei Wochen her!
00:05:18: Das war ein Missverständnis.
00:05:20: Meine Tochter hat gesagt, bring mir bitte Gummibärchen vom Einkauf mit.
00:05:22: Ich habe sofort gesagt, nein das mache ich nicht!
00:05:24: Ich kaufe meinen Kindern keine Gummimärchen.
00:05:26: und maligstatt gesagt ach kauf wieder auch Gummibaerchen.
00:05:29: Nein, ich hab gesagt du kauf doch Gummiberchen aber das ist schon wieder drei Wochen her.
00:05:33: und ich meinte an... ich meint diese kleinen Haribo-Tütchen die so abgepackt sind weil die finde ich noch vertretbar weißt du?
00:05:40: Also ich finde so.. Weil dann kann ich denen halt so ein Tütchen geben.
00:05:44: Das war eigentlich das Paradebeispiel von Teamwork, das manchmal nicht ganz funktioniert und zu Missverständnissen führt.
00:05:54: Ich war jetzt auch nicht richtig sauer, ich war eher so ... Wieso hast du das gemacht?
00:05:58: Du hast es doch gesagt!
00:05:59: Und wir meinte so, ah, wir wollen beide keine Gummibärchen
00:06:02: aus.
00:06:03: Ich hätte das nie gemacht.
00:06:04: Ich hatte direkt gesagt, nein, es gibt keine Gumbi-Bärchen.
00:06:07: Aber wir hatten jetzt viel Süßigkeiten über Ostern.
00:06:10: Ich hab langsam kriegst ein Ding von, die hat einfach alle wegschmeißen.
00:06:13: Wir kriegen sie gar nicht so schnell weg gegessen irgendwie... Also halt Manchmal wär's mir lieber, die Kinder würden einfach so dreist sein, dass sie an einem Tag alles leer essen.
00:06:23: So?
00:06:23: Weißt du was ich meine?
00:06:24: Aber sie holen sich halt jeden Tag so drei, vier, was ja eigentlich voll vorbildlich ist!
00:06:28: Ja... aber mir wäre es halt lieber, Sie würden auch mal einen Tag haben, an dem Sie keinen Zucker essen sozusagen.
00:06:34: Mir wärs auch lieber also wir lassen mit den Süßigkeiten und Oster-Süßigkeiten, der eh langsam aufgebraucht.
00:06:39: Und dann gibt's erst einmal keine ... Wir machen die jetzt selbst, ich hab nämlich so Firmchen bestellt und jetzt mach' ich mit den Gummibärchen selbst heute Nachmittag.
00:06:47: Ich freu mich da schon drauf.
00:06:48: Das wird richtig cool!
00:06:49: Ich glaub, ich film das für euch mit.
00:06:51: Ja, voll die coole Content-Idea auch.
00:06:52: Okay weiter geht's.
00:06:55: Ich empfinde unser Teamwork und das ist meine Sicht.
00:06:58: Vielleicht siehst du das anders?
00:06:59: Das wirst du gleich sagen.
00:07:01: Klar es gibt mal solche Missverständnisse weil das passiert einfach.
00:07:05: Weil als Eltern muss man ja ständig Entscheidungen treffen relativ schnelle Entscheidungen Und ich hab dann zum Beispiel einen Supermarkt drin gedacht.
00:07:14: oder meine ... mein Kind hat gefragt, darf ich Süßigkeiten?
00:07:17: Darf ich Gummibärchen haben?
00:07:18: und in meinem Kopf war so, hm eigentlich nicht.
00:07:20: Aber ich hab mich dann erinnert, ah Marlis hat ja gesagt, mach das doch, kaufe dir doch Gummimärchen!
00:07:25: Dann habe ich entschieden okay, ich kaufe jetzt natürliche Gummiberchen.
00:07:29: Aber halt Haribo Kirschen und nicht
00:07:31: die abgepackt.
00:07:32: Ey sie hat sich voll gefreut also auch okay.
00:07:33: Sie ist ja auch sehr traurig gefolgt genau.
00:07:36: So und da kommt es nun mal einfach schnell zu Missverständnissen dieser Art, dass man dann irgendwas noch im Kopf hatte und dann irgendeine Information da ist.
00:07:46: oder das passiert einfach.
00:07:47: Aber solche Situationen die definitiv passieren über diese hinaus finde ich, dass unser Teamwork im Alltag sehr gut ist und mittlerweile wirklich sehr reibungslos funktioniert.
00:08:00: also es kommt mir so vor als wären wir als team wie ein gut funktionierendes Uhrwerk wo alles ineinander greift wo jeder seine Aufgaben und Verantwortlichkeiten hat und es läuft Gerade einfach.
00:08:12: Oder wie siehst du das?
00:08:13: Ja ... ja, ich seh es eigentlich auch so.
00:08:16: Also, ich sehe manchmal alles aus meiner subjektiven... Ich bin die Frau und mache alles alleine Brille.
00:08:24: Und dann bin ich so, er hat schon wieder das und das nicht gemacht.
00:08:26: Dann fällt mir aber auf, dass du Zehntausend andere Sachen gemacht hast.
00:08:29: Ich hab drei Stunden Mittagsschlaf gemacht.
00:08:33: Mir fällt das manchmal ... also, mittlerweile hängt's gar nicht mehr an dir, sondern eher an mir.
00:08:38: Dass ich quasi wieso Feminismus übertreibe manchmal, also so in meinem Kopf.
00:08:44: Dass ich wieso denke, ja du musst alles machen und ich gar nichts.
00:08:47: Also das stimmt auch nicht.
00:08:48: aber wenn ich halt dann einmal... Also zum Beispiel gestern oder ich weiß nicht, gestern ist jetzt kein... doch nehmen wir gestern als Beispiel.
00:08:55: Gestern habe ich ja drei Stunden Mittagsschlaf gemacht oder so weil ich ultra fertig war ne?
00:09:00: Und du hast dann die Kinder abgeholt und warst mit den Kindern auch noch beim Hobby.
00:09:07: Ich war einkaufen?
00:09:08: Du warst einkauft und in der Zeit hatte ich das Baby, dann hab ich ... Abendessen gekocht so.
00:09:14: Und dann war abends und du hast dann Sport gemacht und dann Gitarre gespielt noch.
00:09:21: Und ich war natürlich in der ganzen Zeit mit Baby.
00:09:23: Früher, also mittlerweile ist es nicht mehr so, aber vor ein paar Wochen hätt ich was gehabt.
00:09:27: wie jetzt spielt er schon wieder Gitarren, hat immer Freizeit.
00:09:32: Weißt du, was ich meine?
00:09:33: Das hab ich nicht oft so gegedanken.
00:09:35: Aber halt so manchmal ... aber es ist voll unfair.
00:09:38: Weil's keinen Sinn ergibt.
00:09:41: Ich finde, da muss man sich auch mal so grade ... Ich weiß nicht, ob das vor allem bei Frauen so ist.
00:09:46: Aber gerade als Frau, die sich mit Feminismus befasst, manchmal ein bisschen wie auf die Bremse treten und sich dann die eigene Partnerschaft noch mal ganz genau angucken und sich überlegen, ist es wirklich so, wie ich sage und denke oder ... Ist es jetzt gerade einfach okay, für mich ein bisschen anscheinend mit dem Baby zu sein?
00:10:03: Aber gleichzeitig hattest du ja das Baby auch die ganze Zeit alleine und so weiter.
00:10:06: Weißt du was ich
00:10:07: meine?
00:10:07: Ja total!
00:10:09: Also ich finde insgesamt ist Gleichberechtigung extrem wichtig.
00:10:16: aber auf welche Art diese Gleichberechigung gelebt wird ist höchst individuell.
00:10:21: also es kann halt auch gleichberechtigt sein wenn man quasi so dieses klassische Familienbild lebt in dem der Mann arbeitet und quasi für die Einkünfte sorgt.
00:10:34: Und die Frau zu Hause ist, da quasi ihre Verantwortung hat.
00:10:37: Selbst das kann gleichberechtigt sein unter bestimmten Voraussetzungen?
00:10:41: Ja ich glaube also ... Das Ding ist halt ... Ich weiß nicht, dass wir das Thema eigentlich gar nicht so anschneiden.
00:10:47: Aber was man bei diesem Teamgedanken nicht vergessen kann, ist eben dieser wohlwollende Blick auf den Teampartner.
00:10:54: Ich denke im Endeffekt ist halt Team- und auch Gleichberechtigung und sowas sofort mehr oder weniger, wie so gegeben.
00:11:00: Wenn halt beide einen wohlwollenden Blick aufeinander haben und quasi beide wollen das Gegenüber, dass es dem gut geht?
00:11:07: Und wenn jetzt zum Beispiel mit der Ordnung ... Ich hatte ganz lange ein viel größeres Ordnungsbedürfnis als durch, würde ich sagen mittlerweile hat sich das sehr angeglichen.
00:11:16: also, dass du da quasi aufgeholt hast aber es war auch einfach ganz klar, dass Du aufholst und ich nicht meine Standards runter schraube weil Du halt quasi gesagt hast na, das ist Dir wichtig und ich liebe Dich komme ich einfach an den Punkt, an dem wir uns beide wohlfühlen.
00:11:30: Das ist genau dieser wohlwollende Blick.
00:11:32: und wenn du jetzt gesagt hättest ja aber ... das ist doch nicht mein Problem, wenn es dich quasi für dich ordentlicher sei musst du noch selber weg, dann wär das halt kein wohlwölner Blick sozusagen.
00:11:43: Und andersherum hab ich halt den wohlwöllenden Blick, wenn ich sehe ach das und dass hast du gerade nicht gemacht?
00:11:48: Ja okay vielleicht weil er das einfach nicht so im Blick hat wie ich
00:11:56: finde ich wichtig ist, also gerade wenn man sich so im Feminismus drin ist und sieht okay was macht das Patriarchat?
00:12:05: Was für Ungerechtigkeiten gibt es und so weiter.
00:12:09: Ist aber auch dass man die Partnerschaft als Partnerschaft zieht und als individuelle Situationen, die gerade passieren.
00:12:17: und es ist nicht alles ein gesellschaftliches Problem.
00:12:21: natürlich lässt sich alles auf einen gesellschaftliches Problem letztendlich vielleicht zurückführen, aber vielleicht auch nicht.
00:12:27: Wenn ich aus uns achtsamkeit oder weil ... Ich gerade einen Anruf bekomme oder wenn ein Kind treibt oder sonst was meine Kaffeetasse auf die Arbeitszeichenstelle und nicht in die Spülmaschine und dann weg bin, ist es nicht, weil ich Frauen hasse und weil mir egal ist wie's dir geht sondern ich hab einfach nur in dieser Situation vergessen.
00:12:48: So der Unterschied macht eher dieses Grundlegende aus fühle ich mich auch verantwortlich.
00:12:56: Und das ist so ein bisschen der wichtigste Punkt, fühlen sich beide für die Familie oder fühlt sich nur einer verantwortlichen und der andere hilft quasi aber es nicht verantwortliche.
00:13:08: Das ist ein ganz wichtiger Kernpunkt.
00:13:11: Also davor ist halt vieles patriarchal.
00:13:17: So kannst du nicht anders sagen, also wir hatten ganz lange irgendwie diese Aufbeteilung quasi mehr oder weniger für fünfzig-fünfzig und trotzdem war da kein Gefühl von Gleichberechtigung weil es immer irgendwie so ein Ding war von ja ich helfe dir doch und jetzt musst du doch zufrieden
00:13:35: sein.
00:13:35: Ich mach das dir jetzt echt!
00:13:36: Jetzt musst du auch zufriedene sein.
00:13:37: warum bist du immer noch unzufriedenmäßig?
00:13:38: Und so funktioniert das irgendwie nicht und das ist voll spannend.
00:13:41: im Endeffekt ähnlich ist wie bei Kindererziehungen, ob man ein Team ist oder nicht hängt voll auch an der Haltung.
00:13:48: Also es hängt einfach zu ... Ich würde sagen über achtzig Prozent auf der Haltung.
00:13:53: Ja, jetzt räume ich für dich auf damit du nicht meckerst und weil ich quasi angepisst davon bin dass du meckerst und ich dir dann zeige so ich mach das aber jetzt und siehst ihr ja?
00:14:08: Oder Räume ich jetzt auf, weil du mir wichtig bist.
00:14:11: Und weil das dein Zuhause ist?
00:14:12: Weil es mir wichtig ist, dass unsere Familie funktioniert so auch rein Familienorganisatorisch.
00:14:17: Das ist ein Unterschied und das merkt man auch diesen Unterschied.
00:14:21: Also gerade was Aufräumen angeht ... Du hast es ja für dich entdeckt!
00:14:24: Ich hab meine Liebe zum Aufräum auf dich übertragen quasi.
00:14:27: Es ist viel schöner in einem ordentlichen Zuhauser zu leben sozusagen.
00:14:32: Ja, Aufräume... Ich finde dieses wenn man nicht aufräumt und ganz ehrlich die letzten Wochen eine Phase, wo ich auch weniger aufgeräumt war.
00:14:41: Weil ich war so bisschen zerstreut.
00:14:43: Genau und da ist zum Beispiel ... Da war ich dann auch ein paar Mal echt sauer oder hab halt dann so angesprochen hey das und dass sich für mich alleine gelassen.
00:14:50: oder warum hast du das nicht einfach gesagt?
00:14:51: Und dann haben wir einfach nur drüber uns unterhalten weil mir halt die ganze Zeit auch klar war oder es war ziemlich offensichtlich, dass es halt gerade in der Phase ist genauso wie du nicht mich anmeckerst wenn ich irgendwie die halbe Nacht nicht geschlafen habe und dann weiß ich nicht mein Frühstück irgendwie vergesse wegzuräumen oder so, dann würdest du mich ja genau so wenig anmelkern Ja, voll.
00:15:08: Weil man halt ... Das ist genau das, weil man in der Partnerschaft die Nuancen zulassen muss, dass beide nicht perfekt sind so?
00:15:15: Total!
00:15:17: Das ist total wichtig.
00:15:19: Wenn wir jetzt beim Gleichberechtigungsthema sind, möchte ich noch mal hervorheben, dass es das Allerwichtigste ist, dass sich beide verantwortlich fühlen und Aufgabenverteilungen hin oder her kann man frei wählen.
00:15:32: aber so... Es müssen sich beide für die Familie verantwortliche fühlen.
00:15:37: Wenn es primär deine Aufgabe ist, die Wäsche zu machen.
00:15:41: Ich fühle mich trotzdem dafür verantwortlich weil es lange Zeit auch primär meine Aufgabe war und wenn ich sehe dass die Wäschekörbe voll sind dann mache ich die Wæsche weil ich mich da auch für fühle.
00:15:52: Also egal wie der Aufgabenverteilung ist und egal ob sie Fifty-Fifty oder nicht beide müssen sich verantwortliche fühlen und beiden muss es wichtig sein das die Familie läuft Und zum Beispiel auch Thema Ordnung.
00:16:11: Ich finde es wichtig, dass das Familienleben läuft.
00:16:14: und ich hab gemerkt wenn's unordentlich ist dann sind viele andere Dinge schwieriger und dann werde ich immer zerstreuter.
00:16:22: also wenn meine Umgebung nicht ordentlich isst Dann werd ich im Kopf auch Unordentlich.
00:16:27: Ja die Kinder glaube ich safe noch schlimmer ne?
00:16:30: Also
00:16:30: ja und ich habe einfach gemerkt okay Die Familie läuft besser wenn es ordentlich ist und deshalb ist mir jetzt ordnungen ... wichtiger, weil mir ist wichtig dass die Familie läuft.
00:16:41: Weil ich mich verantwortlich fühle!
00:16:42: Ich finde es auch so lustig, weil die Kinder kennen das halt mittlerweile auch so... ...weil für mich ist das wirklich ganz extrem so.
00:16:47: also wenn quasi die Wohnung ordentlich ist dann ist auch in mir drin geordneter und mit den Kindern, ich packe ja voll oft mit denen oder koche mit dem oder so und voll oft sage ich da zwischen drinnen, ich muss jetzt mal kurz aufräumen mich sammeln, sonst verliere ich den Überblick.
00:17:04: Und das habe ich dir schon mal erzählt.
00:17:06: Habe ich vielleicht sogar in der Podcastfolge erzählt?
00:17:08: Ich weiß nicht.
00:17:08: und es war so süß weil ich einfach auch eine Situation hatte wo ich so dachte ja ich muss jetzt mal ganz kurz hier aufräumen und mich sammeln, weil sonst verlieere ich einen Überblick um meinen Sohn gleichzeitig mit mir gesagt hat, sonst verlierst du den Überblick!
00:17:22: Das war irgendwie richtig süß Ja aber ich finde halt wirklich dass das ein Unterschied macht.
00:17:26: man merkt das auch bei den Kindern wenn das Zimmer ordentlich ist.
00:17:30: Aber ich finde so, dass es mittlerweile würde ich sagen.
00:17:35: Wir sind glaube ich an diesem Grundpunkt in dem wir uns beide verantwortlich fühlen und ich glaub das ist eigentlich der große Hauptgrund warum jetzt bei uns sehr weshalb wir als Team besser funktionieren als in der Vergangenheit und warum es auch so gut funktioniert weil jeder kann quasi seine Aufgaben übernehmen aber beide fühlen sich verantwortliche.
00:18:02: Was ich ganz deutlich merke, ist auch einfach ... Ich muss dir das nur noch einmal sagen.
00:18:06: Also halt weil ... Das haben auch viele Frauen, das kenne ich von meiner Mama aus meiner Kindheit.
00:18:12: Aber als ich klein war, sie musste meinen Papa tausendmal sagen, dass und das Regal muss aufgehängt werden.
00:18:18: Und mittlerweile ... Und das ist auch einfach wohlwollender Blick, glaube ich.
00:18:25: Dass einem das wichtig ist.
00:18:26: Weil ich glaub voll viele Männer, es ist einfach egal was ihre Frauen sagen so ein bisschen.
00:18:29: Also weil ... Wir haben uns zwei Spiele unterhalten und ich meinte zu dir irgendwie ärgert mich dass sich hier nur eine Steckdose habe.
00:18:36: Ich find das cool wenn ich einen Mehrverstecker hätte.
00:18:40: Und ich hab das aber gar nicht zu dir gesagt als Aufgabenauftrag sondern einfach nur weil wir uns gerade unterhalten haben über Dinge weißt du?
00:18:48: Und keine zwei Stunden später war da einfach mehr Verstecker Weil du den einfach reingemacht hast.
00:18:52: Und in solchen Momenten, falls uns Männer zuhören ... Ich hab mich so von dir geliebt gefühlt, weil du mir halt zugehört hast und was gemacht hast, was mir wichtig war.
00:19:02: Und solche Gesten machen halt Frauen ganz viel!
00:19:05: Also, Frauen machen sowas ganz, ganz viel für ihre Männer.
00:19:08: Und ich glaub, ganz viele Männer machen das nicht.
00:19:11: Mir ist auch richtig ... Ich weiß auch nicht mehr, wann bei dir dieser Switch war von ..."Ich mache sowas
00:19:17: nicht.".
00:19:18: Das ist jetzt schon viele Jahre her, da aber ... Keine Ahnung.
00:19:21: Das finde ich auch irgendwie wichtig, das liegt damit zusammen oder hängt damit zusammen, dass Männer weniger Empathie beigebracht wird und im Endeffekt ist es ja einfach auch Empathies wenn man sich so hineinversetzt.
00:19:32: okay ich stelle mir gerade vor du findest Ordnungen irgendwie blöd und dich stresst das Und mir ist es ein bisschen egal.
00:19:40: Ich find's auch schön wenn ordentlich ist Aber mich stresst es eigentlich jetzt nicht.
00:19:43: Okay aber so fühlt sich das für dich an.
00:19:45: will ich, dass du dich so fühlst?
00:19:47: Nein So weißt das.
00:19:48: ich meine, es ist ja einfach nur Empathie.
00:19:51: Genauso wie ... Ich mache mal das Fenster zu wenn der Tisch gedeckt ist weil du nicht willst dass es essen kalt wird?
00:19:56: Ja.
00:19:58: Hatten wir auch schon mal... Ich weiß nicht ob wir eine ganze Folge über Empathies gemacht hatten aber wir hatten auf jeden Fall eine Folge in der wir herausgestellt haben Wie wichtig das ist.
00:20:05: Wie wichtig Empathied einfach ist für Kinder zum Lernen und dann im Endeffekt auch für eine gelingende Partnerschaft.
00:20:15: Ich glaube die Folge heißt wie man ein wirklich guter Vater wird.
00:20:18: Da könnt ihr noch mal reinhören.
00:20:20: Oh ja, die passt generell gut!
00:20:21: Also ich weiß gar nicht ob das da gesagt wird aber wie man ein wirklich guter Vater wird ist eine super Folge die ergänzend für diese Folge ist.
00:20:30: Hört er unbedingt rein?
00:20:31: Ich schreib's dir nochmal in die Show Notes damit ihr die auch findet.
00:20:34: auf jeden Fall anhören direkt nach dieser Folge.
00:20:38: Möchtet ihr noch einmal zusammenfassen der deckt Ki von Gleichberechtigung in der Familie ist vor allem dieses Verantwortungsgefühl.
00:20:45: Ich hab's schon mehrfach jetzt gesagt, aber ich möchte das so nochmal abschließend sagen, falls jemand sich fragt ja wie schafft man um Gleichbereichtigung?
00:20:53: Eigentlich so.
00:20:53: eigentlich ist das die Antwort meiner Meinung nach.
00:20:57: oder findest du da gibt es noch andere Aspekte?
00:21:00: dazu kurz kommen würden.
00:21:02: Also ich denke, es ist generell wichtig auch jetzt so bei diesem Team Gedanken dass sich Männer und Frauen also beide aber vor allem Männer mit Feminismus auseinandersetzen einfach nur damit sie diese systemische Perspektive kennen und auch reflektieren können.
00:21:16: Das fühlt ja auch zu Verständnisse.
00:21:18: warum wird meine Frau überproportional böse?
00:21:23: weil ... jetzt irgendeine Kleinigkeit gemacht haben.
00:21:26: Genau,
00:21:27: und diese Kleinigkeiten die kommen ja auch nicht von irgendwo her.
00:21:30: also das ist ja auch so dass es schon auch eine Sozialisierung ist die halt dazu führen weil es ist kein Zufall dass man diese ganzen Probleme überall hat.
00:21:39: Die meisten heterosexuellen Paare haben ja genau dieselben Probleme.
00:21:44: Und trotzdem muss man halt die eigene Beziehung ... Es ist wichtig, dass man den systemischen oder ... Ich weiß nicht, ob man das systemisch nennt, aber den sexiologischen oder gesellschaftlichen Aspekt dahinter kennt und gleichzeitig aber auch als Dynamik betrachtet was sie ist.
00:22:00: Das bedeutet der Mann ist nicht nur das Problem in so einer heterosextuellen Beziehungen sondern die Frau genauso weil du kannst... keine Rollen quasi Verteilung haben, die du nicht einnimmst.
00:22:11: Du könntest jetzt nicht in die Rolle der ... fürsorglichen Frau gedrängt werden, wenn du diese Rolle Patu nicht einnehmen würdest.
00:22:19: Es gibt ja auch Familien, in denen es genau andersrum ist so.
00:22:23: Deshalb muss man das immer als Dynamik sehen.
00:22:26: Wenn ich mich darüber aufrege, dass du den Müll nie rausbringst, dann musst ich aufhören, damit du siehst, dass es scheiße ist, wenn man den Müllen nicht rausbringt und also... Ja.
00:22:36: Wir hatten ja auch in der letzten Folge, ganz am Ende die Zuhörerinnenfrage.
00:22:41: da hatte eine Mutter gefragt okay bei uns ist es so wir versuchen quasi gleichberechtigt zu erziehen und haben gleiche Werte.
00:22:54: aber wenn wir gleichzeitig versuchende Situationen zu lösen dann funktioniert das nicht, dann funktioniert gar nichts.
00:23:00: und wie kann man das lösen?
00:23:02: Und unsere Antwort war quasi Nur einer ist in einer Situation verantwortlich.
00:23:07: Da kann immer nur ein Elternteil zur Zeit die Verantwortung übernehmen und das andere Elternteil steht einfach nur da, ist quasi back up, springt ein wenn die Situation eskaliert?
00:23:18: Nur dann, wenn man merkt okay diese Situation eskalliert wir kommen hier nicht weiter, das funktioniert nicht!
00:23:23: Nur dann wird eingesprungen und ansonsten wird nicht eingesprung.
00:23:26: Da müssen sich schon beide auch verantwortlich fühlen, würde ich sagen.
00:23:29: Aber es ist halt der eine Hauptverantwortliche und der andere mitverantwortlich.
00:23:31: Und das ist halt je nach Situation.
00:23:33: also nicht die Mutter ist immer hauptverantwortlig bei jedem Konflikt sondern wenn der Vater ein Konflikts hat mit dem Kind dann ist der Vater verantwortlicht und die Mutter isst das Backup so.
00:23:44: Ich nehme jetzt Beispiel Kinderbett fertig machen.
00:23:46: einer ist jetzt dafür verantwortlicher ein Kindbett fertig zu machen oder mehrere Kinder.
00:23:51: Eigentlich beide
00:23:52: immer.
00:23:53: Das ist ein gutes Wahl, Bettfertig machen wir tatsächlich, wenn man auf einer macht die Küche und der andere macht die Kinder.
00:23:58: Genau!
00:23:58: Und dann ist es so, wenn ich jetzt dafür verantwortlich bin, die Kinder bettfertigt zu machen... ...und das vielleicht nicht genauso läuft wie du dir das vorstellst, wär's trotzdem wichtig dass du mich die Kinder bettfertigt machen lässt und nicht bei jedem bisschen was du jetzt anders gemacht hättest dazwischen springst und dann die Verantwortung übernimmst weil das ja dazu führt, dass ich die verantwortung nicht haben kann wenn du die immer automatisch übernimmt.
00:24:24: naja vor allem also das ist ja für die kinder als es auch scheiße.
00:24:27: einfach generell das habe ich aber früher ganz viel gemacht glaube ich weil irgendwie ich hab das auch nicht ich habe so nur außen nicht ausgehalten.
00:24:36: Ja man muss schon aushalten können dass der partner das anders macht und man muss auch aushalten können und das hatten wir auch bereits letzte folge gesagt dass vielleicht der Partner das auch schlechter macht als man selber.
00:24:48: Muss man wirklich, also es ist wichtig!
00:24:50: Weil wie soll der Partner da sonst lernen?
00:24:52: Der muss ja auch Trial Error machen, ihr wart nicht perfekte Eltern von Anfang
00:24:55: an so.
00:24:56: Man kommt jetzt an den Punkt, die Verantwortung waren noch nicht so, wie sie sein sollen und man hat jetzt Partnerschaftsgespräch geführt und gesagt, ich schaff das nicht du musst dich mehr einbringen Du hast jetzt die Kinderbett fertig Und der Partner, der es bisher noch nicht gemacht hat muss das dann eben auch lernen und machen.
00:25:15: Und der kann das nicht sofort, und er kann es dann auch nicht so gut wie ihr, wenn ihr das die letzten zwei Jahre gemacht
00:25:20: habt.".
00:25:21: Ja, sehr logisch!
00:25:21: -"Und da muss man das einfach aushalten, dass jetzt der andere verantwortlich ist und nur dann einschreiten, wenn's eskaliert.
00:25:27: So, wenn jetzt der Partner anfängt, das Kind anzuschreien oder so.
00:25:30: Dann auf jeden Fall anschreiten.
00:25:31: Und ansonsten nicht, weil ... Das ist nämlich dieses Problem... Dieses ähm ... was ja in feministischen Kreisen als weaponized incompetence and maternal gatekeeping so als Konflikt gesehen wird?
00:25:44: Ja, Maternal Gatekeeping ist ja quasi die Gegenantwort.
00:25:47: Aber ich glaube halt mittlerweile auch das Weaponize-Inkompetenz wäre wirklich dass jemand
00:25:53: absichtlich blöd anstellt um Dinge nicht machen zu müssen... Und ich
00:25:55: glaube in Partnerschaften gibt es solche Menschen immer.
00:25:58: Gibt es immer!
00:25:59: Aber ich glaub in den allermeisten Partnerschafts findet sowas nicht statt sondern eine Person die weniger Übung hat macht einfach mehr Fehler.
00:26:06: Das ist einfach logisch.
00:26:07: Also ich muss.. Ich kann definitiv sagen bei uns Bei mir war's nie weaponized incompetent dafür, dass du mir sehr oft weaponized in Kompetenz vorgeworfen hast früher.
00:26:16: Boah weiß ich gar nicht mehr aber ja voll ... Doch es
00:26:18: waren nie weaponised incompetents.
00:26:19: Ich hab nie irgendwas
00:26:21: mit Absicht
00:26:22: schlecht gemacht damit ich das nicht machen muss sondern...
00:26:24: Deshalb ist so Feminismus halt immer ein bisschen so Ja weiss ich nicht.
00:26:28: also halt Das kann man nicht so gut auf die eigene Partnerschaft finde ich übertragen.
00:26:36: Man ist glaube ich einfach nicht gut beraten alles so beinhart
00:26:40: Ja.
00:26:41: Und nicht wohlwollend einfach so auf die Partnerschaft rauf zu ... drüberzuziehen?
00:26:47: Ja, ja und Maternal Gatekeeping ist genau das was ich meinte, ähm quasi dass man die Person auch mal lassen muss und wenn man sagt hey will du den Müll rausbringst dann auch darauf wartet, dass der Partner das tatsächlich macht und nicht immer zwei Schritte voraus sein sozusagen.
00:27:04: Vielleicht erklärst du noch kurz Maternal gatekeeping für dass kein Begriff ist.
00:27:09: Ich
00:27:09: hab gar keine Ahnung von der Definition, also ich weiß nur ...
00:27:11: Also mütterliches Gatekeeping heißt ja eigentlich im Prinzip Partner möchte aber
00:27:18: Mutter
00:27:18: lässt ihn nicht weil sie nichts abgibt.
00:27:21: Ja eben
00:27:22: und es ist ja insofern dann auch ein Stück weit berechtigt wenn man dann immer dem Partner steht und dann immer einspringt bei jedem bisschen was anders läuft als wenn's selbst funktioniert
00:27:33: oder?
00:27:33: Oder den Partner den Mund verbietet.
00:27:34: da gibt´s auch eine die so gewaltfreie Kommunikation macht.
00:27:39: Und die hatte auch mal so ein Video hochgeladen, gehabt mit ihrem Partner und hat irgendwie quasi gezeigt wie man Gewaltfrei-Kommunikationen mit ihren Partner machen kann.
00:27:48: Ich fand das Video so gruselig weil sie einfach ihm die ganze Zeit den Mund verboten hat und reingegreht.
00:27:53: Er mit den Kindern ganz normal gesprochen
00:27:55: hat.
00:27:55: Weil er ganz normal authentisch gesprochen hat, einfach so wie er gesprochen hat War das gleich so, das war jetzt aber nicht GFK.
00:28:03: Bitte benutze meinen
00:28:04: Schema.".
00:28:04: Und dann aber halt auch zum Nachgang hatten die irgendwie aus dem Gespräch.
00:28:07: Das ist richtig gruselig!
00:28:08: Es war richtig grusellig und ich habe mir auch so Boah in Sohne.
00:28:12: Weil das ist dann wirklich ... Ich find Feminismus extrem wichtig.
00:28:16: Wir müssen auch nicht darüber diskutieren, dass Frauen global gesehen und systematisch weiter unterdrückt werden.
00:28:22: Das steht aus der Frage.
00:28:23: aber in Partnerschaften ist es zum Teil schon ... Da gibt's viele Männer die halt sich extrem bemühen und vielleicht das noch nicht hundertprozentig verinnerlicht haben und keine Ahnung war's.
00:28:35: Ist ja auch schwierig aus ... der männlichen Sozialisationsperspektive hinaus?
00:28:40: Ja, genau.
00:28:40: Man muss ja da wirklich lange dran arbeiten und das ist ein Prozess.
00:28:43: Ihr müsst euch auch überlegen, seit zwanzig Jahre männlich sozialisiert worden, sagen wir mal.
00:28:47: Und dann mit zwanziger findet ihr eine Partnerin ... Dann fängt die an, euch mit Feminismus auszusetzen weiter.
00:28:51: Dann dauert es ja auch ne Weile bis man das alles aufgelöst hat und so.
00:28:56: Man muß den Prozess halt auch ein bisschen vertrauen vielleicht oder keine Ahnung.
00:29:02: Aber gleichzeitig auch... Das Ziel is nicht dass der Mann Experte im Feminismus wird und der absolute Feminist, sondern Ziel ist ja nur ... dass die Beziehung funktioniert.
00:29:15: Und das... Die Elternschaft als Team funktioniert, dass es läuft.
00:29:19: Man muss das nicht alles in Detail ... kennen und verfechten.
00:29:22: Nee, aber man sollte finde ich schon ...
00:29:24: Mein Grundwissen ist wichtig
00:29:26: fürs Verständnis?
00:29:27: Für mich würde es extrem stören, wenn du so krasses sexistische Witze die ganze Zeit lustig finden würdest oder so.
00:29:34: Ich glaub da würden wir auf keinen Gründen kommen insgesamt.
00:29:36: Wenn du dich damit nicht auseinandersetzen würdest.
00:29:39: Weißt das ich meine?
00:29:40: Ja,
00:29:40: zumindest Maas geht's um Werte.
00:29:41: Die
00:29:41: andere Perspektive
00:29:42: verstehen ist gut definitiv auch.
00:29:47: Was ich mir gerade einfällt... Ich glaube, es ist ultra-wichtig.
00:29:51: Aber wenn wir jetzt noch mal über das Erziehungsthema sprechen ... Ja?
00:29:54: Dass man auch was die Erziehungen angeht, dieselben Ziele und Werte hat.
00:29:58: Und da hab ich letztens drüber nachgelacht, wär's eigentlich voll gut sich zusammenzusetzen und aufzuschreiben, was sind meine Ziele in der Erziehungszeit?
00:30:08: Wenn die einheitlich sind quasi, dann könnt ihr euch ja sicher sein, dass ihr ungefähr am selben Strang zieht.
00:30:15: Das auch auszusprechen, ich will nicht schimpfen zum Beispiel!
00:30:19: Ich finde den Gedanken, dass man sich erst mal zusammensetzt und ... sich vielleicht auch so gezielt über Werte austauscht oder mal aufschreibt.
00:30:29: Was find ich wichtig in der Erziehung?
00:30:31: Was sind meine Werte?
00:30:31: Was ist meine Ziele?
00:30:34: Ist eigentlich total gut und notwendig!
00:30:35: Wir haben das nicht gemacht aber ich glaub wir sind ... Ihr
00:30:37: sollten das auch machen.
00:30:38: Mal also wirklich unsere ganzen Tipps sind vollgut.
00:30:40: Wir sollten das mal auf schreiben, wir sollten auch mal so...
00:30:43: Auch wenn wir prinzipiell ja sehr ähnliche Ziele und Werte haben und uns darüber ja auch so austauschen.
00:30:49: Ja, aber ich hatte das auch in meiner Story.
00:30:51: Weil ... Das ist wie mit den Raunächten.
00:30:54: Da schreibt man ja auch dreizehn Wünsche auf und dann verbrennt man die so zwischen Weihnachten und Neujahr.
00:30:59: Und am Ende bleibt einer übrig.
00:31:02: Also hat man quasi für jeden Monat einen Wunsch im Schicksal gegeben sozusagen.
00:31:07: Am Ende ist eine übrig, um sich selber zu kümmern.
00:31:10: Aber das Ding ist halt einfach ... Das haben wir letztes Jahr schon gemacht.
00:31:13: Und voll viele von den Wünschen sind in Erfüllung gegangen.
00:31:16: und ich glaube einfach, weil wenn man das aufschreibt dann ist das im Unterbewusstsein quasi so verankert dass es einem wichtig ist.
00:31:21: Dann hast du's mal aufgeschrieben und dann handelst Du halt ... Weil ich glaube über sechzig Prozent der Dinge die wir am Tag machen, machen wir unbewusst also ohne um bewusst darüber nachzudenken.
00:31:31: Und Du handelts dann einfach quasi unbewusst so, eher halt auf dieses Ziel in Arbeit.
00:31:37: Und ich hatte ... Ich weiß nicht, ob das blöd ist, aber ich hatte einen Wunsch von mir war, dass ich mich mehr um meine Freundschaften kümmere und wir haben April.
00:31:46: Dieser Wunscht ist jetzt schon zu hundert Prozent in Erfüllung gegangen.
00:31:48: Ja, stimmt.
00:31:49: Weil ich das auf einmal viel mehr priorisiere und es mir gar nicht schwerfällt auch.
00:31:54: Ich glaube wirklich, ja, das ist einfach ... Ja, ich glaub einfach, dass is wichtig so was zu machen.
00:32:01: Ja?
00:32:01: Und quasi der Zauber von diesem ... Wünsche für das nächste Jahr aufschreiben liegt vor allem darin, dass man sich einmal so wirklich Gedanken drüber macht.
00:32:11: Was einem überhaupt wichtig ist?
00:32:12: Was ist mir wichtig und was wünschen wir hier für dieses
00:32:15: Jahr?".
00:32:15: Und das ist ja ein bisschen auch... Also sagen wir mal so, das macht man ja auch im Arbeitsleben in dem Unternehmen.
00:32:22: Du musst ja Ziele definieren damit du irgendwas hast, worauf du hinarbeiten kannst oder damit du irgendetwas hast, was dir eine Richtung vorgibt.
00:32:31: Genauso ist es ja auch wenn wir uns zusammensetzen und unsere Werte aufschreiben, dann denken wir das erst mal so richtig aktiv drüber nach.
00:32:40: Was sind eigentlich meine Werte?
00:32:41: Was will ich eigentlich erreichen mit meiner Erziehung und was ist mir
00:32:45: wichtig?".
00:32:46: Und das könnt ihr genauso mit euren Kindern einfach machen?
00:32:48: Erstmal für sie selber auch!
00:32:49: Das kann man für sich selber machen, das kann man dann zu zweit machen und da kann man sicher auch darüber austauschen wo wollen wir hin?
00:32:57: Was ist eigentlich unser Ziel?
00:32:58: Weil Eltern als Team funktioniert schlecht oder gemeinsam erziehen, wenn man unterschiedliche Werte hat.
00:33:06: entgegengesetzte Richtungen zieht.
00:33:08: Genau, und auch generell Eltern als Team ist ja auch ein so weiter Begriff.
00:33:12: ihr müsst ja erst mal für euch definieren was das überhaupt bedeutet also Was es für euch bedeutend team zu sein.
00:33:17: für die einen wie du schon meintest Für die einen bedeutet das halt dass der eine Arbeit in der anderes Zuhause sind.
00:33:22: Das ist für die team und für die anderen wäre das quasi die Hölle.
00:33:25: Also
00:33:25: ich finde den Gedanken noch wichtig weil Ich finde auch die Aufgabenverteilung ich find Verantwortung ist viel wichtiger als Aufgaben Verteilung Weil Ja viele übernehmen halt Aufgaben aber helfen Weil sie sich nicht verantwortlich fühlen, das ist einmal Scheiße.
00:33:40: Und ja man kann sich die Aufgaben so legen wie es für einen einfach am besten passt dass der... ...die Dinge vielleicht macht, der das am besten kann oder für den das besseren Tag passt und das muss einfach nicht ... die Fifty-Fifty sein, solange sich beide verantwortlich fühlen.
00:33:57: Und das Deichel geht auch generell für die Partnerschaft.
00:34:00: also wenn ihr halt immer wieder Konflikte habt und euch auch gar nicht sicher seid ob ihr mit der Person zusammen bleiben wollt oder nicht weil es dich halt immer so zweifelt.
00:34:08: Ihr müsst euch hinsetzen und euch ganz klar darüber werden.
00:34:12: Weil wenn ihr... Also ich meine natürlich irgendwann zerbricht eine Beziehung bliebblablob.
00:34:15: aber wenn ihr eigentlich wirklich als Ziel habt dass diese Beziehungen weiter einfach mal aufschreiben wenn ihr das wollt, dass diese Beziehung weiter besteht.
00:34:23: Weil da ist dann einfach ein fester Wert, der verankert ist und dann werdet ihr auch eher noch Wege finden die dazu führen, dass die Beziehungen eben weiter bestehen können.
00:34:31: Das solltet ihr aber halt auch beide machen klar.
00:34:33: Aber also mir geht's darum ... Die meisten leben einfach so vor sich hin Und ich meine im Endeffekt macht man, also is es ja okay kann jeder machen wie er will?
00:34:41: Aber ich glaube, wenn man einfach generell sich darüber klaren ist was man will und was man nicht will auch.
00:34:47: Also vor allem aber was man Will Dann ähm dann lebt es sich viel leichter, weil man auf einmal halt priorisieren kann.
00:34:54: Also was ist das nicht meine?
00:34:56: So für mich irgendwie ... Ich hab mir zum Beispiel auch aufgeschrieben ich will nicht mehr soviel Fernsehen und ... Das einfach mal so aufzuschreiben und zu sehen ich will das wirklich nicht machen.
00:35:06: und dann jedes Mal quasi wenn man das macht dann sich bewusst zu sein.
00:35:09: Ich mach das gerade obwohl ich's eigentlich nicht machen will.
00:35:11: Weißt du was ich meine?
00:35:12: Was
00:35:12: ja auch für die Erziehung und generell fürs Zwischmenschliche extrem hilfreich ist Kleid auszustreiten.
00:35:21: Also wir werden ja nicht müde zu betonen, dass Klarheit den Kindern gegenüber extrem wichtig für die Kinder ist weil die Kinder dann Orientierung bekommen.
00:35:30: und diese Klarheit haben wir vor allem dann wenn wir uns richtig Gedanken drüber gemacht haben.
00:35:35: was will ich?
00:35:36: Und warum will ich das?
00:35:37: Ja und Genauso funktioniert es auch in der Partnerschaft so warum soll das nicht in der Partnerschaft funktionieren dass viele Missverständnisse und viel hin und her und viel oft Ich glaube, oft entstehen auch Konflikte.
00:35:49: Weil Dinge nicht ganz klar sind oder bei dem einen Elternteil nicht so ankommen wie die gemeint sind.
00:35:56: und ich glaube da ist diese Klarheit zu wissen ... Was will ich?
00:36:00: Was erwarte ich?
00:36:02: Und wie stelle ich mir das vor?
00:36:03: Super hilfreich um das richtig kommunizieren zu können.
00:36:07: Voll!
00:36:07: Dass man so auch das Team richtig aufbauen kann und seinen Partner da auch richtig mitnehmen kann.
00:36:13: Oder auch klar sein kann dass erwarte jetzt
00:36:15: Ja voll Voll, also ich kann es nur betonen wie wichtig das ist und halt auch vielleicht so generell... wenn ihr merkt, dass ihr euch so voneinander entfernt und das aber eigentlich gar nicht wollt.
00:36:27: Man kann ja auch so den wohlwollenden Blick auf den anderen fördern also sich so aktiv in den anderen hineinzuversetzen.
00:36:33: Und das meine ich jetzt nicht nur ... soll nicht nur die Männer machen sondern auch die Frauen sozusagen weil ich zum Beispiel auch manchmal dann schnell in dieses Gefallen mit oh jetzt hat er schon wieder seine Tasse nicht in die Sprühmaschine geräumt man erst er ruht sich einfach darauf aus, dass ich alles mache.
00:36:49: Ich hab dann einfach auch angefangen, mich so hineinzuversetzen.
00:36:53: Dann ist mir ebenso was aufgefallen wie ja natürlich hast du die Tasse nicht in die Sprühschiene gestellt.
00:36:57: Die ist ja auch noch halb voll.
00:36:58: Du konntest ja nicht mal dein Kaffee leertrinken weil die Kinder mussten irgendwie ... weiß ich nicht hat ein Konflikt und du bist dann hinterher gerannt.
00:37:03: oder weißt das ich meine?
00:37:05: Und das passiert halt so schnell dass man irgendwie denkt der andere handelt gegen einen aber eigentlich handelt er nur für sich oder für die Familie sozusagen.
00:37:13: Ja und da kann man sagen hey ich hab gesehen, dass deine Tasse da stand.
00:37:17: Das fand ich jetzt blöd es hat mich ein bisschen geärgert oder so.
00:37:19: keine Ahnung ist ja so diese Kommunikation erst mal wichtig.
00:37:23: Da muss man gar nicht schon wütend sein, bevor man ... Also natürlich passiert das.
00:37:28: Das auch und gleichzeitig kann man aber auch wenn man feststellt, ich ärger mich gerade über die Tasse, aber eigentlich hat er grade einen Brandgüller, der viel dringender war, dann kann man die Tase einfach in die Sprühmaschine stellen und es gut sein lassen.
00:37:41: Das mache ich auch
00:37:41: oft bei dir.
00:37:42: Machst du hier ganz genau?
00:37:44: Ich
00:37:44: spreche das ganz oft einfach nicht an.
00:37:45: Das
00:37:45: ist normal, das ist ein normales Familienleben.
00:37:48: Ja.
00:37:50: Also für mich gibt es so ein paar Themen, die einfach nicht wegzudenken sind aus dem Thema Elternheitsteam und das sind vielleicht so um das ganz Hochtraben zu bezeichnen.
00:38:03: Die Säulen einer gelingenden Elternschaft.
00:38:07: einmal Gleichberechtigung ist ein Thema was nicht rausdenken ist dann gleich Erziehungswerte und dass man übereinkommt mit.
00:38:19: Was sind die Ziele und wie wollen wir sie erreichen?
00:38:21: Was ist unsere Methoden, dass man sich da austauscht.
00:38:24: Und einfach eine Beziehung, die funktioniert.
00:38:26: Eine gute Beziehungen an sich.
00:38:28: So fällt hier noch was ein.
00:38:29: Ich glaube das sind so ... Die großen Felder, die am wichtigsten sind eigentlich... Ja halt
00:38:37: der Respekt füreinander!
00:38:38: Dass man nicht den Respekt ihm, das gehört ja zu einer Beziehion.
00:38:40: Dass man den Resekt füreinanders nicht verliert.
00:38:43: Also gegenseitig auch.
00:38:44: für mich ist es eben dieser wohlwollende Blick extrem wichtig weil er ist halt Der ist so, das ist für mich auch Respekt einfach.
00:38:51: Also wenn ich halt respektvoll dir gegenüber bin, dann hab' ich einen wohlwollenden Blick auf dich.
00:38:55: Ja und dass man sich auch gegenseitig liebt oder dass man es sich zumindest auch gegseitig mag und wertschätzt!
00:39:01: So... Das ist halt ultra wichtig.
00:39:04: Voll.
00:39:05: Weil ich glaube, wenn das gegeben ist, dann ist es auch viel leichter, wohlwollen zu sein und nicht genervt zu sein.
00:39:12: Ich möchte noch einen Gedanken da lassen.
00:39:13: Ich weiß nicht, ob das jemand interessiert aber ich fand es relativ spannend.
00:39:16: Es wird oft gesagt der Mensch ist gar nicht für Monogamie gemacht sondern in den und den indigenen Kulturen ist das so dass die Menschen serielle Monogamy haben oder keine Monogami usw.
00:39:27: Das sind deshalb mehr beziehungen zum Scheitern verurteilt.
00:39:31: Also das wird halt so in feministischen Kreisen oft gesagt.
00:39:34: Und ich möchte nur kurz dalassen, dass es nicht stimmt, sondern einfach nur bestimmte Kulturenseriele Monogrammi etabliert haben für ihre Kultur sinnvoll war.
00:39:43: Aber es gibt genauso indigene Kulturen, die auch Monogamie haben und im Endeffekt ist das einfach nur eine Entscheidung.
00:39:49: Das ist halt eine Entscheidung, für welches Modell du dich entscheidest?
00:39:52: Und wenn du eigentlich willst, dass Monogamy für dich funktioniert dann musst du ... Ich weiß gar nicht wie ich sagen soll, aber du kannst dich dafür entscheiden, dass es für dich funktioniert.
00:40:05: Dann funktioniert's auch für dich!
00:40:06: Also...
00:40:07: Ja, also ... Man muss
00:40:09: nicht sagen nach so vielen Jahren ist eine Beziehung zu Ende und dann ist es nicht mehr aufregend.
00:40:13: Dann muss man sich den Partner wechseln.
00:40:14: Weil das ist natürlich für die Menschen nur weil irgendein indigenes Volk das macht?
00:40:18: Es ist nur kulturell.
00:40:20: Und es könnte, es kann so sein wie man das möchte und festlegt im Endeffekt.
00:40:24: Woran man glaubt am Endeffekte ja...
00:40:26: Aber da finde ich's wichtig zu differenzieren.
00:40:28: Also natürlich wenn jetzt so Konflikte aufkommen und man jetzt ne Ehe-Krise hat, so dass das kommt mal hatten wir auch Da kann man sich leicht machen und sagen, ich geh jetzt, tschau.
00:40:40: Aber da hat man die Konflikte mit dem nächsten wieder?
00:40:42: Wir
00:40:42: sind eh nicht für Monogamie gemacht.
00:40:45: Geht halt zum Nächsten.
00:40:46: Da kommen dann irgendwie nach sechs, sieben, acht Jahren die gleichen Konflikte.
00:40:49: Tschau, gehe ich zum nächsten.
00:40:51: Ja ist vielleicht ... Also unsere Gesellschaft ist nicht so aufgebaut.
00:40:57: In unserer Gesellschaft...
00:40:58: Doch mittlerweile schon!
00:40:58: Ich finde schon dass mittlerweile eher Common Sense ist ja wir lassen uns irgendwann scheiden als das die Leute zusammen bleiben.
00:41:04: Ja stimmt Und gleichzeitig darf man nicht vergessen, es gibt auch echt scheiß Partnerschaften die
00:41:10: toxisch
00:41:10: sind und dann muss man da halt raus.
00:41:12: Dann ist das nicht einfach machen sondern dann ist es einfach okay.
00:41:16: ich muss einfach gesund bleiben und werde ich glücklich mit diesem Partner oder dieser Partnerin?
00:41:21: wenn die Antwort nein ist...
00:41:24: Wenn ihr in einem Team sein wollt und euer Teampartner sich nicht mal mit euch hinsetzt und die gemeinsam Ziele zum Beispiel aufschreiben möchte so dann seid ihr auch kein Team.
00:41:32: Es muss ja von beiden Seiten kommen.
00:41:34: Das ist ganz klar, wir haben viel gesagt für was können Frauen auch machen?
00:41:38: Was können Männer machen?
00:41:39: Ich glaube dieses was-können-frauen auch machen ist ein bisschen auch... dass das vielleicht oft nicht dazu gesagt wird oder was vielleicht doch oft ausgelassen wird
00:41:50: Ja, ich glaube historisch gesehen wurde halt immer gesagt die Frauen sollen irgendwas machen.
00:41:53: Die sollen das machen und die sollen das.
00:41:56: Und ich glaub deshalb lag der Fokus jetzt einfach mal sehr ... Das ist auch sehr berechtigt, was Männer eigentlich so tun können.
00:42:02: Aber
00:42:02: es müssen ja beide etwas tun?
00:42:03: Da kann nicht nur eine Seite betrachten!
00:42:04: Genau.
00:42:05: also Männer sollten auf jeden Fall für sich auswas für den Feminismus tun ohne dass sie in einer Partnerschaft sind oder unabhängig von der Partnerschaft.
00:42:11: Eine Partnerschaft ist halt einfach eine eigene Dynamik.
00:42:15: Also die kann man nicht komplett auf ne Gesellschaft halt hochbrechen sozusagen.
00:42:20: Das geht halt einfach nicht, deshalb finde ich man sollte da schon noch mal so ein bisschen individueller reingucken.
00:42:26: es geht nicht anders
00:42:27: Definitiv.
00:42:29: Und ihr dürft halt auch nicht vergessen, je nachdem wie die Männer sozialisiert sind so wir können das nicht alles in einer Generation auflösen.
00:42:38: Das heißt unsere Kinder also unsere beiden werden damit aufwachsen dass der Papa sich viel kümmert und so weiter.
00:42:43: und wahrscheinlich haben wir aber trotzdem noch ein paar Dynamiken, die einfach nicht gleichberechtigt sind, weil wie sollst du von kompletten Jahrzehnten, Jahrhunderten so Sozialisation?
00:42:54: Wie solltest du das?
00:42:56: Das ist ja bei uns allen unbewusst mit drin.
00:42:58: Es fängt schon an, wie welche Körper man attraktiv findet und das ist nichts, was man beeinflussen kann.
00:43:06: Und ich meine damit jetzt nicht, welches Geschlecht, sondern welche Körperformen bei Männern oder Frauen als Attraktiv gelten usw.
00:43:16: Also es ist halt so komplex ... Natürlich kann man das nicht alles runterbrechen da gegenseitig auch so einen wohlwollenden Blick haben und vielleicht sagen, okay, vielleicht in einer anderen Welt.
00:43:27: Vielleicht wäre ich diejenige, die dir Regale anbringt?
00:43:30: Aber in der Welt, in der wir jetzt gerade leben, hab ich gar kein Interesse daran.
00:43:33: Es ist zwar eine klassisch männliche Aufgabe.
00:43:35: aber vielleicht darfst du's trotzdem einfach machen weil wir müssen nicht gegen jedes geschlechter Klischee ankennen.
00:43:41: Als Team ist es ja auch sinnvoll quasi das zu machen was oder dass jeweils das aufgeteilt ist, dass jeder das macht, was er besser kann.
00:43:49: Und das heißt nicht, dass Frauen keine Regale ... anbringen sollen und dass sie es nicht lernen sollen.
00:43:53: Aber sinnlos ist das auch, wenn man sagt, wir tauschen jetzt alles so die Frau muss jetzt komplett die Männerrolle einnehmen oder quasi nicht gelernt hat von Kind an Und der Mann muss jetzt die Frauen Rolle die klassische Frauenrolle ein nehmen, die auch nicht gelernt haben.
00:44:09: Das ist also meistens an den Stärken vorbei
00:44:12: genauso wie mit auch sowas wie.
00:44:15: Ich glaube ich fände es halt richtig kacke Wenn du anfangen würdest leider zu tragen Auch wenn es vielleicht gesellschaftlich wichtig wäre, dass Männer Kleider zu tragen.
00:44:23: Ich glaub, ich fände's voll kacke und unattraktiv.
00:44:27: Ich hab auch nicht das Bedürfnis danach, muss ich ehrlich sagen?
00:44:29: Ja, check ich aber ... Es ist halt okay, dass man solche Vorlieben oder Ansichten irgendwo hat, solange sie niemandem schaden.
00:44:41: Wenn du jetzt den innersten Wunsch hättest, jeden Tag ein Kleid zu tragen Wenn ich dir sagen würde, mach das nicht.
00:44:49: Dann wär's was anderes, weißt du es?
00:44:51: Aber
00:44:52: dadurch dass du nicht das Bedürfnis hast und ich es auch nicht so toll finden fänden würde ist halt da no need, dass du's machst.
00:44:58: Ja, was ja auch im Endeffekt nur kulturelle Prägung ist aber sie ist halt ... Die
00:45:02: kulturellen Prägungen
00:45:03: sind da!
00:45:04: Und man kann natürlich viel Kraft aufwenden komplett dagegen anzuschwimmen gegen den Strom.
00:45:10: Vielleicht wäre das auch gut.
00:45:11: Und vielleicht brauchen wir Leute, die das machen und gleichzeitig
00:45:14: ... Die sollen das aus Leidenschaft machen.
00:45:15: Davon gibt's genug.
00:45:16: Genau.
00:45:16: Man muss es nicht aus Prinzip machen.
00:45:18: Und man muss sich grade als Eltern mit vielleicht mehreren Kindern nicht das Leben schwermachen und aus Prinzip jetzt, aus hemenistischen Beweggründen alles anders machen?
00:45:29: Ja genau.
00:45:30: Okay.
00:45:32: Um noch mal zusammenzufassen, Verantwortung ist wichtig, Werte... die übereinstimmen und gleiche Ziele, dass man in Kommunikation ... Kommunikations ist wichtig.
00:45:43: Und aber auch Partnerschaft.
00:45:45: Ich finde, Paarzeit ist ein wichtiges Thema.
00:45:48: Die sollte auf jeden Fall Raum einnehmen?
00:45:50: Ja!
00:45:51: Jetzt würde ich allerdings zur Abschlussfrage kommen.
00:45:58: Ja.
00:45:58: Okay.
00:45:59: Ich lese jetzt die Frage vor.
00:46:01: Guten Morgen.
00:46:02: Geschwisterkinder werden im Allgemeinen ja sehr oft als großes Kind Nesthäkchen und so weiter bezeichnet.
00:46:09: Aber etikettieren Eltern, ihre Kinder damit nicht direkt mit einer Rolle?
00:46:14: Und automatisch vom großen Kind immer vernünft verantwortung und so was erwartet wird während das Jüngste noch sehr viel länger kindlich frech usw.
00:46:21: sein darf?
00:46:23: Okay also die frage zieht darauf ab dass man ja sagt okay das eines so das nestägt also dieser diese typischen rollen in der geschwister Konstellation gibt.
00:46:35: das ältere muss vernünftig sein das kleine darf irgendwie länger klein sein.
00:46:40: Und ob das nicht vielleicht schlecht ist, so diese Rollen zuzuweisen?
00:46:43: Generell!
00:46:44: Aber da haben wir ja auch in der Folge drüber gesprochen, ne?
00:46:46: Ein Versuch aufs Baby... dass man das eben nicht vergessen darf, dass das große Kind auch noch ein kleines Kind ist.
00:46:53: Ja ich würde sagen, das sind gar nicht so... also man braucht diese Etiketten gar nicht Man braucht den Kindern nicht zuweisen.
00:47:01: Das machen die wenigsten auch, sondern es ergibt sich aus der Dynamik.
00:47:04: Ja, weil das ist halt irgendwie ... Ich finde das ganz naheliegend, dass du beim ersten Baby ... Also ich merke das jetzt ja auch beim dritten.
00:47:12: Wenn das unser letztes Baby ist, dann ist das definitiv das Nesthäkchen.
00:47:16: Weil das ja einfach ... Ohne dass ich dem Baby sagen muss quasi, dass einfach das letzte Baby sein wird und natürlich wird das letzte baby noch länger ein Baby sein, weil man irgendwie auch so bisschen Ja, das kommt vielleicht auch daher, dass man beim ersten Baby dann schon weiß.
00:47:33: Es ist nicht das Letzte und ... Man hat vielleicht weniger Erfahrung und weniger Ausdauer auch.
00:47:39: Also ich finde, Eltern schafft halt ganz viel mit Ausdauern zu tun.
00:47:44: Beim ersten Baby hat man die noch nicht.
00:47:45: Da fängt man erst mit dem Training an.
00:47:47: Und beim dritten ist man einfach schon ein trainierter Marathonläufer.
00:47:51: Das macht einfach einen Unterschied.
00:47:53: Ich bin nicht mehr so schnell overtouched wie beim ersten, weil ich eine größere Ausdauer hab, was das angeht.
00:47:59: Ja, das erste Kind ... Also gewisse Dinge ergeben sich ja auch ganz natürlich und da kann man halt nichts dran tun.
00:48:07: So, das Erste-Kind ist das Erstekind.
00:48:09: Erst mal experimentiert man quasi am ersten Kind.
00:48:13: Manche sind bei dem ersten Kind Lascha.
00:48:15: Manchen Kinder ... Manche hier sind beim ersten Kind... strenger als bei den anderen Kindern, weil man sich einpegelt.
00:48:22: Und das ältere Kind ist halt immer das älteren Kind.
00:48:25: also es hat immer das kind was tendenziell noch eher in der Lage ist zurückzustecken und das tendenzielle auch das kind quasi Dinge lernt und dann den Geschwisterkindern, den Kleineren auch beibringt kann.
00:48:36: Ja
00:48:37: aber also was ich auch noch dazu sagen will ist es wird immer so bisschen negativ kommuniziert dass das erste quasi so des vernünftige ist und dass die Eltern viel mehr von dem erwarten.
00:48:46: Und quasi so dieses Jahr.
00:48:47: das geschwister Kind durfte immer frech sein und ich musste ja immer und ich muss da immer.
00:48:51: Das Ding ist aber halt auch Dass das eigentlich genauso Chancen sind.
00:48:56: Also ich kann jetzt nur sagen Ich bin wahnsinnig stolz auf mein erstes kind und Ich glaube, dieses Ding von das ist mein erstes Kind.
00:49:06: Dieses Kind hat mich zur Mama gemacht.
00:49:07: Das kann kein anderes Kind diesem Kind quasi wegnehmen.
00:49:10: Das ist ein ganz besonderer Status
00:49:12: und ... Und es war halt eine Zeit lang einzig Kind und hatte auch die ganze Aufmerksamkeit auf sich?
00:49:17: Voll!
00:49:17: Und dieses Ding vom Ohja-die Kinder können frech sein.
00:49:21: Und ich glaube, dass die älteren Kinder quasi auch erfolgreicher werden insgesamt weil sie halt... Resilienter sind, weil die halt noch mehr gefördert werden.
00:49:33: Weil die Eltern eher noch Erwartungen haben und so.
00:49:36: Ich hoffe, dass das bei unseren Kindern nicht der Fall sein wird.
00:49:38: Aber oft ist es ja dann so ein Dritte oder Viertes Kind ... Das ist auch das
00:49:41: Klischee so ein bisschen, ne?
00:49:42: Da
00:49:43: gibt's Studien zu!
00:49:45: Ja okay.
00:49:46: Dann ist nicht nur Klischee.
00:49:47: Nee tatsächlich nicht... Ich glaube halt, dass das oft verkannt wird.
00:49:52: Dass dieses immer der Kleine sein und immer der Freche sein oder immer der Süße sein dem Kind nicht unbedingt hilft.
00:49:59: Ja
00:50:00: also es fühlt sich vielleicht im ersten Moment schön an genauso wie sie sich den ersten Moment fühlt Park- und Gummibächen zu essen aber ist es halt nicht unbedingt gut.
00:50:08: Auf jeden Fall!
00:50:08: Und eigentlich also ein Gutwehrheit wenn man allen Kindern die gleiche... Also gleich viel Verantwortung gibt und gleich für die Möglichkeit gibt sich zu wickeln und Verantwortung zu übernehmen.
00:50:19: Gleichzeitig ergibt es sicher auch ganz natürlich, dass das jüngste Kind ... dann zumindest in unserer Gesellschaft die Kinder ziehen aus, das jungste Kind ist das was halt noch ein paar Jahre.
00:50:31: dann, wenn's größer als alleine Zuhause ist.
00:50:33: Ja
00:50:33: voll.
00:50:34: Dann hat das wieder quasi die Eltern für sich.
00:50:37: Das ergibt sich ganz natürlich!
00:50:38: mittlere Kinder haben das nicht.
00:50:40: Und
00:50:40: das jüngste Kind wird ja auch von allen betüttelt, also das hat ja ... Bei uns ist es so die Kinder, die prügeln sich quasi um das Baby und wollen irgendwie mit dem Baby kuscheln
00:50:49: usw.,
00:50:50: d.h.
00:50:52: da kommt ja auch noch dazu dass die großen Geschwister ja auch aus dem Kleinen wie ein Nästhäkchen machen.
00:50:58: Also ich würde sagen man gibt diesen Kindern gar nicht ... Man etikiert die Kinder ja nicht und sagt du bist jetzt das Näshtägchen, du bist das große Kind sondern Das ergibt sich einfach ganz natürlich und man kann halt versuchen irgendwie dagegen anzusteuern.
00:51:13: Sollte man auch, finde ich?
00:51:14: Ich finde man sollte schon versuchen halt ohne Etiketten zu arbeiten sozusagen.
00:51:17: Genau aber man braucht die Ethiketten nicht weil das in der Regel einfach... sich so ergibt aus den Voraussetzungen, die einfach da sind.
00:51:25: Ich glaube halt was ganz viele Erwachsene sagen dann so ja das und das war mein Nest-Häkchen, weißt du?
00:51:31: So reprospektiv!
00:51:33: Und ich glaube dass es einfach dann so... Das sagt man nicht in dem Moment sondern ist dann eher so ein Blick darauf sozusagen.
00:51:38: Ja
00:51:39: denke ich auch.
00:51:40: Naja gut
00:51:41: Okay Dann Vielen Dank für die Frage, vielen Dank auch für die Anfangsfrage.
00:51:46: Schreibt gerne weiter Fragen, schreibt auch Feedback zur Folge, teilt den Podcast, bewertet uns mit fünf Sternen
00:51:53: und... Ich hab mich übrigens super gefreut, dass ihr dem Podcast auf Instagram geteilt und mich verlinkt hattet.
00:51:58: Richtig cool,
00:51:58: macht weiter so!
00:51:59: Macht das gerne da, also ich freue mich da richtig richtig richtig doll drüber.
00:52:02: Für mehr Insights folgt gerne Marlis und auch mir auf Instagram.
00:52:07: Die Kanäle sind in den Show Notes verlinkend Und ich will sagen, wir hören uns dann wieder beim nächsten Mutti Mittwoch.
00:52:12: Bis dann!
00:52:13: Tschüss.
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